Erdogan, der Türhüter
Der türkische Präsident blockiert den Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO. Es ist nicht sein erster Affront gegen das Bündnis. Trotzdem darf er auf Nachsicht hoffen.
Der türkische Präsident blockiert den Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO. Es ist nicht sein erster Affront gegen das Bündnis. Trotzdem darf er auf Nachsicht hoffen.
In Niedersachsen laufen viele Fäden der Russlandpolitik der SPD zusammen. Sie wähnt sich im Geiste Willy Brandts, hat aber viel mit Geschäften zu tun. Ein Beispiel: Sigmar Gabriel.
SPD-Altkanzler Gerhard Schröder legt den Posten als Aufsichtsratschef des russischen Ölkonzerns Rosneft nieder. Zuvor hatte das Europaparlament dafür votiert, ihn auf die Sanktionsliste zu setzen. Den Verlust seiner Privilegien als Altkanzler will Schröder juristisch prüfen lassen.
Russland beschuldigt die Ukraine, ihre Häfen zu blockieren und damit schuld an der globalen Getreideknappheit zu sein. Gleichzeitig intensiviert Moskau die Propaganda in Afrika.
Die Verteidiger der ukrainischen Hafenstadt Mariupol haben den Befehl zum Aufgeben bekommen. Zuvor hatten sie die Stadt über viele Wochen gegen die russische Armee verteidigt. Was aus ihnen wird, ist unklar.
Doppelleben: Der frühere Münchener Ballettchef Igor Zelensky und Putins zweite Tochter Katerina Tichonowa sind liiert und haben ein gemeinsames Kind. Tichonowa ist eine der besten Partien in Russland.
Einen Tag nachdem der Haushaltsausschuss für die Abwicklung des Altkanzler-Büros gestimmt hat, gibt Gerhard Schröder seinen Posten im Aufsichtsrat von Rosneft auf. Auch bei Nord Stream 2 gibt es einen Rücktritt.
Als russische Botschafterin verbreitet Eleonora Mitrofanowa in Bulgarien bereitwillig Putins Propaganda. Im Land bleiben darf sie trotzdem.
Deutschland ist immer noch abhängig vom russischen Gas. Allein Flüssiggas wird das nicht ändern können. Im nächsten Winter dürfte es kritisch werden.
Die Welt braucht Getreide aus der Ukraine, doch Russland blockiert die Ausfuhr. Eine Konferenz bei den UN bittet um Hilfe.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat Gerhard Schröder die bisherige Ausstattung mit Mitarbeitern und Büros gestrichen. Anrecht auf ein Ruhegehalt und auf Personenschutz hat der Altkanzler aber weiterhin.
Den Krieg gegen die Ukraine findet Franziskus nicht gut. Aber zu einer klaren Benennung des Angreifers kann er sich nicht entschließen. Sein Verhältnis zu Putins geistlichem Stichwortgeber Kyrill bleibt „sehr gut“.
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
In der russischen Hauptstadt kehrt der Frühling ein, Restaurants sind gut besucht und in der Provinz, heißt es, habe sogar McDonald’s geöffnet. Nur in der Mittelschicht greift stille Verzweiflung um sich.
Kurierinnen mit Fußfessel: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot rappen in München für die Ukraine. Furcht vor Putin lassen sie nicht gelten.
Die Ampel will Altkanzler Schröder seine Amtsausstattung nehmen. Sein Ruhegehalt soll er aber weiterhin beziehen dürfen. Die SPD verteidigt die Entscheidung, das Gehalt weiterzuzahlen.
Vor Millionenpublikum malt der Militärjournalist Michail Chodarjonok ein düsteres Bild der russischen Lage in der Ukraine. Selbst durch die Moderatorin lässt sich der frühere Oberst nicht beirren.
CDU-Chef Merz wirft der Regierung vor, bei der Frage von Waffenlieferungen an die Ukraine nicht mit offenen Karten zu spielen. Die will nun grundsätzlich die Beschaffung für die Bundeswehr mit einem Gesetz beschleunigen.
Scholz und Habeck reisen zum Windgipfel nach Dänemark. Die Ampel will den Bundestag verkleinern. Und Eintracht Frankfurt bestreitet das Finale in der Europa League.
Über das Schicksal der in Kriegsgefangenenschaft geratenen 260 Kämpfer aus Mariupol herrscht Ungewissheit. In der Ostukraine wurde eine Gipsfabrik des deutschen Unternehmens Knauf bombardiert. Der Überblick.
„Mariupol in drei Tagen einnehmen, Kiew in fünf“: Eine Recherche zeichnet nach, wie groß in Russlands Geheimdiensten die Wut ist – auf jene Kollegen, die Putin mit gefälligen Informationen in den Ukrainekrieg ziehen ließen.
CDU und CSU wollen Altkanzler Gerhard Schröder wegen seiner Russland-Kontakte alle Versorgungsleistungen und Mitarbeiterstellen streichen. Doch die Ampelkoalition will eine andere Lösung für das Problem finden.
Die Ukraine hofft auf den Austausch der Kämpfer vom „Asowstal“-Gelände. Doch Moskaus Propaganda hat offenbar andere Pläne – die Ideen reichen bis hin zu einem großen Prozess gegen die ukrainischen „Nazis“.
Die Lebensmittelpreise steigen immer schneller. Besonders heftig trifft es die Tomate. Das hat mit Putin und dem Gas zu tun – es gibt aber auch andere Gründe.
Geht es nach CDU und CSU, soll der frühere Kanzler wegen fehlender Distanz zu Russlands Machthaber Wladimir Putin nach dem Überfall auf die Ukraine nur noch seinen Personenschutz behalten dürfen.
Neuer Roman von Amir Hassan Cheheltans +++ Flagge zeigen +++ Offener Brief in der Emma +++ Überheblichkeit +++ Auto-Dominanz
Der Rubelkurs befindet sich wieder auf Vorkriegsniveau. Das schafft Putin nur mit Tricks – und ist ganz und gar kein Zeichen von Stärke.
Russlands Annexionsprogramm in den besetzten Gebieten in der Ukraine schleppt sich dahin. Zur Ablenkung ist der Kreml dazu übergegangen, tote „Helden“ der „Volksrepubliken“ mit Orden oder Straßennamen zu ehren.
Schweden und Finnland wollen ihren Aufnahmeantrag bei der NATO einreichen. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein wird um die Regierungsbildung gerungen. Und der Weizenpreis erreicht ein neues Rekordhoch.
Ein Video soll zeigen, wie ukrainische Soldaten nördlich von Charkiw einen Grenzpfahl zu Russland setzen. Der russische Präsident Putin sieht in der NATO-Erweiterung allein “keine unmittelbare Bedrohung für Russland“.
Die Expansion des Zarenreichs ging auf Kosten des Osmanischen Reichs. Auch heute ist Russland die größte Bedrohung für die Türkei. Russische Truppen sind an drei Seiten des Landes präsent.
Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt. Die Bundesregierung ist nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Eindruck dennoch entstehen konnte.
Die Debatte über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine polarisiert. Das ist wenig hilfreich, denn sie lenkt von den wirklich wichtigen Fragen ab. Ein Gastbeitrag.
Ein Loslösen vom russischen Gas ist ohne Wohlstandsverlust nicht möglich. Die Verantwortlichen versäumten es, rechtzeitig auf Flüssiggas umzusatteln. Das liegt nicht nur an politischer Kurzsichtigkeit.
Jetzt, wo deutsche Intellektuelle meinen, dass sich die Ukrainer nur mit leichten Waffen verteidigen sollen, muss ein weiteres Land fürchten, von der russischen Armee angegriffen zu werden: Georgien. Ein Lagebericht.