Mobilitätsdienste machen Mühe
BMW und Daimler wollten gemeinsam Mitfahrvermittlung und Carsharing groß rausbringen. Inzwischen ist die Euphorie der Ernüchterung gewichen.
BMW und Daimler wollten gemeinsam Mitfahrvermittlung und Carsharing groß rausbringen. Inzwischen ist die Euphorie der Ernüchterung gewichen.
Wie bei der Konkurrenz hat die coronabedingte Schließung von Werken und Autohäusern auch bei BMW für rote Zahlen gesorgt. Der Vorstand sieht aber Lichtblicke.
Nach einem Jahr im Amt will der BMW-Chef Oliver Zipse eine neue Klimastrategie vorlegen. Führungskräfte sollen an ihrem Gehalt spüren, ob sie die Klimavorgaben erreichen oder nicht – zumindest am variablen Teil des Verdiensts.
Die Unternehmen werden in der Rezession weniger verdienen. Anteilseigner müssen mit geringeren Ausschüttungen rechnen. Doch: Für einige Branchen gibt es Hoffnung.
Das sagte Vorstandschef Oliver Zipse während der Hauptversammlung in München. Der Markt in China habe sich zwar erholt, weltweit allerdings sei der Absatz der Marke eingebrochen. Auch für Deutschland sehe es nicht gut aus.
Europaweit ist der Absatz des Wolfsburger Konzerns noch stärker eingebrochen. Um den Vertrieb wieder anzukurbeln, will VW viel Geld in die Hand nehmen. Auch bei anderen Autoherstellern sind die Verkaufszahlen stark gesunken.
Die deutschen Autohersteller sind besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Zumindest in der Argumentation für Hilfen agieren ihre Manager heute geschickter als je zuvor.
Noch mehr Subventionen sind fehl am Platz. Die Autoindustrie braucht andere Unterstützung. Hoffentlich ist die Krise ein Weckruf für scharfe, aber technisch und finanziell machbare Klimavorgaben.
Autohersteller rund um den Globus fahren die Produktion herunter. Für Wochen. Auch BMW und Porsche ziehen nun für die Werke in Europa Konsequenzen. Damit haben nun alle größeren deutschen Hersteller ihre Werke gestoppt.
Bewegung im Vorstand des bayerischen Autokonzerns BMW: Frank Weber folgt auf Klaus Fröhlich als Entwicklungschef. Ergebnis und Dividende sinken derweil deutlich.
Der Autohersteller will mit aller Macht die Kosten senken – und dafür soll niemand entlassen werden. Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic sagt, wie das funktionieren kann.
Alle sprechen nur vom Elektroauto. Dabei könnte Wasserstoff eine wichtige Rolle im sauberen Verkehr der Zukunft spielen. Aber noch läuft nicht alles rund. Ein Selbstversuch.
Die Hafenstadt Hamburg ist Deutschlands Testlabor für die Mobilität der Zukunft. Reicht das, um Berlin und München als Standort für die IAA 2021 auszustechen? Stimmen Sie ab!
Mercedes glänzt mit dem höchsten Autoabsatz der Unternehmensgeschichte. Aber auch BMW und Audi haben rekordverdächtig viele Fahrzeuge verkauft.
Kein „Heile-Welt“-Gehabe beim Familienunternehmen Henkel: Nach der frühzeitigen Verabschiedung von Hans Van Bylen hat zum Jahreswechsel Carsten Knobel den Chefposten übernommen – dafür hat er schon als Student geübt.
Eine Auswertung der häufigsten Suchanfragen in Deutschland ergab: Das Interesse an den Neulingen ist in den Unternehmen wie in der Politik groß – aber an einen kommt keiner ran.
Der Autohersteller kürzt die Prämien der Mitarbeiter – und feiert das als Erfolg. Die Vorzeigeindustrie schlittert in die Krise.
Kurz nach der Ankündigung von Tesla, eine Batteriefabrik in Brandenburg zu bauen, hat BMW sein neues Batterieforschungszentrum vorgestellt. Der Autobauer verfolgt ein ehrgeiziges Ziel.
Im Münchner Vierzylinder ist ein Geistesblitz eingeschlagen. In Zwickau elektrisiert der ID 3. Zum Glück leben wir in einer sozialen Marktwirtschaft.
Der neue Konzernchef Oliver Zipse hat allen Grund zur Freude: BMW steigert dank hoher Nachfrage seiner Kunden den Betriebsgewinn um fast 33 Prozent. Damit hält der Automobilhersteller seine Konkurrenz auf Distanz.
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Im Interview spricht der neue BMW-Chef Oliver Zipse über den Charme des Elektroautos i3, die Rivalität mit Daimler und den dramatischen Umbruch in der Autoindustrie. Er sagt: Batterien sind eine weitere Antriebsart, mehr nicht.
Neue Manager, mehr Tempo: BMW-Chef Oliver Zipse baut den Konzern um. An dem teuren Elektroauto i3 hält er aus gutem Grund fest, wie er in seinem ersten Interview sagt.
Der Münchener Autohersteller glaubt fest an das Geschäft mit großen Autos. Schon in diesem Jahr soll ihr Absatz sechsstellig werden – so sollen die hohen Investitionen in die Elektromobilität gestemmt werden.
Auf der IAA lernt man was fürs Leben: über unscheinbare Demos, subventionierte Elektro-Autos, eine schlaue Kanzlerin und verbeulte Autodächer.
Nie zuvor war die Autoindustrie so großer Kritik ausgesetzt. Die Zeiten, in denen es nur bergauf ging, sind vorbei. Ist die Elektromobilität wirklich der Ausweg?
VDA-Chef Mattes wollte mit seinem Rücktritt nach Informationen der F.A.Z. seiner Entmachtung zuvorkommen. Denn ein Headhunter suchte wohl schon nach seinem Nachfolger.
Die Kanzlerin zeigt in ihrer Eröffnungsrede zur IAA viel Verständnis für die Autoindustrie. Grünen-Chef Robert Habeck pocht derweil auf ein grundlegendes Umsteuern: Die Autoindustrie brauche einen „kräftigen Anschubser“.
VW-Chef Diess hat das Elektroauto als „alternativlos“ deklariert. Sein früherer BMW-Kollege Zipse sieht das anders und schielt vor allem auf die Brennstoffzelle.
Oliver Zipse führt nun den Autohersteller BMW. Und schreibt seinen Mitarbeitern schon einmal, dass sie es sich nicht zu bequem machen sollen.
BMW hat im zweiten Quartal so viele Autos verkauft wie noch nie. Und doch ist das Betriebsergebnis um ein Fünftel eingebrochen. Der scheidende BMW-Chef Krüger meint trotzdem: „Wir liegen auf Kurs.“
Am deutschen Aktienmarkt steigen die Kurse von Automobilwerten stark. Experten vermuten dahinter mehrere Gründe.
Schnell haben die BMW-Eigentümer entschieden, Oliver Zipse zum Vorstandschef zu machen. Seine große Herausforderung steht schon fest.
Oliver Zipse tritt die Nachfolge von Harald Krüger an. Das hat der Aufsichtsrat von BMW nun beschlossen. Er soll den angeschlagenen Autobauer wieder auf Erfolgskurs bringen.
Oliver Zipse hat Harald Krüger bei BMW schon als Produktionsvorstand beerbt. Nach dessen Rückzug soll er nun neuer Vorstandschef des Autoherstellers werden. Es warten schwere Aufgaben.