Die Energiewende funktioniert nicht mehr
Erdgas sollte eigentlich ein wichtiger Teil beim grünen Großumbau des deutschen Energiesystems sein. Doch es ist teuer und knapp geworden. Und nun?
Erdgas sollte eigentlich ein wichtiger Teil beim grünen Großumbau des deutschen Energiesystems sein. Doch es ist teuer und knapp geworden. Und nun?
Die Energiekrise bringt Unternehmen in Deutschland an den Rand ihrer Existenz. Selbst Mittelständler wollen jetzt ihre Produktionen ins Ausland verlagern, warnt BDI-Präsident Russwurm auf der European Economic Conference.
Wirtschaftsminister Habeck beschreibt mit drastischen Worten die Arbeitsbelastung in seinem Ministerium. Der Vizekanzler steht selbst nicht nur wegen der Gasumlage unter Druck.
Ihren Energiebedarf zu decken, wird die deutsche Wirtschaft auch künftig viel Geld kosten. Das liegt am Wegfall russischer Energie, aber auch an fehlendem Atomstrom aus Frankreich.
Die EU will mit dem Chips Act die heimische Chipindustrie fördern. Doch Siemens und Co. kritisieren, dass die Maßnahme am Bedarf vorbeigeht.
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft werden immer düsterer. Die Bundesbank rechnet mit einem „deutlichen, breit angelegten und länger anhaltenden Rückgangs der Wirtschaftsleistung“. Auch der Industrieverband BDI kappt seine Prognose deutlich.
Thorsten Schäfer-Gümbel bekommt eine neue Aufgabe. Zum 1. November wird er Chef der Entwickungshilfe-Gesellschaft GIZ. Der frühere Vorsitzende der Hessen-SPD ist dort bisher Arbeitsdirektor.
Viele Unternehmen haben wegen der hohen Energiepreise ihre Produktion schon gedrosselt. Die Unzufriedenheit mit Wirtschaftsminister Habeck wächst. Droht nun die große Deindustrialisierungswelle?
Wirtschaftsverbände schlagen angesichts der explodierten Energiekosten Alarm: Sie warnen vor Pleiten, Stellenabbau und mehr. Minister Habeck stellt mehr Hilfen für Unternehmen in Aussicht.
Immer mehr rote Linien für „missliebiges Verhalten“
Als Unternehmer aus dem Rheinland vertrat Jürgen Thumann die deutsche Industrie während der ersten Merkel-Regierung. Ein Lautsprecher war er dabei nie.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnt vor Folgen für die Wirtschaft durch die niedrigen Pegelstände am Rhein. Die Versorgungssicherheit der Industrie sei längst bedroht.
Transportschiffe kommen nur noch mit weniger als einen Drittel der Ladung durch den Rhein. Das hat verheerende Folgen für die Unternehmen, die auf Nachschub warten. Große Chemieanlagen stehen daher vor der Abschaltung.
Gekürzte russische Gas-Liefermengen und die Aussicht auf noch viel größere Lücken: Die deutsche Politik agiert angesichts der Probleme viel zu langsam, schimpft Industriepräsident Russwurm.
Durch Nord Stream 1 fließt wieder Gas. Ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. Sind wir auf den Winter gut vorbereitet?
„Neben Unternehmen, Kommunen und Ländern müssen Privatverbraucherinnen und -verbraucher Teil der massiven Energiesparkampagne werden“, sagt Siegfried Russwurm.
Knappes Gas in Europa, steigende Zinsen und dann noch die Folgen von Null Covid in China: Kann die Regierung einen Abschwung überhaupt noch aufhalten?
Bundeskanzler Scholz will Verlässlichkeit demonstrieren. Industrie und Handwerk sind zufrieden, erheben aber auch eine Reihe weiterer Forderungen.
Investitionen in Gas- und Kernkraftwerke können vom kommenden Jahr an als „grün“ vermarktet werden.
In der Wirtschaft stößt der EU-Kompromiss zum Verbrenner-Aus aus der Nacht zum Mittwoch auf Kritik. Der BDI spricht von einer hochproblematischen Entscheidung, die nur technologieneutral wirke. FDP-Chef Lindner will davon nichts wissen und die grüne Umweltministerin Lemke die Debatte beeenden.
Der Finanzminister warnt die Deutschen vor einer schweren Wirtschaftskrise und fünf Jahren der Knappheit. Leider ist die Gefahr sehr real.
Trotz Krise arbeitet die Regierung an neuen Pflichten für die Unternehmen. Doch nur wenn die Wirtschaft floriert, reicht das Geld für die geplanten großen sozialen Vorhaben.
Laut Finanzminister Lindner wird Deutschland den EU-Plänen nicht zustimmen. Der Industrieverband BDI zeichnet derweil einen düsteren Wirtschaftsausblick.
Deutschland steht am Rand der Rezession, warnt der BDI. Auf der Jahrestagung des Verbands werden die Konflikte zwischen FDP und Grünen so deutlich wie selten.
Auf dem Tag der Industrie dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema Energie. Der Industrieverband BDI sieht Deutschland schon am Rand einer Rezession. Zur Atomkraft will Präsident Russwurm lieber nichts sagen. Ein anderer wird umso konkreter.
Das Kartellrecht so verschärfen, dass der Staat Konzerne zerschlagen kann? Das wollte schon mal ein Wirtschaftsminister. Hier erzählt Rainer Brüderle, warum es nicht gelang.
In Brüssel beraten Verteidigungsminister von mehr als 40 Staaten über weitere Waffenlieferungen an Kiew, in Berlin diskutiert die CDU-Spitze abermals über eine Frauenquote für die Partei. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Gönner gilt als stark und belastbar, was sie in dem „Männerladen“ BDI brauchen wird.
Die CDU-Politikerin Tanja Gönner soll neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie werden. Die frühere Umweltministerin in Baden-Württemberg solle ihr neues Amt in der zweiten Jahreshälfte antreten, wie der einflussreiche Lobbyverband mitteilte.
Der ehemalige CDU-Politiker Pflüger ist künftig nur noch Partner in dem von ihm gegründeten Beratungsunternehmen.
Der oberste Interessenvertreter der Unternehmen warnt vor den Folgen möglicher Sanktionen. Ein Forscher unterstellt ihm „schlechtes volkswirtschaftliches Verständnis“.
Der oberste Interessenvertreter der Unternehmen in Deutschland warnt vor den dramatischen Folgen möglicher Sanktionen gegen China. Ein Forscher unterstellt ihm ein „schlechtes volkswirtschaftliches Verständnis“.
Eine Absicherung gegen Gasknappheit ist für die Wirtschaft wichtig. Doch dass es Energieversorgern bei einem Notstand erlaubt sein soll, die Preise stark anzuheben, stößt auf harsche Kritik. Die Industrie fürchtet einseitige Belastungen.
Der Best Managed Companies Award würdigt jedes Jahr erfolgreich geführte Mittelständler und Familienunternehmen. Bei der Preisverleihung in Düsseldorf wurden am vergangenen Donnerstag insgesamt 24 Unternehmen ausgezeichnet.
Die Bundesregierung ist weiter gegen einen sofortigen Stopp der Energieimporte aus Russland. Wirtschaftsminister Habeck ist sich darin mit BDI und IG Metall einig.
Der Ukrainekrieg dürfte die deutsche Ausfuhr empfindlich treffen. Der Industrieverband BDI erwartet auch durch geringeren Konsum negative Folgen. Die Bundesregierung aber könne Unternehmen gezielt unterstützen.