Was die Griechen wollen
Seit Wochen verhandeln Griechenland und die anderen Euro-Staaten miteinander. Doch eine Frage taucht immer wieder auf.
Seit Wochen verhandeln Griechenland und die anderen Euro-Staaten miteinander. Doch eine Frage taucht immer wieder auf.
In der Eurogruppe steht Athen zunehmend isoliert da. Griechenlands Finanzminister will die Front durch Störfeuer durchbrechen: Schützenhilfe sucht er bei EU-Kommissionschef Juncker. Ein Kommentar zur Griechenland-Debatte.
Mehr Staatsausgaben – das ist eine der wichtigsten Forderungen Griechenlands im Schuldenstreit. Offenbar sind andere Euro-Staaten dem nicht ganz abgeneigt.
Wer ist für den Kollaps der Schuldengespräche in Brüssel verantwortlich? Über einen Tag der gegenseitigen Vorwürfe und unwirschen Reaktionen - der nur noch wenig Chancen für einen Kompromiss zwischen Griechenland und seinen Gläubigern lässt.
Die Verhandlungen zwischen Griechenland und den restlichen Euro-Finanzministern über neues Geld sind gescheitert. Der Vorsitzende der Eurogruppe setzt Griechenland eine letzte Frist bis zum Ende der Woche. Ein Notfall-Treffen sei dann möglich - wenn Athen sich bewegt.
Die Finanzminister Griechenlands und der anderen Euro-Staaten haben sich nicht auf eine Lösung des Schuldenstreits geeinigt. Einen Vorschlag der EU hat die griechische Regierung brüsk zurückgewiesen - er sei "absurd".
In Brüssel ringen die Euro-Finanzminister um eine Lösung im Schuldendrama. Finanzminister Schäuble äußert sich skeptisch: Die Griechen hätten eine Regierung gewählt, die sich „ziemlich verantwortungslos verhält“.
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Vor den Verhandlungen am heutigen Montag hat EU-Kommissionspräsident Juncker vergeblich versucht, im Schuldenstreit zu vermitteln. Berichten zufolge haben die Griechen noch immer keine Fakten für die Gespräche in Brüssel vorgelegt.
Am Montag beginnt die entscheidende Runde um den „Grexit“. 18 Euro-Staaten stehen gegen die Griechen. Bisher hat Athen noch immer gewonnen.
Am Montag verhandelt Griechenland mit den Euro-Finanzministern um neues Geld. Vorher hat die Regierung ihre Forderungen noch einmal geordnet. Zwei sind ihr besonders wichtig.
Können sich die Gläubiger mit Athen auf einen Kompromiss einigen? Griechenland sendet verwirrende Signale. Sicher ist: Die verhasste „Troika“ hat einen neuen Namen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Für die griechischen Banken wird die Luft immer dünner. Die EZB hat daher den Rahmen für Notkredite nach Informationen der F.A.Z. schon wieder erhöht.
Der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb erhöht den Druck auf die neue griechische Regierung. 18 Länder stünden gegen ein einziges, das habe das Treffen in der Nacht gezeigt.
Mit jeder gescheiterten Verhandlung wird ein Euro-Austritt der Griechen wahrscheinlicher. Europa könnte diesen Schritt wohl ohne großen Schaden überstehen. Griechenland selbst wohl eher nicht.
Der deutsche Minister der Finanzen zeichnet ein freundliches Bild von Giannis Varoufakis. Doch der griechische Finanzminister dreht im Athener Parlament nur noch stärker an der Eskalationsschraube. Der Eurozone stehen aufreibende Wochen bevor.
Fast hatte sich Griechenland mit den Euro-Staaten geeinigt - doch in der letzten Minute änderte die Regierung in Athen ihre Meinung. Der deutsche Finanzminister war da schon weg.
Der Roboter- und Anlagenbauers Kuka haben die eigenen Erwartungen für 2014 übertroffen. Das freut die Aktionäre des Augsburger Unternehmens. Der Dax tritt derweil auf der Stelle.
Bleibt den Deutschen am Ende nichts übrig, als den Euro zu verlassen?
Die Kurse griechischer Aktien und Staatsanleihen steigen deutlich. Angeblich nähern sich die neue Regierung in Athen und die Gläubiger im Schuldenstreit einander an. Morgen ist ein wichtiges Treffen.
Griechenlands neuer Ministerpräsident glaubt, dass sein knapper Wahlsieg ihn dazu befugt, die versprochenen Wohltaten zu verwirklichen. Und dass ihm andere das Geld hierfür geben müssten. An diesem Punkt aber dürften die griechischen Wunschträume platzen.
Alexis Tsipras setzt auf Konfrontation mit der Eurozone. Seine Wahlversprechen will er eins zu eins umsetzen – finanziell ein schwarzes Loch für Griechenland. Doch nicht alles in seiner Regierungserklärung ist illusionär.
Die griechische Regierung findet die Staatswirtschaft gut und redet abfällig über ihre Geldgeber. Gibt es am Ende nur noch eine Lösung?
Nach dem äußerst positiven Januar endete auch die erste Februar-Woche mit einem Plus. Besonders gut sah es zur Wochenmitte aus, von Dienstag bis Donnerstag lagen die Tageshochs jeweils über 10.900 Punkten, am Dienstag kletterte der DAX sogar bis auf knapp 16 Punkte an die 11.000er Marke heran. Zum Wochenende hin ging den deutschen Aktien aber etwas die Luft aus, der Wochenschluss lag mit knapp 10.850 Punkten etwa 1,5% unter der 11.000er Marke, sehr wohl aber auch etwa 1,5% über dem Vorwochenschluss.
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Dass ein griechischer Zahlungsausfall droht, halten die großen Ratingagenturen für immer wahrscheinlicher. S&P stufte die Bewertung herab, eine weitere Agentur drohte mit diesem Schritt. Kein anderes Euro-Land steht so schlecht da.
Die erste Begegnung der neuen griechischen Regierung mit der Realität hat die Hoffnungen vieler Wähler enttäuscht. Kaum etwas zeigt das deutlicher als die Leserkommentare in den Online-Ausgaben der griechischen Zeitungen.
Die EZB akzeptiert griechische Staatspapiere nicht mehr als Sicherheit für Kredite an Geschäftsbanken. Das ist immerhin ein Warnschuss an die neue griechische Regierung.
Griechenlands Finanzminister sucht die Deutschen mit historischen Erfahrungen zu ködern. Aber es ist abwegig, die europäische Rettungspolitik für Griechenland mit dem Vertrag von Versailles zu vergleichen.
Der Ton des fast zweistündigen Gesprächs war freundlich. Doch der deutsche Finanzminister schickt seinen griechischen Kollegen nach ihrem ersten Treffen ohne Zugeständnisse nach Hause.
Ein deutliches Warnsignal an die neue Athener Regierung: So wird die Aufkündigung von Sonderregeln für Griechenland durch die EZB an den internationalen Börsen gesehen. Die griechischen Aktienmärkte stehen unter Druck.
Ungefähr ab 12:30 Uhr übertragen wir hier die Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis. Vor seinem Besuch in Berlin hatte Varoufakis um deutsche Unterstützung für die neue Schulden- und Sparpolitik seines Landes geworben.
Den Aktienmarkt hat die Zurückhaltung der EZB gegenüber Griechenland bislang wenig beeindruckt. Der Dax verlor mit Minus 0,2 Prozent nur leicht. Auch der Euro erholte sich wieder etwas.
Die EZB hat überraschend den Zugang der griechischen Banken zu frischem Zentralbankgeld erschwert. Diese neue Nachricht verunsichert die Euro-Anleger. Die Gemeinschaftswährung verliert weiter an Wert.