A3 und Terminal gesperrt, Hotels evakuiert
Erst im Februar war am Frankfurter Flughafen eine Bombe gefunden und entschärft worden - nun stießen Bauarbeiter erneut auf einen explosiven Fund aus dem Zweiten Weltkrieg. Diesmal ist er aber kleiner.
Erst im Februar war am Frankfurter Flughafen eine Bombe gefunden und entschärft worden - nun stießen Bauarbeiter erneut auf einen explosiven Fund aus dem Zweiten Weltkrieg. Diesmal ist er aber kleiner.
Jahrzehntelang fast vergessen lagen die Grabenanlagen rund um die Mainzer Zitadelle. Jetzt werden sie wiederentdeckt und saniert. Zuvor war ein Streit zu schlichten.
„Vive la peinture!“ schreibt Henri Matisse im August 1925 auf eine Postkarte an seinen Freund Pierre Bonnard. Die großartige Ausstellung im Frankfurter Städel vereinigt Hauptwerke der beiden Maler.
Emmanuel Macron besucht die verwüsteten Karibikinseln und kündigt eine der größten Luftbrücken seit Ende des Zweiten Weltkrieges an. Spätestens seit er aufgebrochen war, ließ sich auch die Reise des britischen Außenministers nicht mehr aufschieben.
Die polnische Regierung treibt die Debatte über Reparationen voran. Ein Gutachten des polnischen Parlaments liefert weitere Argumente. Die Bundesregierung bleibt bei ihrer Haltung – eine schwierige Gratwanderung.
Kein Land musste mehr unter der deutschen Besatzung leiden als Polen. Doch im Sinne Europas müssen die Belastungen der Vergangenheit überwunden werden. Die Rhetorik aus Warschau bewirkt das Gegenteil.
Die Forderungen Polens nach Reparationen sind begründet, heißt es in einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Sejm. Die Bundesregierung weist das zurück, die katholische Kirche warnt vor einem Bruch in den Beziehungen.
Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Kampf gegen Hass und Feigheit. Sie beschreibt, wie wichtig dabei Sprache ist. Und was Europa gewinnen kann.
96 Kilometer durch den Regenwald Papua-Neuguineas: Entlang des Kokoda-Tracks hat sich im Zweiten Weltkrieg angeblich Australiens Schicksal entschieden.
Die Türkei beklagt, dass sie bisher zu wenig Geld aus dem Flüchtlings-Deal erhält. Aus Brüssel kommt eine Begründung, wie sie wohl nur die EU liefern kann.
Der Kölner Dom war von Anfang an mehr als nur ein Gotteshaus. Er war Nationaldenkmal, Einheits-, Friedens- und Fortschrittssymbol, Monument für den politischen Machtanspruch der Erzbischöfe. Doch wofür steht er heute?
Polen verlangt Reparationen im dreistelligen Milliardenbereich. Die Bundesregierung hält die Frage der Kriegsentschädigung jedoch für abschließend geregelt. Und auch polnische Kardinäle schalten sich ein.
Bei der größten Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik sollten mehr als 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Doch uneinsichtige Anwohner torpedierten den Zeitplan für die geplante Bombenentschärfung in Frankfurt.
Im Frankfurter Westend müssen am Sonntag 60.000 Anwohner ihr Zuhause verlassen. Der Polizei liegen Hinweise vor, dass nicht jeder gehen will – und bittet die Bürger deshalb eindringlich, der Anordnung Folge zu leisten.
Eine Aufnahme widerlegt eine Frankfurter Legende: Das IG-Farben-Haus und die Gegend um die von Alliierten besetzte Konzernzentrale standen sehr wohl im Fadenkreuz der Bomber.
Luftminen wie die in Frankfurt gefundene waren als grausam-effiziente „Wohnblock-Knacker“ integraler Bestandteil des „moral bombing“ gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Die Bombe tat ihre erste Wirkung schon im Fallen.
Anwohner sind empört, dass die Evakuierungszone in Frankfurt so weit ausgelegt wurde – und sogar mit einer Wärmebildkamera nach Menschen gesucht wird, die ihre Häuser nicht verlassen. Der Kampfmittelräumdienst hält dagegen.
Am Sonntag müssen rund 60.000 Frankfurter sehr früh aufstehen und ihre Wohnung verlassen. Der Grund: Die Entschärfung einer 1,8-Tonnen-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Gruß aus der Vergangenheit.
Die vielseitige Darstellung widmet sich auch dem Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei im August 1968. Obgleich es sich um die größte Truppenbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs handelte, wurde der Bundesnachrichtendienst davon kalt erwischt.
„Die Kinder des Fechters“ erzählt die Geschichte eines estnischen Lehrers, der für seine Schüler Kopf und Kragen riskiert. Und das in der Zeit von Stalins Terrorherrschaft.
Europa, in der Mythologie eine Prinzessin aus dem Nahen Osten, klopft an die Türen des Hauses, das ihren Namen trägt. Statt sie wie einen Gast zu empfangen, steckt man sie in ein Lager. Ein Gastbeitrag.
Nun hat sich auch Arnold Schwarzenegger im Streit um Trumps Umgang mit Neonazis eingeschaltet. Der Hollywoodstar, frühere Gouverneur und gebürtige Österreicher hat eine besondere Botschaft für den Präsidenten.
Er engagierte sich für das Holocaust-Mahnmal; im „Historikerstreit“ und in der Debatte um Goldhagens Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ hatte seine Stimme Gewicht: Der Historiker Eberhard Jäckel ist gestorben.
In der Groß-Gerauer Gemarkung finden sich seit Jahrzehnten archäologische Belege einer frühen Besiedelung. Heimatforscher sprechen von einer reichen Fundstätte, das Stadtmuseum sammelt eifrig.
Der Platz am Fahrtor wurde lange vernachlässigt. Nun soll ein neues Gebäude-Ensemble mit einem Restaurant das Areal beleben. Bis zum Herbst wird der Bau fertiggestellt.
Als Junge erfährt der 1945 in Bergen-Belsen geborene Israeli Izak Sagi, dass er adoptiert wurde. Als Erwachsener findet er seine Mutter Aida, im hohen Alter stößt er auf seinen blinden Bruder Shep: eine ergreifende Familiengeschichte.
Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.
Aus einem deutschen Museum für die Presse von nationalem Rang ist bisher nichts geworden. Dabei wäre es nicht nur als Lernort für die Demokratie wichtig. Wie könnte sich das also ändern?
„Paradies“ von Andrej Konchalovsky erzählt auf zwei unterschiedlichen Ebenen vom Grauen des Zweiten Weltkriegs. Dass das Experiment glückte, verdankt er vor allem seiner Frau.
Zum zweihundertsten Todestag von Jane Austen steht ganz England im Banne seiner beliebtesten Schriftstellerin. Doch es feiern auch die ältesten Missverständnisse über ihr Leben und ihre Bedeutung fröhliche Urständ.
Angesichts von Donald Trump im Weißen Haus sei die deutsche Kanzlerin die neue Hüterin des Westens, sagen manche. Dabei ist Deutschland völlig ungeeignet, das durch Trump entstandene Vakuum zu füllen. Ein Gastbeitrag.
In gut recherchierten Einzelbeiträgen geht es um die Rolle globaler Entwicklungen in den Wahlkämpfen von Franklin Delano Roosevelt bis zu Bill Clinton und inwiefern die Kandidaten mit ihren Positionen nicht nur die Außenpolitik des Landes, sondern auch Entwicklung und Verlauf der Kampagnen prägten.
Als Bildreporter kam George Rodger nach Bergen-Belsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte er Heil bei den Nuba im Sudan. Seine Farbfotos sind jetzt zum ersten Mal zu sehen.
Die Berlin-Korrespondentin der „New York Times“, Alison Smale, hat Donald Trump in Hamburg beobachtet und findet: Der Gipfel ist für den Präsidenten gut gelaufen. Aber auch Wladimir Putin wirkte sehr zufrieden, sagt sie im FAZ.NET-Gespräch.
Wehrmachtssoldaten plünderten an der Ostfront und nahmen nicht nur Kleidung und Nahrung, sondern auch „Souvenirs“ mit. Wie viel geraubtes Kulturgut aus Osteuropa befindet sich in deutschen Haushalten? Ein Gastbeitrag.
Die Zahl der Vögel in Deutschland ist seit dem Zweiten Weltkrieg um zwei Drittel gesunken. Anderswo sieht es nicht besser aus. Doch welche Vögel sind besonders betroffen? Und warum? Wir stellen ein Dutzend Vertreter vor.