Der Geisterfahrer
Roger Köppel ist ein schräger Kopf und liebt es zu provozieren. Das ging lange gut. Mit seiner Nähe zu Putin gerät der Verleger nun jedoch politisch ins Abseits.
Roger Köppel ist ein schräger Kopf und liebt es zu provozieren. Das ging lange gut. Mit seiner Nähe zu Putin gerät der Verleger nun jedoch politisch ins Abseits.
Der russische Angriff auf die Ukraine zeichnete sich vor einem Jahr ab, als westliche Regierungen versuchten, Putin von dem Vorhaben abzubringen. Boris Johnson berichtete nun, was dieser ihm entgegnet haben soll.
Bundeskanzler Olaf Scholz will weiter mit Putin telefonieren. Er gesteht aber ein, dass es in den bisherigen Gesprächen keine Bewegung gab.
Strebt Putin nach einem Imperium? Weit gefehlt: Er weiß noch nicht mal, was das ist. Genau darin liegt das Problem.
Hat der 2022 verstorbene Werner Schulz bei Putins Rede im Bundestag 2001 den Saal verlassen? Das glauben manche, doch man tut Schulz keinen postumen Gefallen, wenn man ihm unbemerkt gebliebenen Protest nachsagt.
China, Iran – und nun Russland: Keiner soll ausgeschlossen werden – alles andere würde der Selbstdarstellung des IOC und seines Präsidenten Thomas Bach als global wirkende Friedensmacht widersprechen.
Das Moskauer Sacharow-Zentrum verliert seine Räume. Auch die älteste Menschenrechtsgruppe des Landes wird aufgelöst. Deren langjährige Vorsitzende hatte Putin noch vor wenigen Jahren selbst ausgezeichnet.
Das Gespräch eines Putin treuen Schauspielers mit dem regierungskritischen Blogger Juri Dud lässt in die Köpfe der konformistischen Mehrheit blicken und geht in Russland viral.
Mangelnde Sprachkenntnisse +++ Gewachsene Beziehung +++ Gemeinsame Maßnahmen +++ Geistige Arbeit +++ Grammatikfehler
Polen hat seinen Antrag, Leopard-Panzer in die Ukraine zu liefern, mit Kritik an Deutschland kombiniert. Die Bundesregierung wolle der Ukraine nicht helfen, sich zu verteidigen.
Bosniens Serbenpräsident Dodik pflegt besonders enge Beziehungen zum Kreml. Doch wirkliche Macht hat Moskau in Bosniens Serbenrepublik nur in einem Bereich.
Seit vielen Jahren zeichnen Achim Greser und Heribert Lenz für die F.A.Z. Für eine Putin-Karikatur erhalten sie nun zum wiederholten Male den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen.
Über die Ramstein-Konferenz und die Stimmung in Russland sprechen wir mit unserem Moskau-Korrespondenten Friedrich Schmidt und dem Ex-Botschafter in Moskau Rüdiger von Fritsch. Außerdem ist die Sicherheitsexpertin Ulrike Franke zu Gast.
In Österreich tun sich Akteure auch ein Jahr nach dem Überfall auf die Ukraine schwer mit einer klaren Haltung gegenüber Putin. Die Stimmung ist prorussisch geprägt.
Der Schmerz des Nationalen: Dass Russland die Quelle des Bösen ist, vereint heute meine Landsleute, egal ob sie Putin-Unterstützer sind oder Kriegsgegner. Ein Gastbeitrag
Leere Gänge im Shoppingpalast, Autoeinfuhren auf eigene Faust, schlechte Geschäfte mit Öl und Gas: Russlands wirtschaftliche Perspektiven verfinstern sich zunehmend.
Frieden in der Ukraine ist nur möglich, wenn Wladimir Putin erkennt, dass er in diesem Krieg alles verlieren kann. Auch seine Herrschaft. Deshalb braucht die Ukraine Waffen, vor denen Russlands Präsident Angst hat.
Russland spielt die Bedeutung neuer Waffen für Kiew herunter. Unterhalb Putins werden die Drohungen jedoch immer schriller. Und in Moskau bringt man Flugabwehrsysteme in Stellung.
„Avantgarde ist hässlich“: Ein ehemaliger Filmstar von Andrej Tarkowski führt Russlands ultrapatriotische „Kulturfront“ an. Er bläst zum Generalangriff gegen die künstlerische Moderne.
Der Kreml schlachtet den angeblichen Erfolg von Soledar im Donbass aus, um Aufbruchstimmung zu schüren. Putin sieht auf dem Schlachtfeld eine „positive Dynamik“.
In Den Haag erklärt Außenministerin Baerbock, warum nicht allein der Internationale Strafgerichtshof russische Verbrechen ahnden soll. Doch als Präsident droht Putin keine Anklage.
Die Ukraine fordert ein Sondertribunal gegen Russland, um Beweise für russische Kriegsverbrechen zu sammeln. Auch wenn es unwahrscheinlich ist: Ein historisches Vorbild gibt es schon.
Ein Häftling wird von der Krankenstation zu Putins wichtigstem Gegner und zurückverlegt, ein anderer schreit ständig: Neue Details zu den Haftbedingungen Alexej Nawalnyjs.
Russlands Generalstabschef Valerij Gerassimow ist zum Kommandeur der Invasionstruppen ernannt worden. Das wird auch als Rüffel für Söldnerführer Jewgenij Prigoschin gewertet.
Der russische Söldnerführer Prigoschin inszeniert sich als Putins bester Kämpfer. Jetzt behauptet er, seine „Wagner“-Söldner hätten Soledar eingenommen – ganz allein. Das Verteidigungsministerium widerspricht.
Erst im Oktober hatte Russland Sergej Surowikin zum Kommandeur der „Spezialoperation“ erklärt. Nun soll es der Chef selbst richten: Generalstabschef Gerassimow, ein alter Putin-Kader.
Das russische Regime will seinen Gegner Alexej Nawalnyj durch die Haftbedingungen körperlich und geistig brechen. Es will den vernichteten Gegner als Trophäe präsentieren.
Der Historiker Martin Schulze Wessel erklärt, warum Russland immer wieder rücksichtslos seine eigenen Soldaten verheizt. Eine Niederlage, sagt er im Interview, werde Putins Regime nicht überleben können.
Nach dem größten offiziell zugegebenen Verlust im Ukrainekrieg rügen Militärblogger die Massenunterbringung von Soldaten neben Munition. Das Verteidigungsministerium schiebt die Schuld auf die Soldaten.
Bei dem Telefonat der beiden Staatschefs forderte Erdogan Putin auf, die Waffen schweigen zu lassen. Nach russischer Darstellung spielt vor allem der Westen eine „destruktive Rolle“.
Er wies das Verteidigungsministerium an, von Freitagmittag bis in die Nacht auf Sonntag die Kämpfe einzustellen. Die Ukraine lehnte dies ab – vor einer Feuerpause müssten die russischen Truppen die Ukraine verlassen.
Dass die russischsprachigen Krimbewohner von Putins Russland „heimgeholt“ werden wollten, ist ein Propagandamythos, der dem Faktencheck nicht standhält. Eine Replik auf Reinhard Merkel.
Im April hat Putin Bulgarien das Gas abgedreht. Sein Machtspiel aber ging nicht auf. Dafür sorgten die EU, die USA, ein türkischer Autokrat, ein kaukasischer Diktator und internationale Energiekonzerne.
Bei einem ukrainischen Raketenangriff in der Neujahrsnacht sind mindestens Dutzende russische Soldaten umgekommen. Sogar Putins Propagandisten kritisieren Versäumnisse bei der Unterbringung von Kämpfern.
Der verstorbene frühere Papst Benedikt XVI. wird im Vatikan aufgebahrt. Die Ukraine ruft das „Jahr der Heimkehr“ aus. Und die Ampelkoalition startet das sozialpolitische Jahr der Superlative. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wieder zeigt sich: Offene Gesellschaften mit freien Wahlen und hinreichend freien Märkten sind allen anderen existierenden Systemen überlegen.