Merz jongliert mit 900 Milliarden
Schwarz-Rot könnte für Verteidigung und Infrastruktur Schulden in Rekordhöhe machen. Sind Zinszahlungen und mögliche Inflation beherrschbar?
Schwarz-Rot könnte für Verteidigung und Infrastruktur Schulden in Rekordhöhe machen. Sind Zinszahlungen und mögliche Inflation beherrschbar?
Industriepräsident Leibinger fordert eine klare Agenda, damit die deutsche Wirtschaft wieder auflebt. Was passieren sollte, bevor Friedrich Merz die Schuldenbremse lockert.
Viele US-Präsidenten forderten mehr Einsatz von der EU. Aber erst Donald Trump gelingt es, den Tanker Brüssel zur Wende zu zwingen. Nun ist guter Rat teuer.
Organisationen aus 19 Ländern haben eine Initiative für Nuklearenergie gegründet. Der deutsche Industrieverband BDI hat sich gegen eine Teilnahme entschieden.
Die Union will im Bundestag den Kurswechsel in der Migrationspolitik einleiten, Habeck legt ernüchternde Zahlen zur Wirtschaft vor und die deutschen Handballer müssen sich gegen Portugal in Acht nehmen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das dritte Rezessionsjahr in Folge, Donald Trump und mehr: Der neue BDI-Präsident Peter Leibinger spricht Klartext – und wünscht sich von der nächsten Regierung weniger Misstrauen.
Im Wahlkampf versprechen die Parteien vollmundig die Entlastung von Unternehmen. Durchweg wollen sie Millionenlasten abbauen. Aber gegen eine große Aufräumaktion gibt es auch Widerstände.
Viel Grundlagenforschung, wenig neue Geschäftsmodelle: Der BDI-Chef gibt die Schuld dafür vor allem der Politik. „Ein Gehirn, das ständig mit Regulierung beschäftigt ist, verliert die Fähigkeit zur Innovation.“
Wer drückt dem neuen Jahr seinen Stempel auf? Die F.A.S. präsentiert drei Frauen und vier Männer, die 2025 wichtig werden.
Der Wirtschaftsminister wirbt auf einer Industriekonferenz für einen Nachtragshaushalt, um neue Zuschüsse auf den Weg zu bringen. Die Reaktion der Union kommt prompt – und dürfte ihm nicht gefallen.
Peter Leibinger hat sich bislang mehr für Technik als für Politik interessiert. Bald vertritt er in Berlin die Interessen der deutschen Industrie. Über ein Experiment der besonderen Art.
Auf dem globalen Klimagipfel COP29 setzt der Bundeswirtschaftsminister auf die Bauindustrie. Gastgeber Aserbaidschan will bei der Produktion von grünem Wasserstoff helfen – und spielt ansonsten eine ambivalente Rolle.
Gerade grüne Technik braucht viele kritische Rohstoffe. Die aber kommen häufig aus Autokratien. Deutschland treibe in eine riskante Abhängigkeit, mahnt der BDI.
Kanzler Olaf Scholz und Herausforderer Friedrich Merz gehen mit scheinbar gegensätzlichen Konzepten in den Wahlkampf. Aber sie sind sich näher, als man denkt.
Die Soziale Marktwirtschaft hat zum Wohlstand in der Bundesrepublik Deutschland erheblich beigetragen. Die Geschichte der Wirtschaftsredaktion belegt, wie sehr darum gerungen wurde.
Der klare Wahlausgang in Amerika hat viele in Deutschland überrascht. Um ihre Geschäfte vor Ort machen sich die Unternehmen weniger Sorgen – wohl aber um die politischen Folgen von Trump II.
Das Schöne an der digitalen Transformation: Sie ist nie zu Ende. Und technischer Fortschritt nie wieder so langsam wie heute.
Kanzler und Finanzminister laden getrennt voneinander Wirtschaftsvertreter ein. Es geht um Wege aus der Wirtschaftsflaute – und die Zukunft der Ampel-Koalition.
In der Koalition gibt es einen Überbietungswettbewerb zur Rettung der Wirtschaft. Den von Scholz angekündigten Industriepakt kontert der Wirtschaftsminister nun mit einem eigenen Konzept – das stößt nicht überall auf Zuspruch.
Der von Scholz geplante „Pakt“ mit der Industrie löst in der Wirtschaft Irritationen aus – auch wegen der selektiven Einladungsliste.
Zwei wichtige Wirtschaftsverbände machen energiepolitischen Druck auf die Ampel. Kanzler Scholz soll jetzt liefern. Auch finanziell.
Ein schwäbischer Mittelständler bekommt einen der einflussreichsten Posten in der deutschen Wirtschaft. Sein Ruf als Innovator eilt ihm weit voraus.
Zuschüsse zu den Netzkosten seien eine sinnvolle Maßnahme, sagte Robert Habeck bei einem Besuch des Stahlherstellers Georgsmarienhütte. Woher das Geld kommen soll, ist allerdings nicht abschließend geklärt.
Der BDI und Habeck in trauter Einigkeit, FDP und Union ebenso. Schade nur, dass keiner der Beteiligten in der Wirtschaftspolitik überzeugt.
Industrie und Berater rechnen den Investitionsbedarf Deutschlands bis 2030 hoch. Ein Drittel soll der Staat übernehmen – notfalls mit höheren Schulden.
Mit Blick auf mögliche Werkschließungen fordert Linken-Chefin Wissler die VW-Großaktionäre auf, Dividenden in Milliardenhöhe zurückzuzahlen. BDI-Chef Russwurm hält mit einer verfehlten Wirtschaftspolitik dagegen.
In Deutschland befürchten viele Wirtschaftsvertreter bei einem Aufstieg der AfD Schlimmes. In anderen Ländern zeigen sich rechte Parteien etwa beim Thema ausländische Fachkräfte ziemlich flexibel.
Der Thüringer Parteichef Höcke wünschte Unternehmen, die für Vielfalt werben, wirtschaftliche Turbulenzenzen. Für den BDI-Präsidenten ist das ein weiterer Beleg für eine Inkompetenz der Partei.
Handwerkspräsident Jörg Dittrich geht mit der Ampelkoalition hart ins Gericht – aber auch mit den Sympathisanten von AfD und BSW. Er mahnt ein Ende der Sticheleien in der Regierung an und fordert eine große Sozialreform.
Klagemöglichkeiten von Umweltverbänden genügen bislang nicht EU-Vorgaben. Das Kabinett schafft nun Abhilfe. Naturschützer sind unzufrieden mit dem Entwurf.
Der BDI bemängelt eine Industriepolitik ohne Industriebeteiligung. 40 von 100 Milliarden Euro gingen ins Ausland, ohne dass deutsche Unternehmen etwas davon hätten.
Der Klimazoll soll die Europäer vor der Konkurrenz aus Staaten mit weniger Ehrgeiz im Klimaschutz schützen. Doch die EU-Gesetzgebung ist mangelhaft, klagen Industrieverbände – besonders in zwei Punkten.
Die Diskussion über die Fiskalregeln ist ideologisch blockiert. Aber die Länder müssen auf Notlagen reagieren können – und brauchen zumindest so viel Handlungsspielraum wie der Bund. Ein Gastbeitrag.
Die Europäische Union verhängt Strafzölle auf Elektroautos aus chinesischer Produktion. Ökonomen erwarten nur wenig Nachteile für die hiesigen Verbraucher. Die Preise für E-Autos dürften um 0,3 bis 0,9 Prozent steigen.
Der Oppositionsführer will – wie zu Zeiten der „Agenda 2010“ – die Arbeitsmarktpolitik im Wirtschaftsministerium aufhängen. Abfällig äußert er sich zu den Grünen Habeck und Lemke.
Kanzler Olaf Scholz und der Industriepräsident Siegfried Russwurm demonstrieren auf dem „Tag der Industrie“ Einigkeit. Wie lange die wohl hält?