Ein Schlag für Putins Prestige
Jede Raumfahrtnation hat schon spektakuläre Fehlschläge erlebt. Aber in Russland sollen Erfolge in der Raumfahrt politische Stärke beweisen – dadurch werden Misserfolge politisch.
Jede Raumfahrtnation hat schon spektakuläre Fehlschläge erlebt. Aber in Russland sollen Erfolge in der Raumfahrt politische Stärke beweisen – dadurch werden Misserfolge politisch.
Exporteure sollen mehr Devisen in Rubel tauschen, angeblich aber freiwillig: Das ist laut einem Medienbericht das Ergebnis einer Sitzung mit Präsident Putin.
Orbán provoziert gern und belehrt die Welt. Aber nun mahnen alte Weggefährten, dass am Ende ein fataler Eindruck entstehen kann: dass Ungarn auf der Seite der Verlierer und Kriegsverbrecher stand.
Der belarussische Diktator Lukaschenko setzt nicht nur Migranten gegen seine Nachbarn in Bewegung. Zusammen mit Putin schürt er jetzt auch Kriegsangst.
Gefühle sind der Treibstoff, um die Massen für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Doch die wahre Staatskunst besteht darin, gefühlspolitische Botschaften zum Mittel vernunftgeleiteter Politik zu machen. Ein Gastbeitrag.
Die russische Propaganda erobert ein weiteres Feld. Videospiele inszenieren den Angriff auf die Ukraine, Putin-Fans machen sich in Foren breit. Die Wagner-Gruppe ist auch dabei.
Russlands Nationalgarde gilt als Putins Leibgarde. Nach Prigoschins Aufstand darf ihr Direktor Viktor Solotow die Truppe nun mit Panzern ausrüsten.
Die russische Justiz hat Alexej Nawalnyj wegen angeblichen „Extremismus“ verurteilt. Nach dem Urteil ruft er zum Widerstand gegen Putins Regierung auf.
Giuliano da Empoli spürt in seinem Putin-Roman „Der Magier im Kreml“ den Körperzeichen der Macht nach. Das Buch ist sehr erfolgreich – aber taugt es auch literarisch?
Alexej Nawalnyj gibt sich vor Gericht ungebrochen. Seine Anhänger ruft er auf, sich nicht einschüchtern zu lassen, wie es Putin mit der politischen Verfolgung seiner Gegner bezwecke.
Vor mehr als einem Monat probte Jewgenij Prigoschin in Russland den Aufstand, nun hält er Hof, als sei nichts geschehen. Das Gewaltmonopol des Kremls fragmentiert weiter.
Der ehemalige amerikanische Präsident Trump ist vor Gericht erschienen. Kremlkritiker Nawalnyj drohen weitere 20 Jahre Haft. Und: Es regnet immer weiter. Der F.A.Z. Newsletter
Der Dirigent Teodor Currentzis steht im Zwielicht der Abhängigkeit von Wladimir Putin. Bei den Salzburger Festspielen hat er Henry Purcells „Indian Queen“ zum Manifest politischer Agitation umgestaltet. Damit versetzt er die Massen in Verzückung.
Kremlchef Wladimir Putin kündigte bei dieser Gelegenheit 30 neue Kriegsschiffe für die Seestreitkräfte noch in diesem Jahr an.
Großbritannien vergibt Hunderte Lizenzen zur Förderung von Gas und Öl in der Nordsee, um bei der Energieversorgung unabhängiger zu werden. Die Regierung kündigte außerdem an, CO₂ unterirdisch lagern zu wollen.
Die frühere Topathletin Jelena Issinbajewa diente Putin als Wahlhelferin, besuchte die Fronttruppe und salutierte als Major. Das IOC stellt ihr den Persilschein aus. Gab es kein Leben vor dem Überfall auf die Ukraine?
Das Ende des Getreideabkommens zwingt auch Afrikas Staaten dazu, Farbe zu bekennen und sich von Russland abzugrenzen. Doch Putin lässt sich dadurch nicht beirren.
Südafrikas Präsident verlangt von Moskau Zugeständnisse beim Getreide-Abkommen. Afrika wolle keine Spenden aus Russland, sondern Getreide aus der Ukraine importieren.
Auf dem Russland-Afrika-Gipfel verspricht Präsident Wladimir Putin kostenloses Getreide und militärische Hilfe. Doch die afrikanischen Staaten sind skeptisch und suchen nach eigenen Lösungen für den Krieg in der Ukraine.
Ukrainischen Einheiten ist es gelungen, die erste russische Verteidigungslinie östlich von Robotyne zu durchbrechen. Moskau setzt derweil seine Angriffe auf südukrainische Schwarzmeerhäfen fort.
Unsere Themen: Offensichtlich größere Erfolge der ukrainischen Streitkräfte im Süden des Landes, Putins Afrika-Gipfel in St. Petersburg mit Überraschungsgast Prigoschin und die Herausforderungen für die deutschen Soldaten in Mali nach dem Putsch im Nachbarland Niger.
Für den Abschuss von MH-17 wurde Igor Girkin in den Niederlanden verurteilt, Russland lieferte ihn aber nicht aus. Nun ist er in der Heimat in Ungnade gefallen.
Russland sucht die Unterstützung afrikanischer Länder. Doch zum Petersburger Gipfel kommen weniger Staats- und Regierungschefs als erwartet. Das liegt wohl auch an Moskaus Abkehr vom Getreideabkommen.
Mit Lockangeboten versucht Wladimir Putin die Gunst der afrikanischen Staatenlenker zu gewinnen. Das soll davon ablenken, wer gerade die Ernährungssicherheit auf der Welt gefährdet.
Putin empfängt die afrikanischen Regierungschefs in Sankt Petersburg, die EZB entscheidet über die Leitzinsen und im Tarifstreit bei der Bahn zeichnet sich ein Ende ab. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Chirurgische Eingriffe zur Geschlechtsanpassung sowie die Einnahme von Hormonen sind nun in Russland verboten. Putin sieht es als Kampf gegen „westliche Ideologien“. Das Gesetz ist auch in Russland umstritten.
Wenn Chinas Interessen berührt werden, erkaltet die „Freundschaft“ zu Putin schnell. Die Kündigung des Getreideabkommens könnte ein weiterer schwerer Fehler des russischen Präsidenten gewesen sein.
Er ist für seine Kritik an der russischen Militärführung bekannt und hat zuletzt auch scharfe Vorwürfe gegen Kreml-Chef Wladimir Putin persönlich erhoben. Jetzt ist Igor Girkin festgenommen worden. Ihm droht eine lange Haftstrafe.
Nach dem Aus des Getreideabkommens mit der Ukraine lässt Russland seine Marine mit scharfer Munition im Schwarzen Meer üben. Unterdessen warnt Kiew vor einer globalen Lebensmittelkrise.
Afrikanische Staaten wollen ihre Beziehungen zu Russland nicht beenden. Doch ein Gericht stellte klar: Wollte Putin kommen, müsste Pretoria einen Haftbefehl ausstellen.
Der dänische Brauereikonzern Carlsberg hat die Kontrolle über sein Brauereigeschäft in Russland namens Baltika verloren. Putin hat den Marktführer in Russland unter staatliche Kontrolle gestellt und einen Verbündeten als Chef installiert.
Der Wagner-Chef begrüßt seine Leute in ihrem neuen Stützpunkt. An der „Schande“ an der Front in der Ukraine müsse man jetzt nicht teilnehmen, sagt er. Er kündigt an, zum richtigen Zeitpunkt zurückzukehren.
Der Kreml hat in den vergangenen Monaten große Anstrengungen unternommen, um international nicht isoliert zu werden. Nun wurden ihm die Grenzen dieser Versuche vor Augen geführt.
Putin will nicht nach Südafrika reisen, um dort am Treffen der BRICS-Staaten teilzunehmen. In dem Land müsste er verhaftet werden – auch wenn Präsident Ramaphosa das vorsorglich ausgeschlossen hatte.
Wir besprechen, welche Auswirkungen die Beendigung des Getreideabkommens hat, Putins Kalkül dahinter und ob Erdogan doch nochmal vermitteln kann.
Der Regierung in Moskau zufolge werde dort bis Mitte September der Autoverkehr ausgesetzt. Wladimir Putin stellt außerdem Bedingungen bezüglich der Brücke.