Keine Fragen nach Putin
Der Bundespräsident besucht den G-20-Vorsitzenden Indonesien. Zu Putins Teilnahme am Gipfel im Herbst in Bali äußert sich der Gastgeber nicht. Der plant offenbar eine Reise nach Russland.
Der Bundespräsident besucht den G-20-Vorsitzenden Indonesien. Zu Putins Teilnahme am Gipfel im Herbst in Bali äußert sich der Gastgeber nicht. Der plant offenbar eine Reise nach Russland.
Russlands Präsident Putin bezeichnet eine estnische Stadt als russisch. Ein Abgeordneter will die Unabhängigkeit Litauens widerrufen. Nimmt der Westen solche Drohungen ernst genug?
Alexej Nawalnyj ist in ein Straflager mit strengerem Regime verlegt worden. Seine Familie, Mitstreiter und Anwälte wurden darüber einen Tag im unklaren gelassen.
Vor drei Jahren ließ der Kreml in Berlin einen Tschetschenen ermorden. In Bayern ist offenbar ein weiteres Attentat verhindert worden. Diesmal wird ein Auftrag des tschetschenischen Machthabers Kadyrow vermutet.
Der Krieg in der Ukraine hat seit Monaten einen Nebenschauplatz, der die Welt in Sorge versetzt: Die Getreideblockade der Russen im Schwarzen Meer. Ein Podcast über die Folgen und mögliche Lösungen.
Der Ukrainekrieg schürt die Sorgen vor einer Hungersnot in Afrika. Viele afrikanische Länder stehen trotzdem auf der Seite Russlands. Wie kann das sein?
Washington und seine Verbündeten tun gut daran, China von einer Invasion Taiwans abzuschrecken. Zwischen Amerika und China herrscht tiefstes Misstrauen. Immerhin sprechen sie noch miteinander.
Mahnungen aus Osteuropa seien nicht gehört worden, sagt der frühere Außenminister Sigmar Gabriel – und ruft zur Aufarbeitung der deutschen Russlandpolitik auf. Der einstige Vizekanzler spricht von einem gemeinschaftlichen Versagen.
Emmanuel Macron wolle zum „rechten Zeitpunkt“ nach Kiew fahren, heißt es im Elysée. Berichte über eine gemeinsame Reise mit dem deutschen Kanzler und dem italienischen Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag seien aber falsch.
Tankrabatt, Entlastungspaket, Übergewinnsteuer: Deutschland sucht nach Wegen, um Energie erschwinglich zu halten und einzusparen. Die Frage ist, was der Einzelne und was der Staat regeln soll. Das reicht vom Solardach bis zum Tankrabatt.
Durch die hohen Rohstoffpreise verdient der Kreml genug Geld, um weiter Krieg führen zu können. Wer meint, dass Putin bald einlenken muss, täuscht sich. Aus seiner Sicht ist sein Blatt nicht schlecht.
Mario Draghi galt einst als Mann der Wirtschaft. Doch im Ukrainekrieg schreckt er nicht davor zurück, Erdölkonzerne höher zu besteuern. Anders als in Deutschland gibt es darüber kaum Diskussionen.
Auf dem fruchtbaren Boden der Ukraine wuchs in Friedenszeiten Weizen für die ganze Welt. Jetzt sind die Felder vermint, die Straßen zerbombt und die Häfen blockiert. Für die Menschen in Nordafrika und dem Nahen Osten bahnt sich eine Katastrophe an.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhält den Preis einer oppositionellen russischen Stiftung. Er habe tapfer sein Land verteidigt, sagt die Tochter des ermordeten Kremlgegners Boris Nemzow.
Die Schlacht um Kiew konnte die Ukraine mit mobilen, kleinen Waffen gewinnen. Im Donbass aber kämpft Russland wie eine Armee der Vergangenheit. Die NATO ist auf ein solches Szenario nicht mehr vorbereitet.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier distanziert sich in einem Interview von Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Dessen Geschäftsbeziehungen zu Russland hätten „viele Fragezeichen auch in Bezug auf unser Land hinterlassen“
Plötzlich will in der SPD kaum jemand mehr etwas mit Altkanzler Gerhard Schröder zu tun haben. Sogar rausschmeißen will man ihn. Dabei hat man sich in der Partei viele Jahre nicht sonderlich an seinen Russlandgeschäften gestört. Man fand sogar: „Da ist Schröder rehabilitiert.“
Frankreichs Präsident Macron sieht sich als Vermittler im Ukrainekrieg in der Tradition Charles de Gaulles. In die Ukraine reiste er nicht. Das kostet ihn Sympathien – nicht nur im Osten Europas.
Die Ukraine sucht nach neuen Wegen, um ihr Getreide zu exportieren. Deutschland will dabei helfen – doch die logistischen Kapazitäten sind begrenzt.
Russlands Präsident sieht seine Rolle darin, Gebiete „zurückzuholen“ – und gibt dem Feldzug in der Ukraine damit ein neoimperialistisches Ziel in der Tradition eines vor 350 Jahren geborenen Zaren.
Es sei „Kamikaze, sich auf Putins Wort zu verlassen“, sagt der deutsche Agrarminister. Derweil empört sich London über Todesurteile ist der Ostukraine.
Russlands Präsident sieht seine Rolle darin, Gebiete „zurückzuholen“. Er gibt dem Feldzug in der Ukraine damit ein neoimperialistisches Ziel – und stellt sich in die Tradition eines vor 350 Jahren geborenen Zaren.
Konzerne wie Rosneft profitieren jetzt noch von hohen Öl-Preisen. Doch dürfte ihre Produktion in diesem Jahr wegen des EU-Ölembargos erheblich zurückgehen.
In den USA haben die Anhörungen zum Sturm auf das Kapitol begonnen. Der Bundeskanzler reist auf den Balkan. In Frankreich und Sachsen wird am Wochenende gewählt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Russland verliert laut dem Luhansker Gouverneur bis zu zehn Mal mehr Soldaten als die Ukraine. Doch auch Kiew beklagt hohe Verluste. Präsident Selenskyj wirbt für eine Annäherung an die EU. Der Überblick.
Der polnische Präsident Andrzej Duda sieht Chancen für einen Panzer-Ringtausch mit Deutschland. Doch zugleich kritisiert er Olaf Scholz wegen der Telefondiplomatie mit Putin auf das Heftigste.
Einigen Ländern hat Russland die Gas-Zufuhr schon abgedreht. Weitere Lieferstopps sind laut einem Sprecher des Kreml jedoch nicht geplant.
Die Touristenvisa vieler geflohener Russen laufen ab. So auch das von Arschak Makitschjan, der sich in Moskau für Klimaschutz, Feminismus und Frieden eingesetzt hat. Jetzt bangt er um seine Staatsangehörigkeit.
Sweredonezk ist nach ukrainischen Angaben „weitgehend“ unter russischer Kontrolle. In der Ostukraine gab es Tote und Verletzte. Polen kritisiert Scholz und Macron wegen Gesprächen mit Putin. Der Überblick.
Zum ersten Mal seit dem Ende ihrer Amtszeit lässt die ehemalige Kanzlerin sich öffentlich befragen. Hauptthema ist ihre Russlandpolitik. Da kann sie keine Fehler erkennen.
Turkstaaten wie Kasachstan arbeiten mit Ankara zusammen, um die Abhängigkeit von Moskau zu verringern. Ein Korridor soll dabei helfen, den Handel mit Europa zu beleben.
Metropolit Hilarion, der bisherige Leiter des Außenamts der Russischen Orthodoxen Kirche, wird nach Budapest versetzt. Offenbar hat er Putins Krieg nicht entschieden genug unterstützt.
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Der russische Angriff gegen die Ukraine ist auch ein Krieg gegen die Europäische Integration des Landes. Dort hat sich eine nach Europa gerichtete Zivilgesellschaft gebildet. Ein Gastbeitrag.
Der Kreml beschwert sich über die „Unterdrückung“ russischer Medien im Westen. Dabei dürfte klar sein, wer den freien Journalismus unterdrückt.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.