Leserbriefe vom 28. September 2024
VW in der Krise +++ Zukunft der Commerzbank +++ EU-Kommission +++ Deutsche Schule zu Porto +++ Antwort auf Verleger Kraushaar
VW in der Krise +++ Zukunft der Commerzbank +++ EU-Kommission +++ Deutsche Schule zu Porto +++ Antwort auf Verleger Kraushaar
Der kriselnde Autohersteller Volkswagen schraubt zum zweiten Mal binnen weniger Monate seine Prognose herunter.
Die Resultate fallen allen voran bei der Kernmarke VW Pkw schwächer aus als erwartet, begründet der Konzern. Das Unternehmen korrigiert neben Absatzzahlen auch Umsatz und Marge nach unten.
Xpeng, Rivian und BYD machen die größten Zuwächse, zeigt der neue Gartner Digital Automaker Index. Tesla liegt weiter an der Spitze, aber der Vorsprung wird kleiner.
Maschinen- und Anlagenbau oder die heimischen Automobilhersteller: Die deutsche Industrie ist nicht mehr so überlegen, wie sie einmal war. Wie lange kann sie sich noch behaupten?
Der Eindruck, chinesische Investitionen in Deutschland würden zunehmend untersagt, täuscht. Zwei Freshfields-Juristen erklären warum.
Die Landesregierung sehe die Schließung von Werken in Deutschland „sehr kritisch, sagt Weil und fordert Kaufanreize für E-Autos.
Im Verfahren gegen den Ex-VW-Chef Martin Winterkorn bestellt das Gericht ein medizinisches Gutachten. Der Prozess war zuvor nach einem „Unfall im häuslichen Umfeld“ verschoben worden.
VW dringt in der Tarifrunde auf Einsparungen bei den Personalkosten. Die IG Metall warnt vor einer Minusrunde.
Der Streit um VW birgt die Chance, den Konzern zu erneuern. Es ist vielleicht die letzte – und ohne Werksschließungen wird es nicht funktionieren.
Niedersachsens Ministerpräsident fordert vom Autokonzern und der Gewerkschaft eine einvernehmliche Lösung bis Ende November. Der Bundesregierung will er Subventionen für E-Autos abringen.
Am diesem Mittwoch starten in Hannover die Tarifverhandlungen. Volkswagen hatte zuvor eine Reihe von Tarifverträgen gekündigt, darunter die seit drei Jahrzehnten geltende Beschäftigungssicherung, die eigentlich noch bis 2029 laufen sollte. Auch Werksschließungen sind nicht ausgeschlossen.
Vor der ersten Tarifrunde beharren Volkswagen und IG Metall auf ihren Positionen. Der Konzern muss sparen, die Beschäftigten wollen mehr Geld. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine schnelle Lösung des Konflikts.
Lange haben die VW-Beschäftigten in den Fabriken und den Büros sehr gut verdient. Doch jetzt will das Management drastisch sparen. Vor den Verhandlungen über einen neuen Haustarif wird erbittert gestritten.
Ohne Volkswagen gäbe es Baunatal gar nicht. Lange hat die Kleinstadt südlich von Kassel vom zweitgrößten VW-Werk in Deutschland profitiert. Nun droht die Abhängigkeit zur Bürde zu werden.
Vor 30 Jahren stand VW auch sehr schwach da. Eine in kurzer Zeit geschlossene Betriebsvereinbarung rettete 20.000 Arbeitsplätze. Ein Rückblick.
Der Bundestag beschäftigt sich mit der möglichen Commerzbank-Übernahme durch die Unicredit, IG Metall und VW verhandeln über den neuen Haustarif und die CDU würdigt Angela Merkel. Der F.A.Z.-Newsletter
Nach jahrelangen Verzögerungen sollte der Prozess gegen den früheren VW-Boss Winterkorn dessen Rolle bei der Dieselaffäre beleuchten. Nun ist nach nur wenigen Verhandlungstagen vorerst wieder Schluss.
Der Automobilindustrie geht es schlecht, deshalb ruft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Montag zum Autogipfel. Das könnte die Renaissance alter Ideen werden.
In Frankfurt entkoppelt sich die FDP vom Mobilitätsplan. Die Verbundenheit mit VW ist in Baunatal Bürde und Segen zugleich. Und die Zukunft im Gesundheitswesen ist ungewiss. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Baunatal lebte sehr gut mit einem großen VW-Werk. Dank der hohen Steuereinnahmen konnte die SPD vieles finanzieren und Erfolge feiern. Jetzt geht die Angst um – auch vor der AfD.
Der frühere VW-Chef führt jetzt ein Ladenetz-Start-up. Aber das steckt in der Krise und muss nun viele Arbeitsplätze streichen. Grund ist der Absatzrückgang bei E-Autos in Deutschland.
Das Hochwasser stört die Lieferketten, etwa in der Autoindustrie. Mehr als ein Dutzend Zulieferer ist mittlerweile betroffen – mit Folgen für die Hersteller.
Der Wirtschaftsminister besucht das Volkswagen-Werk in Emden. Und deutet weitere Unterstützung für die Autobranche an.
Am kommenden Montag will Wirtschaftsminister Habeck mit Vertretern der Automobilbranche über die Krise reden. Besonders bei E-Autos brach zuletzt der Absatz stark ein. Bei VW könnten drastische Einschnitte bevorstehen.
Eine Kleinstadt am Polarkreis sollte zum Ausgangspunkt für Europas Batteriepläne werden. Doch jetzt kämpft der Hersteller Northvolt mit Problemen. Kunden wie VW sind betroffen – und auch in Deutschland wächst die Sorge um ein Großprojekt.
Immer deutlicher zeigt sich, wie ernst die Lage der deutschen Autoproduzenten ist. Der Hersteller Mercedes-Benz senkte am Donnerstagabend seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Wirtschaftsminister Robert Habeck lädt die Branche zu einem Autogipfel ein.
Laut einem Medienbericht reagiert der Autokonzern auf die schwindende Nachfrage.
Wie das Land, so die Bahn: Bei der DB ist das dicke Ende noch gar nicht erreicht. Um sie wieder flottzukriegen, sollte der Staat mehr investieren. Eine Verkehrswende reicht da längst nicht mehr.
Scholz und Habeck verweisen immer wieder auf die Wachstumschancen in der grünen Transformation. Eine neue Studie des IW Köln zeichnet ein anderes Bild. Grund sind die höheren Produktionskosten – die viele Arbeitsplätze kosten könnten.
Der Bulli von VW ist absoluter Kult. Nun stellte der Konzern sein neustes Modell vor. Allerdings wird Volkswagen ihn nicht mehr selbst herstellen.
Im Siemens-Vorstand verantwortet Matthias Rebellius Elektrifizierung und Gebäudetechnik. Das Geschäft wird für den Konzern immer wichtiger.
Schwierigkeiten mit Audi und Porsche, Schwächen in China: Nicht nur am Stammsitz in Wolfsburg spitzt sich die Lage zu. Hat Europas größter Autokonzern mit seinem Dutzend an Marken eine Zukunft?
Warum die Börsenbewertung der deutschen Autokonerne BMW, Mercedes und VW so niedrig ist. Und Anleger sich aus guten Gründen zurückhalten.
Eine brisante Analyse aus der Branche kursiert in Brüssel: Es geht um Jobverluste und Milliardenstrafen. Grund sind die EU-Klimavorgaben.
VW hatte eine Senkung der CO2-Vorgaben gefordert. Das Bundesumweltministerium will die Flottenregulierung aber nicht aufweichen. Man setze auf „Verlässlichkeit und technologische Kompetenz“ der Industrie.