„Es kommt auf jede Stimme an“
Die Lufthansa-Eigner stimmen nächste Woche über das Rettungspaket ab. Klar ist: Jede Stimme zählt, denn der Lufthansa läuft die Zeit davon.
Die Lufthansa-Eigner stimmen nächste Woche über das Rettungspaket ab. Klar ist: Jede Stimme zählt, denn der Lufthansa läuft die Zeit davon.
Nach kritischen Äußerungen des Großaktionärs Thiele in der F.A.Z. meldet sich die Lufthansa zu Wort. Und auch Bundesfinanzminister Scholz.
Noch bis zum Jahr 2022 werden viele der 763 Jets der Lufthansa am Boden bleiben. 100 Flugzeuge sollen dauerhaft ausgeflottet werden. Unterdessen gerät aus dem Blick, dass es in der Flotte vorangeht.
Die kriselnde Fluggesellschaft gehört am Morgen zu den Gewinnern im Dax. Das dürfte auch daran liegen, dass Großinvestor Thiele Druck auf bessere Konditionen für die Staatshilfe macht.
Scheitert der Rettungsplan für Deutschlands größte Fluggesellschaft? Der Unternehmer Heinz Hermann Thiele übt im Gespräch mit der F.A.Z. harsche Kritik – und weitet seinen Einfluss drastisch aus.
Im Sommer 2020 brachte der nun verstorbene Heinz Hermann Thiele die Bundesregierung ins Schwitzen. Als Großaktionär kritisierte er den bevorstehenden Staatseinstieg bei der Lufthansa. Das Interview zum Nachlesen.
Der Deutsche Reiseverband sieht nicht nur die Kunden, sondern insbesondere die Vertriebspartner der Fluglinien wegen des Rückzahlungsstaus in der Bredouille.
Die Lufthansa ringt mit Gewerkschaften in der Corona-Krise um ein Sparpaket. Noch ist nicht klar, wie viele Stellen dem Rotstift zu Opfer fallen. Doch die Einschnitte werden hart – auch in Deutschland.
Durch Kurzarbeit und Krisenvereinbarungen wollte Lufthansa betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Doch aufgrund der geringen Nachfrage im Flugverkehr sind jetzt insgesamt etwa 26.000 Stellen in Gefahr.
Piloten der Lufthansa bieten an bis zunächst Ende des Jahres auf ihre Gehälter zu verzichten. Das durch die Coronavirus-Pandemie angeschlagene Unternehmen könnte so 350 Millionen einsparen.
Lufthansa-Chef Spohr redet zum ersten Mal über die Milliardenhilfe vom Staat und gibt eine Rückflug-Garantie für Reisende. Ein Gespräch über gestrichene Boni, das Ende der 9,99-Euro-Tickets und die gesunde Luft an Bord.
Der größte deutsche Luftfahrtkonzern fährt im ersten Quartal einen Milliardenverlust ein. Der Konzern will seine Kosten nun deutlich senken – und rechnet noch bis ins Jahr 2023 mit einer reduzierten Nachfrage.
Der Aufsichtsrat der schwer angeschlagenen Lufthansa akzeptiert die von der EU-Kommission gestellten Auflagen für ein staatliches Rettungspaket. Die Aktionäre müssen allerdings noch zustimmen.
Der deutsche Staat will sich mit 20 Prozent an der angeschlagenen Lufthansa beteiligen. Die Kapitalerhöhung soll unter dem Ausschluss von Bezugsrechten für Altaktionäre stattfinden. Das wird ihre Anteile verwässern. Was passiert in diesem Fall eigentlich?
Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in den kommenden Wochen müssen die Lufthansa-Aktionäre entscheiden: Ein Rettungspaket der Bundesregierung, das ihre Anteile deutlich verwässert. Oder ein Totalverlust.
Die Hauptversammlung der Fraport AG ist in diesem Jahr in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Denn in Zeiten der Corona-Pandemie werden die Teilnehmer beim virtuellen Treffen mit bitteren Botschaften konfrontiert.
Laut dem Lufthansa-Konzernbetriebsrat ist es „katastrophal und auch peinlich“, dass in dem Hilfsplan der Bundesregierung praktisch kein Wort zur Sicherung der Arbeitsplätze zu finden ist. Beim größten Arbeitgeber in Hessen sind 10.000 davon in Gefahr.
Die politischen Diskussionen um die Lufthansa-Rettung dauerten viel zu lang. Auch wenn das Konzept Zumutungen enthält, sollten Aktionäre ihm zustimmen. Sonst bleibt bald nur noch ein Scherbenhaufen.
20-Prozent-Anteil, Darlehen und einige offene Fragen – der Bund hat sich auf den Rahmen für die Stützung des Konzerns verständigt. Nun ist die Lufthansa am Zug. Viel wird vom Votum der Aktionäre abhängen.
In der Corona-Krise geraten viele Unternehmen in Not und rufen nach der Bundesregierung. Andernfalls droht eine gefährliche Abwärtsspirale.
Die Lufthansa braucht die Hilfe des Staates, doch die gibt es nicht ohne erhebliche Veränderungen in der Corporate Governance.
Offensichtlich ist man im Konzern bemüht, die Wogen zu glätten. Zugleich versucht Lufthansa-Chef Carsten Spohr, die Aktionäre zu beruhigen, die den Einfluss des Bundes fürchten: „Wir brauchen staatliche Hilfe, aber keine staatliche Geschäftsführung.“
Die Pandemie hat den Flughafen Frankfurt und die Lufthansa mit bislang nicht vorstellbarer Wucht getroffen. Und doch müssen beide längst wieder intensiv an einer Strategie für den Start nach Corona arbeiten.
Europas größte Fluggesellschaft braucht Staatshilfe, sieht eine Mitsprache des Bundes aber weiter skeptisch. Das will Lufthansa-Chef Spohr kommende Woche noch einmal deutlich machen.
Die Piloten der Lufthansa sind bereit, zwei Jahre lang auf bis zu 45 Prozent ihres Gehalts zu verzichten – wenn die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch in die Gespräche der Fluggesellschaft mit dem Staat kommt Bewegung.
In der Coronakrise bittet der klamme Lufthansa-Konzern in seinen vier Heimatländern um Staatshilfen. Während in Deutschland noch hart gerungen wird, öffnen die Schweizer als erste ihre Bundeskasse.
Das Absichern gegen zu hohe Spritkosten galt bislang als hohe Kunst des Airline-Managements – nun wirkt es negativ. Nach den drei besten Jahren der Konzerngeschichte denkt man bei der Lufthansa über eine Insolvenz im Schutzschirmverfahren nach.
Die Fluggesellschaft ist mit dem Rettungsangebot der Bundesregierung unzufrieden. Sie pokert mit einer drastischen Maßnahme – wohl wissend, dass Berlin dies nicht zulassen wird.
Die Fluggesellschaft lehnt die Bedingungen der Bundesregierung für staatliche Hilfen ab – und überlegt nun, in ein Schutzschirmverfahren zu gehen.
Nothilfe gegen die Corona-Krise: Die Bundesregierung darf dem angeschlagenen Ferienflieger helfen. Und was bekommt die Lufthansa?
Die von der Corona-Krise besonders hart getroffene Fluggesellschaft braucht Staatshilfen. Dazu soll kommende Woche ein Krisengespräch unter anderem mit der Bundeskanzlerin und dem Bundesfinanzminister stattfinden.
Dass der Staat die Lufthansa stützen muss, scheint unumgänglich. Doch drastische Folgen wird die Krise in jedem Fall haben, wie Konzernchef Carsten Spohr vorrechnet.
Die größte Fluglinie der Welt meldet einen dramatischen Verlust für das erste Quartal und kann sich womöglich nur noch mit Staatshilfe retten. Ryanair-Chef O’Leary kritisiert das scharf: die Lufthansa wolle sich in der Krise „bereichern“.
Nach Wochen des Lockdown ist langsam Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Doch die Corona-Krise wird viele Bereiche der Wirtschaft dauerhaft prägen – im Guten wie im Schlechten. Ein Blick in die Zukunft.
An Deutschlands größtem Drehkreuz arbeiten rund 81.000 Menschen – viele zur Zeit in Kurzarbeit. Fraport-Chef Stefan Schulte berichtet im Interview über die Not der Mieter in den Terminals, wie er sich die Zeit nach der Krise vorstellt und warum er trotz allem zuversichtlich bleibt.
Die Corona-Pandemie trifft die Lufthansa stark. Rund eine Millionen Euro an Liquiditätsreserven verliere das Unternehmen pro Stunde. „Es ist ohne Zweifel die größte Herausforderung, die wir in unserer 65-jährigen Geschichte jemals bestehen mussten“, sagt Konzern-Chef Carsten Spohr.