An der kalten Grenze zu Russland
Früher machten die Finnen glänzende Geschäfte mit ihren russischen Nachbarn. Seit Putins Krieg müssen sie sich neu orientieren. Eine Kleinstadt am Polarkreis macht’s vor.
Früher machten die Finnen glänzende Geschäfte mit ihren russischen Nachbarn. Seit Putins Krieg müssen sie sich neu orientieren. Eine Kleinstadt am Polarkreis macht’s vor.
Nach einem Laserangriff auf ein Schiff ihrer Küstenwache haben die Philippinen eine Protestnote an Peking gerichtet. Es handle sich um „eine Bedrohung für die philippinische Souveränität und Sicherheit als Staat“.
Etwa 1200 Beamte waren im Einsatz, um entgegengesetzte Lager auseinanderzuhalten. Eigentlich ging es ums Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Krieg.
Der Pokal als Monstranz, das blutige Trikot eine Reliquie: Stadionpfarrer Eugen Eckert sieht viele Parallelen zwischen Glaube und Fußball.
Erst verurteilt, dann geehrt: Erinnerung an Paul Grüninger. Gespräch mit dem Enkel.
Das Deutsche Panzermuseum in Munster war immer schon gut besucht. Aber seit dem Krieg in der Ukraine ist der Blick der Besucher ein anderer. Nicht nur wegen des Leopard 2.
Zwei Alphatiere im Valentin-Karlstadt-Musäum: Der bayerische Ministerpräsident und der Münchner Oberbürgermeister demonstrieren Harmonie. Um Kunst geht es dabei nur am Rand.
Der Holocaust-Überlebende Helmut Sonneberg ist tot. Der langjährige Fan von Eintracht Frankfurt, der Schulklassen vom Leben im Nationalsozialismus und im Konzentrationslager berichtete, wurde 91 Jahre alt.
Bei einem Überraschungsbesuch in London dankt Präsident Selenskyj den Briten – und trägt eine dringende Bitte vor. Am Abend reiste er weiter nach Paris, wo er Frankreichs Staatspräsident Macron und Bundeskanzler Scholz zu einem Abendessen traf.
Die Kommunen haben im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Millionen Menschen aufgenommen. Lange ging das nahezu geräuschlos vor sich. Nun sagen viele, sie können bald nicht mehr.
Stéphane Courtois hat das „Schwarzbuch Putin“ herausgegeben. Es beschreibt, was den russischen Machthaber radikalisiert hat und wie aus einem autoritären Regime ein totalitäres wurde: Besuch bei einem streitbaren Historiker.
In New York zeichnen die Auktionen Alter Meister ein gemischtes Bild des Marktes: Das Geschäft ist schwieriger geworden, doch Herausragendes wird immer noch zutage gefördert – und gewinnbringend verkauft.
China, Amerika und die EU: Plötzlich buhlen alle mit Milliarden-Subventionen um die Hersteller von Batteriezellen, Solarpaneelen und Chips. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Wettlauf. Es steht viel auf dem Spiel.
Das IOC will russischen Sportlern die Olympia-Teilnahme ermöglichen. Schon in Kürze könnten Putins Vorturner auf die internationale Bühne zurückkehren. Die Konsequenzen sind absehbar.
Die gefeierte Keramik bekommt Konkurrenz: Die neuen Glaswaren sind leuchtend bunt und neigen nicht zum Understatement.
Die Postfaschistin ist seit rund 100 Tagen an der Spitze der rechtesten Regierung Italiens seit dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl die Thematik der Finanz- als auch der Migrationspolitik standen im Fokus der Gespräche.
Die Welt ist sein Feld: Der Historiker Peter Herde kennt in seinem Werk keine geographischen und methodischen Grenzen. Am Sonntag feiert er seinen neunzigsten Geburtstag.
Schon Zeitgenossen hatten das Gefühl, dass im Süden der Sowjetunion Kriegsentscheidendes geschah. Die Niederlage von Stalingrad markierte vor 80 Jahren den Anfang vom Ende des hitlerschen Reiches.
Mitten in seinem Krieg gegen die Ukraine will der russische Präsident einen Sieg aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs feiern. Die Ukraine trauert um die Toten nach einem Raketeneinschlag in Kramatorsk. Der Überblick.
Nach mehr als siebzig Jahren sind Briefe wiederaufgetaucht, die mein 1945 gefallener Onkel Heinz als Soldat an seine Angehörigen geschrieben hat. Eine kommentierte Auswahl.
Es ist eines der blutigsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. 80 Jahre nach der Schlacht um Stalingrad, spricht der Kreml von einem „Kampf gegen Nazis“ in der Ukraine. Viele Russen sind für diese Botschaft empfänglich.
Der Versuch, die nationale Kollektivscham angesichts des Holocausts aufrechtzuerhalten, ist zum Scheitern verurteilt. Es gibt andere Wege, auf denen das Gedenken bewahrt werden sollte. Ein Gastbeitrag.
In Österreich tun sich Akteure auch ein Jahr nach dem Überfall auf die Ukraine schwer mit einer klaren Haltung gegenüber Putin. Die Stimmung ist prorussisch geprägt.
Der Schmerz des Nationalen: Dass Russland die Quelle des Bösen ist, vereint heute meine Landsleute, egal ob sie Putin-Unterstützer sind oder Kriegsgegner. Ein Gastbeitrag
Diese Rolle komme Deutschland und Frankreich zu, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf Aussöhnung gesetzt hätten, sagte der französische Präsident. Bundeskanzler Scholz dankte den Franzosen für ihre Freundschaft.
Werden die Deutschen zu einem Volk von Vegetariern? Die Demo zum Beginn der Grünen Woche in Berlin legt diesen Schluss nahe. Sarah Dhem tritt den Gegenbeweis an – mit Zungenwurst.
Zwischen Kulturkampffolklore und Machtpolitik: In Frankreich wird wieder einmal über religiöse Symbole im öffentlichen Raum gestritten.Von einer befriedeten Laizität ist das Land weit entfernt.
Paul Nipkow gilt als „Vater des Fernsehens“. War er das wirklich? Das Frankfurter Museum für Kommunikation bereitet seinen Nachlass auf und kommt zu einer anderen Antwort.
Fast 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs steht in Hessen demnächst ein ehemaliger KZ-Wachmann vor Gericht. Es könnte der womöglich letzte Prozess wegen der Naziverbrechen sein.
Das oberste Ziel war Vollständigkeit: Ein Band dokumentiert fünf wichtige Vogelsammlungen naturkundlicher Museen und porträtiert wichtige Ornithologen.
Texte von Dolf Sternberger aus dem Jahre 1956 behandeln für uns aktuelle Fragen und geben Denkanstöße für die Gegenwart.
Seit 40 Jahren sammelt und restauriert Wolfgang Petzoldt Konzertflügel. Die mehr als 200 alten Instrumente sind den modernen weit überlegen, sagt er. Zu Besuch bei einem Besessenen.
Wie können Verstöße gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot effektiv geahndet werden? Die Idee eines Sondertribunals ist nicht abwegig.
Die Gründung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz war kontrovers. Mit ihrem Namen, den Claudia Roth nun ändern will, hatte das nichts zu tun.
Das Leben auf dem Land hat ein Image, das ihm nur bedingt gerecht wird. Das mag daran liegen, dass es nicht jene ersannen, die dort lebten. Dabei findet sich hier mitunter auch die wahre Avantgarde.
Auch im Konzept des gerechten Friedens stellt sich die Frage nach der Legitimität oder gar Unvermeidlichkeit des Einsatzes militärischer Mittel. Ein Gastbeitrag.