Milliarden gegen den Klimaschutz
Berufspendeln, Dienstwagen, Diesel fahren, fliegen: Klimaschädliches Verhalten wird vom Staat oft bezuschusst. Das zu ändern ist gar nicht so leicht.
Berufspendeln, Dienstwagen, Diesel fahren, fliegen: Klimaschädliches Verhalten wird vom Staat oft bezuschusst. Das zu ändern ist gar nicht so leicht.
Fast sechs Jahre nach dem Auffliegen des Abgasskandals ist ein Ende der gerichtlichen Aufarbeitung laut dem Richterbund nicht in Sicht. Die Zahl der Klagen gegen Daimler steige im Gegenteil stark an.
Der VW Arteon ist so etwas wie ein Passat Plus. Er ist vor allem das schickere Auto bei nahezu gleichem Raumangebot.
Die Kultusminister beraten, wie der Start ins neue Schuljahr nach den Ferien gelingen soll. Der Gesundheitsminister erklärt, wie der digitale Impfpass funktioniert. Und die Deutschen sind noch reicher geworden. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Peugeot werden „Täuschungstatbestände im Zusammenhang mit dem Verkauf von Euro-5-Dieselfahrzeugen in Frankreich zwischen 2009 und 2015“ vorgeworfen. Auch gegen Renault wurde diese Woche ein Ermittlungsverfahren eröffnet.
Mit einem Gesetz zu Unternehmenssanktionen wollte die Koalition wirtschaftliche Kriminalität bekämpfen. Nun ist der Entwurf endgültig ad acta gelegt worden. Gegenwind kam vor allem aus der Unionsfraktion.
„Bewusst falsche Angaben“ habe Winterkorn vor dem Untersuchungsausschuss im Bundestag gemacht, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Zudem hat sich der Manager mit dem Konzern auf hohe Entschädigungszahlungen geeinigt.
Jahrelang wurden in vielen deutschen Städten die Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Der Europäische Gerichtshof gibt nun einer Vertragsverletzungsklage der EU-Kommission statt. Strafen sind mit dem Urteil zunächst nicht verbunden.
Es könnte alles schnell über die Bühne gehen: Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn will offenbar zehn Millionen Euro Schadenersatz an den Konzern zahlen, weitere Manager sollen ihm folgen. Zudem sollen die Versicherer bis zu 300 Millionen Euro zahlen.
Auf dem virtuellen Wiener Motorensymposium zeigt sich: Der Wasserstoffmotor steht in den Startlöchern. Die Lösungen für Lastwagen sind schon betriebsbereit.
Das Bundesverwaltungsgericht hat über die Luftreinhaltepläne in drei deutschen Städten geurteilt. In Hamburg und Ludwigsburg bleibt es bei den Dieselfahrverboten, im Fall von Kiel wird neu verhandelt.
Auch der Güterverkehr muss seine Emissionen reduzieren: Daimler setzt auf den wasserstoffbasierten Antrieb für Lastwagen. Die Konkurrenz sieht darin einen gravierenden Nachteil.
Transsexuellengesetz +++ Transgendergesetz +++ Jerusalem +++ Bülent Mumay +++ Madagaskar +++ Chance für Schüler? +++ Helmut-Schmidt-Universität +++ Völkerrechtlerin +++ Klimapolitik +++ Marktwirtschaft +++ Staatserzählung
Hanau will mit der Ansiedlung eines großen Rechenzentrums zur Digitalstadt werden. Bei allem was dafür spricht, gibt es unter den Stadtverordneten dennoch auch kritische Töne.
Auf der Autobahn 5 wird bald auch getestet, ob sich Laster während der Fahrt per Oberleitung aufladen lassen. Das gesamte Projekt ist umstritten – macht aber weltweit Schule.
Eine Umfrage zeigt: Niemand fährt so gerne Geländewagen wie die Öko-Klientel. Ausgerechnet. Das Phänomen hat System.
Der heimliche Star im VW-Programm gleich nach dem Bus ist sein kleiner Bruder Caddy. Mehr Nutzraum auf kompakter Fläche geht kaum, und der sparsame Umgang mit Kraftstoff überzeugt.
Elektroautos sollen helfen, das Klima zu schützen. Laut einer neuen Studie könnte das bis zum Jahr 2025 zehntausende Stellen in Deutschland kosten. Der VDA fordert mehr Engagement für den Industriestandort.
Die Luftqualität in Frankfurt ist gut genug, dass es am 1. Juli keine Fahrverbote geben muss. An einer Messstation liegt der Stickoxidwert allerdings nur knapp unter dem Grenzwert.
Volvo und Daimler Truck wollen zusammen den Lastwagenantrieb emissionsfrei machen. Dafür, sagen sie, brauche es aber auch die Hilfe der Politik.
Der für das Skandalunternehmen Wirecard zuständige Wirtschaftsprüfer EY muss erklären, was genau falsch gelaufen ist. Sonst lässt sich das Vertrauen in die Abschlussprüfung nicht wieder herstellen.
Der Polo gehört zu Volkswagen wie der Golf. Jetzt wird er aufgefrischt. Womöglich zum letzten Mal. Kleinwagen werden künftig wohl elektrisch sein. Und teurer werden.
Ein Gutachten sollte den Betrugsvorwurf gegen die VW-Manager erhärten. Doch der Inhalt ist so lückenhaft und unentschlossen, dass die Anschuldigung kippen könnte.
Die VW-Dieselaffäre weitet sich aus. 34 Personen sind nun in den Untersuchungen wegen überhöhten Ausstoßes von Stickoxid angeschuldigt – unter anderem wegen Beihilfe zum Betrug.
Volvo will als erster Autobauer den Verbrennungsmotor komplett abschaffen. Darüber spricht der Chef Hakan Samuelsson im Interview. Und er sagt, warum er bald keine Rabatte mehr beim Neuwagenkauf gibt.
Volkswagen wollte in der Diesel-Affäre ranghohe Ingenieure loswerden. Doch die Gerichte kassieren die Kündigungen. War die Schummel-Software wirklich nur das Werk weniger Techniker?
Citroën hat schöne Tradition, aber Orientierungsschwierigkeiten in der Gegenwart. Der C5X soll wieder ein Zeichen in der oberen Mittelklasse setzen. Mutig ist er.
Der Tiguan ist die Nummer 1 unter den SUV in Europa. Den Platz gilt es zu verteidigen. Ein Hybrid ergänzt die Antriebspalette. Aber auch für den Dieselmotor sieht VW eine Zukunft. Der bleibt eine gute Wahl.
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lässt Millionen von Diesel-Fahrzeugen auf der Straße, auch wenn die Grenzwerte deutlich überschritten werden. Damit wolle er die Automobilindustrie schonen, behauptet die Deutsche Umwelthilfe.
Mit dem DS 9 will die Citroën entsprungene Marke DS die Lücke zu Audi, BMW und Mercedes schließen. Das Design verspricht die dafür nötige Exklusivität. Die Motorisierung allerdings nicht.
18 Elektroautos kommen in Hessen auf jede Ladesäule. Vor einem Jahr waren es nur zwölf. Dass der Ausbau so langsam ansteigt, liege an der Bürokratie, meint die Energiewirtschaft.
Die Aktienkurse von BMW, Daimler und Volkswagen erleben gerade einen Aufschwung – obwohl die Corona-Krise noch nicht überwunden ist. Dass sich das Bild ein Jahr später gedreht hat, ist kein Zufall.
Der türkische Präsident Erdogan drückt beim Bau eines neuen Kanals zum Schwarzen Meer aufs Tempo. Aber nicht nur Admirale, auch Umweltschützer sind alarmiert.
Hyundai bringt zwei weitere Modelle auf den Markt, den Bayon und den Staria. Ersterer ist ein noch recht konventionelles Kompakt-Auto, der Kleinbus Staria sieht dagegen schon sehr nach Zukunft aus.
Elektrische Unterstützung hilft dem Benziner in seinen Sparbemühungen. Toyota zeigt das schon lange, jetzt baut auch Renault einen Vollhybrid. Nur der Gesetzgeber will davon nichts wissen.