Scharfe Kritik an Scholz und der Ampel
BDI-Präsident Russwurm hält beim Tag der Industrie nicht mit Vorwürfen gegen die Ampel-Politik zurück. Der Bundeskanzler lobt im Gegenzug eigene Erfolge der Koalition.
BDI-Präsident Russwurm hält beim Tag der Industrie nicht mit Vorwürfen gegen die Ampel-Politik zurück. Der Bundeskanzler lobt im Gegenzug eigene Erfolge der Koalition.
Außenministerin Baerbock eilt angesichts der unsicheren Lage in Nahost nach Israel. Björn Höcke steht abermals vor Gericht. Und: Dank eines späten Tores schafft die Fußball-Nationalmannschaft gerade noch den EM-Gruppensieg. Der F.A.Z. Frühdenker.
Angesichts eines Investitionsbedarfs von 400 Milliarden Euro hält der BDI Sondervermögen neben dem regulären Haushalt für „vertretbar“. Finanzminister Lindner reagiert umgehend.
Der Tesla-Chef kommentiert das Abschneiden der AfD, die Wirtschaftsweise Grimm kritisiert das Heizungsgesetz. Verbandsvertreter fordern derweil Reformen vom neuen EU-Parlament.
Es sei der größte „Genehmigungsturbo“ seit 30 Jahren, sagt die Ampel. Die Opposition ist deutlich skeptischer. Mit einem neuen Gesetz sollen tausende Verfahren in Deutschland digitalisiert werden.
Das Kabinett macht den Weg zur Abscheidung, Speicherung und Nutzung von Treibhausgasen frei. Umweltorganisationen kritisieren, Deutschland knicke vor der fossilen Lobby ein. Die Wirtschaft lobt die Entscheidung – und denkt schon weiter.
„Bürokratieabbauminister“ Buschmann muss die EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung umsetzen. Unternehmen kritisieren das als „Negativbeispiel für maßlosen Verwaltungsaufwand“.
Frankreichs Arbeitgeberchef beklagt die negativen Signale, die Paris in der Handelspolitik aussendet. Mit Marine Le Pen sieht er weiterhin kaum Schnittmengen.
Der Bundespräsident ist zu Gast beim türkischen Staatschef. Die Bundesregierung präsentiert ihre neue Prognose für die Entwicklung der Wirtschaft. Und das EU-Parlament stimmt über das umstrittene Lieferkettengesetz ab. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die großen Industrieverbände sind auf der Hannover Messe uneins, wie schädlich die Regierungspolitik ist
Das Verhältnis zwischen Bundeskanzler und Wirtschaft ist völlig unterkühlt. Die Verbände fühlten sich von Scholz abgekanzelt. CDU-Chef Merz kommt besser an.
Das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Ampelkoalition ist schlecht. Die Ursache sehen Verbände nicht so sehr bei Wirtschaftsminister Habeck, sondern vor allem im Kanzleramt.
Der Cheflobbyist der deutschen Industrie kritisiert Kanzler Olaf Scholz scharf: Er unterschätze den Ernst der Lage. Klar sei, dass manche Industrie mittelfristig aus Deutschland verschwinden werde.
Ein zugeknöpfter Wirtschaftsminister und gelassene Manager: Während Habecks Amerikareise prallen zu einer möglichen Wiederwahl Trumps Welten aufeinander.
Ein zugeknöpfter Wirtschaftsminister und gelassene Manager: In den Vereinigten Staaten prallen zu einer möglichen Wiederwahl Trumps Welten aufeinander.
Zum Krieg in Nahost +++ Lokführer im Ausstand +++ Netzwerk „Funk“ +++ Kohlendioxid Abscheidung
Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) nur schwach um 0,3 Prozent wachsen. „Eine Chance auf einen raschen Befreiungsschlag 2024 sehen wir nicht“, sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm.
25 Prozent des Güterverkehrs sollen bald über die Schiene abgewickelt werden. BDI-Präsident Siegfried Russwurm hält die Ziele aber für „illusorisch“.
Der Aufstieg der Partei wirkt sich negativ auf die Wirtschaft und das Ansehen Deutschlands aus, sagt Siegfried Russwurm in einem Interview. Das Land lebe von seiner Weltoffenheit und profitiere vom internationalen Handel.
In der deutschen Chipindustrie werden viele Arbeitsplätze geschaffen, die jedoch gar nicht besetzt werden können. Der Fachkräftemangel könnte auch die geplanten Fabriken in Magdeburg und Dresden gefährden.
Gemeinsam werben Wirtschaftsminister, BDI und IG Metall für vergünstigten Strom für die Industrie. Nur zur Finanzierung gibt es geteilte Ansichten.
Mehr Schulden, mehr Rüstung: Der Vizekanzler arbeitet schon an der Aufstellung für die nächste Bundestagswahl – mit Provokationen für Freund und Feind.
Wieso wir ins All müssen, weshalb von der Nordsee aus – und warum wir dabei an Franz Josef Strauß denken.
Vier Jahre nach dem Startschuss des Weltraumprojekts wird das Vorhaben konkret. Auch der Bund hat Interesse an der Startrampe.
Der BDI will lieber die Stromsteuer und die Netzentgelte senken. Einig ist man sich darüber, dass die Energiekosten zu hoch sind.
Vehement fordert die Industrie die Subvention ihrer Strompreise. Die Ampel sollte dem neuen Vorschlag folgen – weitere Wünsche aber abwehren.
Industriepräsident Siegfried Russwurm macht sich große Sorgen um Deutschland. Und richtet mehrere Forderungen gezielt an den Kanzler.
Das Nationale Luftreinhalteprogramm muss aktualisiert werden. Der Wirtschaft gehen die Pläne des Bundesumweltministeriums zu weit.
Die deutsche Industrie hält die Diversifzierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte für den richtigen Weg und fordert eine Ausweitung der Garantien auf andere Regionen.
Der Verband hält sich in politischen Fragen gerne zurück. Nach den Äußerungen des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz kommt nun aber eine klare Abgrenzung.
Der Bundeswirtschaftsminister will Deutschlands Beziehungen zu dem bevölkerungsreichsten Land der Erde stärken. Unternehmen sehen ein großes Potential – sie warnen aber auch vor massiven Herausforderungen.
Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie ist noch lange nicht amtsmüde
Deutschland müsse finanzpolitisch „zurück zur Normalität“, sagt der Kanzler auf einer Tagung der Industrie. Für den Chiphersteller Intel sollen aber knapp 10 Milliarden Euro bereitstehen.
Auf dem Tag der Industrie kommt es zum Schlagabtausch zwischen Politik und Wirtschaft. Über die Frage, wie gut oder schlecht es Deutschland wirtschaftlich geht, herrscht längst keine Einigkeit.
„Deutschland fällt zurück“, sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm zu Beginn einer zweitägigen Branchenkonferenz. Das Investitionsverhalten zeige klar nach unten.
Industriepräsident Siegfried Russwurm spricht im Interview über Deutschlands wirtschaftliche Stagnation, das Internet auf Reisen – und seinen eigenen Fehler im Umgang mit China.