Aktien des Tages
Auch der Donnerstag bringt wieder eine Reihe von Geschäftszahlen. Das VW-Desaster zeigt sich deutlich bei Porsche, K+S und Lufthansa werden sich 2012 schwerer tun.
Auch der Donnerstag bringt wieder eine Reihe von Geschäftszahlen. Das VW-Desaster zeigt sich deutlich bei Porsche, K+S und Lufthansa werden sich 2012 schwerer tun.
Europas größter Autobauer VW hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 15,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das füllt auch die Taschen der Belegschaft. VW zahlt den höchsten Bonus in der Firmengeschichte. Etwa 100.000 Mitarbeiter profitieren.
Meldungen und Bilanzen von Einzelwerten haben am Montag die Entwicklungen an den deutschen Aktienmärkten bestimmt. Besonders die Aktienkurse von Q-Cells und Douglas legten zu.
Der gescheiterte Versuch von Porsche, den VW-Konzern zu übernehmen, hat ein weiteres Nachspiel vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart klagt drei Manager des Sportwagenbauers wegen des Verdachts auf Kreditbetrug an. Darunter ist auch der ehemalige Finanzchef Holger Härter.
Zunächst planen die beiden Konzerne nur eine Einkaufsgemeinschaft. Langfristig ist aber eine gemeinsame Produktion von Fahrzeugen denkbar. Dann könnte es für die Opel-Werke brenzlig werden.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen drei Manager des Autoherstellers Porsche Anklage wegen des Verdachts auf Kreditbetrug erhoben. Unter anderem gegen den ehemaligen Finanzchef Holger Härter.
Lange Zeit galt Scania als Favorit in Wolfsburg. Doch nun will Volkswagen mit MAN eine leichte Baureihe entwickeln und Synergien heben.
Der Automobilsalon 2012 in Genf ist eröffnet und glänzt mit mehr Neuheiten als je zuvor. Die größte Überraschung ist das Bentley-SUV.
VW-Patriarch Ferdinand Piëch wehrt sich gegen eine Gerichts-Entscheidung, derzufolge er seine Pflichten als Aufsichtsrat verletzt hat. Hintergrund der Entscheidung sind Äußerungen Piëchs bei der Präsentation des neuen VW Polo auf Sardinien im Mai 2009.
Unternehmen sind solider als Staaten. Das hat sich herumgesprochen. Die Anleihen von Top-Schuldnern werfen deshalb kaum noch Rendite ab. Und die Hochzinspapiere des Mittelstands sind riskant.
Eine Bemerkung des VW-Aufsichtsratschefs Piëch im Mai 2009 brachte für Porsche im Poker um VW die entscheidende Wende. Piëch habe damit die Kreditwürdigkeit gefährdet, sagt das Gericht nun.
Die deutschen Aktien tendieren am Montagmorgen etwas leichter. Händlern zufolge schüren schwache Exportzahlen aus China Konjunktursorgen.
Die Beschäftigten in der Automobilindustrie erhalten in diesem Jahr Prämien in bislang einmaliger Höhe. Die Prämien würden an die Marke von 10.000 Euro heranreichen, bestätigte ein IG Metall-Bezirksleiter.
Nach dem Tod des Gründers Adolf Merckle war die Firma am Ende. Ein verworrenes Portfolio hat die Situation nicht gerade einfacher gemacht. Jetzt sorgt ein Sohn für das überraschende Comeback.
General Motors bringt einen von der Tochtergesellschaft Opel entwickelten Dieselmotor auf den Markt. Vielleicht steht der traditionell deutschen Spritspartechnik nun auch jenseits des Atlantiks der Durchbruch bevor.
VW hat viel richtig gemacht, der Nettogewinn von fast 16 Milliarden Euro ist Neid erregend. Trotzdem sollte Europas größter Automobilkonzern auch in der allgemeinen Feierlaune nüchtern bleiben.
Europas größter Autobauer VW hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 15,8 Milliarden Euro erzielt. Erstmals hatte der Konzern in einem Jahr weltweit mehr als acht Millionen Fahrzeuge ausgeliefert.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Und das deutsche Staatsdefizit hat sich 2011 deutlich verringert. Auf Unternehmensebene hat Volkswagen seinen Gewinn im vergangenen Jahr einem Zeitungsbericht zufolge mehr als verdoppelt und ein Rekordergebnis eingefahren. BASF hat im Schlussquartal dagegen operativ etwas weniger verdient. Zudem will SAP die Dividende kräftig erhöhen und der künftige RWE-Chef Terium treibt die Verkäufe voran.
Das Topmodel hat aus seiner Schönheit eine Marke gemacht. Geld verdient Heidi Klum mit Mode, Burgern und den Träumen junger Mädchen.
Zum Wochenausklang haben sich die deutschen Aktienmärkte freundlich gezeigt. SAP und Deutsche Bank legten kräftig zu und gehörten zu den stärksten Titeln im Dax.
Langsam wird es Methode: Volkswagen kommt spät in einen Markt, dann aber mit voller Wucht. Mit dem Up soll die Welt der Kleinstwagen neu geordnet werden. Das könnte klappen, zumal gleich eine ganze Familie antritt.
Durch seinen Rücktritt als Bundespräsident ist Christian Wulff längst nicht alle Sorgen los: Einem Pressebericht zufolge prüft die Finanzaufsicht, ob er beim Übernahmekampf von Porsche mit VW 2008 gegen das Gesetz verstoßen hat. Anleger fühlen sich um Milliarden Euro gebracht.
Mit Kursgewinnen von bis zu 38 Prozent seit Jahresbeginn honorieren Investoren die guten Geschäfte der deutschen Autoindustrie in aller Welt. Es ist eine Mischung aus Erleichterung und Vorschusslorbeeren.
Die neue Welle „Antenne Mainz 106,6“ bietet Fastnachtern, Vereinsmeiern und Genussmenschen ein Forum.
Audi meldet sich mit einem SUV zu Wort, das edel gemacht ist, kaum Defizite aufweist und bestens in die Zeit passt.
Zum Super Bowl sitzt die ganze Welt vor dem Fernseher. Eine perfekte Gelegenheit für Unternehmen, um ihr Image zu polieren. 3,5 Millionen Dollar zahlen sie in diesem Jahr im Schnitt für einen 30-Sekunden-Spot.
Wirecard macht mehr Umsatz, aber weniger Gewinn als erwartet, die GfK verpasst das Renditeziel. Der chinesische Autobauer SAIC steigert den Gewinn. Europäische Großbanken wollen die Kreditaufnahme bei der EZB verdoppeln, derweil amerikanische Banken die Bedingungen für die Kreditvergabe an europäische Geldhäuser verschärfen. China unterliegt abermals im WTO-Disput um Rohstoffexporte, Japans Industrieproduktion überrascht im Dezember positiv.
Junge Leute sind nicht mehr scharf aufs Auto. „All inclusive“ heißt deshalb die Werbebotschaft der Hersteller.
Nach der überstandenen Insolvenz strotzt General Motors wieder vor Selbstbewusstsein. Das Unternehmen, das vor dem tiefen Absturz fast 80 Jahre lang der größte Autokonzern der Welt war, deklariert nun wieder den Spitzenplatz für sich - und zieht damit den Zorn von Volkswagen auf sich.
Zehntausende VW- und BMW-Fahrer müssen mit ihren Autos in die Werkstatt. Die beiden Hersteller riefen weltweit mehr als eine halbe Million Autos zurück. Im Extremfall herrscht Brandgefahr.
Mit dem großen Kombi will Hyundai endlich in der Mittelklasse Fuß fassen. Technisch ist er auf der Höhe der Zeit, im Preis hat er ebenfalls den Anschluss an deutsche Marken gefunden. Und seine opulente Ausstattung wirkt fast ein wenig übertrieben.
Jeder dritte Volkswagen wird in China verkauft. Damit wird der Konzern immer abhängiger vom Absatz in der Volksrepublik. Doch das Wachstum sinkt. Nun plant VW noch mehr Investitionen.
Trotz Schuldenkrise kann Deutsche Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret keine allgemeinen Anzeichen für eine Kreditklemme auszumachen. Und die Europäische Zentralbank warnt einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Aufweichung des EU-Fiskalpakts. In China sind die Devisenreserven erstmal seit 1998 gesunken. Auf Unternehmensebene plant die Deutsche Telekom nach dem gescheiterten Verkauf bei ihrer Mobilfunktochter in Amerika wieder in Marke und Netz zu investieren. Investieren will auch VW. Nach einem Rekordabsatz sind in China Milliardeninvestitionen angedacht.
Die deutschen Autohersteller machen wieder erfreuliche Geschäfte, mit frischen Modellen wollen sie Terrain gewinnen. In Detroit senden Mercedes und Porsche ein Signal der Verbundenheit gen Amerika.
Der amerikanische Automarkt wächst, und die deutschen Hersteller bauen ihre Produktion vor Ort aus. Sorgen bereiten ihnen nur die Attacken der Gewerkschaft UAW und die geplanten strengen Umweltauflagen.
Wer die Dakar-Rallye gewinnen will, muss Stéphane Peterhansel schlagen. Der erfolgreichster Pilot des Wüstenspektakels führt auch in diesem Jahr. Er sagt: „Die Dakar zu fahren, das ist mein Leben.“