Babylon Zoo
Nach der Wahl Wolfgang Kubickis und Holger Zastrows besteht Gesprächsbedarf in der FDP. Die Gewählten ihrerseits prahlen mit Interpretationen, die sie als Auserwählte erstrahlen lassen.
Nach der Wahl Wolfgang Kubickis und Holger Zastrows besteht Gesprächsbedarf in der FDP. Die Gewählten ihrerseits prahlen mit Interpretationen, die sie als Auserwählte erstrahlen lassen.
Einig über das große Ziel, ansonsten zersägt, zerstritten, zersplittert: die FDP. Ihr Vorsitzender Rösler hat weitgehend tatenlos zugesehen, wie der Parteitag aus dem Ruder lief. Hätte er nicht als „Kapitän“ für den Zusammenhalt der Mannschaft sorgen müssen?
Philipp Rösler ist mit 85,7 Prozent als FDP-Chef wiedergewählt worden. Als erster Stellvertreter kehrt Christian Lindner auf die Bundesebene zurück. Wolfgang Kubicki setzte sich bei der Wahl für das FDP-Präsidium gegen die Minister Niebel und Bahr durch.
Einige unserer Fußballstars haben neue Freundinnen, während Schlagersänger Gottlieb Wendehals mit vergangenen Eroberungen prahlt. Aber zum Glück sind wir gut in Mathe und können ihn als Aufschneider überführen.
Die SPD spricht über die Schwerpunktthemen für die Bundestagswahl und das Konzept für den Wahlkampf - und darüber, wie neue Fehler Peer Steinbrücks vermieden werden können.
Philipp Rösler soll FDP-Vorsitzender bleiben, der Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle soll Spitzenkandidat für die Bundestagswahl werden. Das beschloss das FDP-Präsidium nach einem Gespräch zwischen beiden. Zuvor hatte Rösler offenbar seinen Rückzug vom Parteivorsitz angeboten.
Es könnten die letzten Wochen für Philipp Rösler an der Spitze der FDP sein: Geht Niedersachsen verloren, wird er wohl den Vorsitz abgeben müssen. Schon wird gegrübelt, wer ihm nachfolgen könnte.
Kurz vor Mitternacht begleitet Philipp Rösler seinen Gast noch durch die verlassenen Flure seines Ministeriums zur Pforte. Dann kehrt er zurück ins Büro, wo noch die Akten warten. Er übernachtet in einem Hinterzimmer.
Die Bären tanzen lassen: Raabs vieldiskutierter Polit-Talk „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ hat außer Witzchen und Rüpelei wenig zu bieten. So gab es denn auch nur Verlierer.
Passend zu Steinbrücks Rednereinkünften fragte Frank Plasberg, wie viel Nebenjob die Politik verträgt. Das kommt ganz auf den Abgeordneten an. So genau wollte es die Sendung aber nicht wissen.
pca. BERLIN, 19. Oktober. Der FDP-Generalsekretär Patrick Döring ist nach seinen Angriffen auf dendesignierten SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück Kritik aus den ...
FDP-Generalsekretär Patrick Döring hatte Peer Steinbrück eine „knallharte Gewinnermentalität“ attestiert. Nun fordert Dörings Parteifreund Wolfgang Kubicki eine Entschuldigung: Die Äußerung sei für den „Vertreter einer liberalen Partei geradezu unerhört“.
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) spricht sich gegen eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM aus. In einem F.A.Z.-Gastbeitrag bedauert er, dass sich „auch mein Parteifreund Wolfgang Kubicki den Apologeten der Bazooka-Theorie“ angeschlossen hat.
Angela Merkels größtes Problem heißt nicht Griechenland. Es heißt auch nicht Frankreich. Schwieriger ist die Lage zu Hause, in der eigenen Koalition. Union und FDP durchkämmen ihr Waffenarsenal.
Auch der Fraktionsvorsitzende der Union, Volker Kauder (CDU), lehnte weitere Hilfen ab, ebenso wie Außenminister Guido Westerwelle (FDP).
F.A.S. Frankfurt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat in scharfem Gegensatz zur Linie seiner Partei eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM gefordert, um ...
Von Wolfgang KubickiDie Nachrichtenlage hat sich in jüngster Zeit dramatisch verschärft. Der britische Ölkonzern Shell hat seine liquiden Mittel in britische ...
F.A.S. Frankfurt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat in scharfem Gegensatz zur Linie seiner Partei eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM gefordert, um ...
Das hoch verschuldete Griechenland braucht offenbar noch mehr Geld als bislang angenommen. So fehlen laut einem Medienbericht in den beiden kommenden Jahren nicht 11,5 Milliarden Euro, wie von der Regierung in Athen eingeräumt, sondern bis zu 14 Milliarden Euro.
Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki fordert in der F.A.S. zur Lösung der Euro-Krise eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM. Damit stellt er sich gegen die Linie seiner Partei.
Der Torpedo, den Wolfgang Kubicki von seinem Motorboot aus auf den FDP-Parteivorsitzenden Philipp Rösler abgefeuert hat, wird sein Ziel verfehlen. Denn Rainer Brüderle hat kein Interesse an einem Sturz Röslers. Jetzt nicht.
FDP-Mann Kubicki stellt nicht nur seinen Chef in Frage, er wirbt auch für ein Ampelbündnis. SPD und Grünen dürfte das so nicht gefallen.
„Röttgens Rausschmiss – Merkel im Abstiegskampf.“ Anne Will verfehlte bezeichnenderweise ihr Thema. Die Kanzlerin kann nämlich machen, was sie will.
Der FDP-Parteivorsitzende, Wirtschaftsminister und Vizekanzler wusste, was auf ihn zukommen würde. Und nun läuft die Führungsdiskussion wieder. Die FDP stichelt gegen Philipp Rösler.
Der Erfolg der FDP bei den Wahlen in NRW und Schleswig-Holstein hat nicht so viele Väter, wie der Volksmund meint. Eigentlich nur zwei: Wolfgang Kubicki im Norden und Christian Lindner im Westen. Und Philipp Rösler? Er hat zumindest nicht geschadet.
Als Person gewinnen, als Partei verlieren und umgekehrt: Bei Günther Jauch wurde dieses Spiel schon einmal für die Bundestagswahl eingeübt.
Die FDP hat den Begriff Wachstum früh besetzt. Doch nun, da ganz Europa über Wachstumsstrategien debattiert, denkt niemand an sie. Philipp Rösler hat die Worthülse nicht gefüllt - und den Vorsprung verschenkt.
Bisher galt: Wer Wahlen gewinnt, bleibt. Aber gilt das auch für Philipp Rösler? Wer das glaubt, kennt die gegenwärtige FDP und ihre Gegner nicht.
Nach Wolfgang Kubicki soll nun Christian Lindner das Comeback der FDP perfekt machen. Auch er ist ein Verpackungskünstler. Das Paket darf man aber erst nach der Wahl aufmachen.
Wolfgang Kubicki ist ein Phänomen. Auf keinen deutschen Politiker darf so hemmungslos eingedroschen werden. Und trotzdem ist er beliebt.
SPD und CDU haben jeweils gut 30 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen kamen auf 13 Prozent, die Piratenpartei wie die FDP auf acht Prozent der Stimmen. Der SSW erreichte 4 Prozent, die Linkspartei scheiterte an der Fünfprozenthürde. CDU-Spitzenkandidat de Jager
Die Wahl im Norden hat drei Überraschungen: die Piraten, die schwache SPD - und die starke FDP. Kubicki macht es möglich. Aber wer ist der Kubicki im Bund?
Wolfgang Kubicki alias Cary Crant hofft auf weibliche Wähler. Bernie Ecclestone heiratet mit 81 Jahren zum dritten Mal. Und Deutschlands Topmodels haben einen vollendeten Dummkopf als Juror.
Plötzlich wollen alle sein wie Wolfgang Kubicki. Denn der FDP-Außenseiter in Kiel, der seine Partei in den Umfragen wieder auf sechs Prozent gehievt hat, läuft vor der Wahl in Schleswig-Holstein zur Hochform auf.
Spitzenkandidat Robert Habeck ist mit seiner unkonventionellen Art das Zugpferd der Grünen in Schleswig-Holstein. Doch wichtige Prozentpunkte drohen an die Piraten verlorenzugehen.
Nach kaum drei Jahren wird die Linkspartei den Kieler Landtag nach der Wahl wohl wieder verlassen müssen. Richtig angekommen war sie ohnehin nie. Vom Wahlkampf ist nicht viel zu spüren.