Das sind Audis Absteiger
24.000 Limousinen müssen umgerüstet werden: Der Dieselskandal schüttelt auch den Autobauer Audi durch. Mutterkonzern Volkswagen plant schon den Neustart – mit neuen Köpfen an der Spitze.
24.000 Limousinen müssen umgerüstet werden: Der Dieselskandal schüttelt auch den Autobauer Audi durch. Mutterkonzern Volkswagen plant schon den Neustart – mit neuen Köpfen an der Spitze.
Audi versucht die neuerliche Eskalation im Dieselskandal herunterzuspielen. Mit ihrem Gebaren bringen Audi und VW Deutschlands komplette Manager-Elite in Verruf.
Audi-Chef Rupert Stadler gerät wegen neuer Vorwürfe im Abgasskandal immer stärker unter Druck. Trotzdem darf er weitermachen. Schuld sind immer andere. Diesmal ist es der Verkehrsminister.
Leasing ist ein etablierter Weg, Neuwagen zu finanzieren. Er ist unproblematisch, solange sich der ursprünglich kalkulierte Restwert am Ende der Laufzeit erlösen lässt. Der Diesel-Skandal könnte solche Kalkulationen platzen lassen.
Audi hat nach Worten von Verkehrsminister Alexander Dobrindt unzulässige Abgas-Software verwendet. Und noch ein weiterer Verdacht steht im Raum. Das Unternehmen hat schon reagiert.
Der Dieselskandal hat den Ruf von Volkswagen gehörig ramponiert. Ein interner Bericht zeigt, wie sehr das Image gelitten hat. Besonders bitter ist der Abstand zu Opel.
Im Abgasskandal richtet sich der Blick langsam auf Bosch. Bisher gibt es keine namentlich Beschuldigten. Aber die Staatsanwälte sind mit ihren Ermittlungen noch nicht fertig.
Wegen des Dieselskandals hat sich Volkswagen verpflichtet, Elektromobilität in Amerika zu fördern - mit einem Milliardenbetrag. Nun verlangen Behörden mehr Klarheit.
Der Abgasskandal weitet sich aus: Das amerikanische Justizministerium zieht nun auch Fiat Chrysler vor Gericht. Es geht um Modelle zweier Marken.
Auch gegen Daimler wird wegen möglicher Abgasmanipulationen ermittelt. In elf Standorten des Autobauers hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft nun nach Beweisen gesucht.
Amerikas Präsident fühlt sich durch die Einsetzung von Robert Mueller als Sonderermittler in der Russland-Affäre ungerecht behandelt. Via Twitter zieht Donald Trump deswegen den größtmöglichen Vergleich.
Auch Fiat Chrysler steht unter dem Verdacht, illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt zu haben. Jetzt wird es in Amerika brenzlig für den Autohersteller.
Eine Studie von „Nature“ sagt, 2005 habe es mehr als 100.000 Tote durch Diesel-Abgase gegeben. Der Betrug mit Abgaswerten habe 38.000 Menschen auf dem Gewissen. Was ist von den Zahlen zu halten?
Stickoxide aus Dieselmotoren sind schädlich. Nur wie sehr beeinträchtigen sie unsere Gesundheit? Und was richtet der Abgasskandal an? Eine amerikanische Studie spricht jetzt von zehntausenden zusätzlichen Toten.
Chef Matthias Müller, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und der ehemalige Chef Martin Winterkorn sind offenbar im Visier der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Der Vorwurf lautet Marktmanipulation.
Auf der Hauptversammlung zweifeln Volkswagens Aktionäre am Willen des Konzerns zur Aufklärung. Die Sorge vor Protesten führt zu einer kuriosen Anordnung.
Die Koalition sieht keine Versäumnisse der Regierung beim Abgasskandal. Einen Untersuchungsausschuss hätte es gar nicht gebraucht. Für die Grünen ist das ein Zeichen von Bewusstseinsstörung.
Der französische Automobilkonzern PSA gerät ins Visier der Justiz. Wieder geht es um mögliche Abgasmanipulationen bei Fahrzeugen mit Dieselmotoren.
Volkswagen kommt mit der Sanierung seiner Hauptmarke VW voran. Die Wolfsburger melden bessere Zahlen als erwartet – vor allem wegen eines bestimmten Autos.
Hatte Martin Winterkorn Zugriff auf interne Papiere der Staatsanwaltschaft? Ein Durchsuchungsfund beim ehemaligen VW-Konzernchef soll heikle Fragen aufwerfen.
Die Deutsche Umwelthilfe verbreitet „unwahre Behauptungen“ über die Wirkung der Diesel-Updates von VW, hat ein Gericht geurteilt. Der Streit ist noch nicht zu Ende.
Rückschlag für Volkswagen: Die Staatsanwaltschaft hatte das Recht, die Büros der Kanzlei Jones Day zu durchsuchen, hat ein Münchner Gericht jetzt entschieden. Der Konzern will sich aber weiter wehren.
Im Zuge der Razzia bei Audi wurden auch Räume der Kanzlei durchsucht, die bei VW die internen Ermittlungen zum Abgasskandal leitet. Der Konzern hält das für „inakzeptabel“.
Im Dieselskandal gibt es neue Anschuldigungen. Jetzt steht ein Vertrauter des Vorstandsvorsitzenden in der Kritik – der interne Ermittler Jörg Kerner. Er soll schon sehr früh von den Abgas-Schummeleien gewusst haben.
Die VW-Finanzsparte will sich wieder stärker über den Kapitalmarkt finanzieren. Trotz des Dieselskandals gibt es ein Rekordergebnis mit Autofinanzierungen.
Der Abgasskandal hat Volkswagen Milliarden gekostet. Jetzt wird auch gegen Daimler-Mitarbeiter wegen möglicher Manipulationen bei Dieselautos ermittelt. Der Konzern zeigt sich überrascht.
Heinz-Jakob Neußer war Entwicklungsvorstand bei VW und soll von den Abgasmanipulationen gewusst haben. Im September 2015 wurde er beurlaubt. Seinen Bonus fordert er trotzdem.
Dokumente sollen zeigen, dass der Autobauer für Zulassungstests jahrelang das Abgaskontrollsystem manipuliert hat. Für Renault-Chef Ghosn könnte es ungemütlich werden.
Der Verdacht lautet auf Betrug und strafbare Werbung: Dutzende Beamte haben am Morgen insgesamt neun Büros von Audi durchsucht. Die Razzien begannen drei Stunden vor der Jahrespressekonferenz.
Australische Behörden fordern Audi zu Entschädigungszahlen an vom Abgasskandal betroffene Kunden auf. Kanzlerin Angela Merkel sagt unterdessen heute vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags aus.
Der Dieselskandal hat im Volkswagen-Konzern schon zu wichtigen Personaländerungen geführt. Es werden viele weitere folgen, sagt der oberste Aufseher nun. Ein bestimmter Termin ist dafür wichtig.
Ist der Dieselantrieb noch zu retten? Im Februar ist der Absatz deutlich gesunken. In Baden-Württemberg führt die Autoindustrie derweil einen Kampf gegen das geplante Fahrverbot.
Fiat Chrysler steht in Amerika wegen möglicher Abgasmanipulationen stärker unter Druck als bislang bekannt. Mehrere Behörden ermitteln. Droht dem Konzern ein Dieselskandal wie VW?
Ein ehemaliger Audi-Ingenieur klagt gegen seine Entlassung. Im Abgasskandal sei er für Vorstand und Aufsichtsrat geopfert worden. Der Konzern plant derweil eine Anzeige.
Seit Jahren beklagt die EU-Kommission zu hohe Stickoxidwerte in Deutschland – seit Jahren hat sich nichts getan. Nun verschärft sie die Gangart, auch gegen andere Länder.
VW kann wohl das nächste Kapitel im Abgasskandal schließen: Der zuständige Richter will den Vergleich mit Besitzern von Autos mit größeren Dieselmotoren genehmigen. Auch Bosch dürfte aufatmen.