Apartheid ist unsere Realität in Israel
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
In der Stadt Huwara kommt es seit Beginn des Jahres immer wieder zu Anschlägen von Palästinensern auf Israelis. Militante palästinensische Gruppen loben die Tat als „heldenhaft“.
Am Wochenende kamen mehrere Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Die USA sprechen von Terrorakten, Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir nennt einen der Täter dagegen einen Helden.
Das Opfer sei durch Schüsse tödlich am Hals verletzt worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Erst am Freitag war ein ein 18 Jahre alter Palästinenser bei einer Razzia der israelischen Armee getötet worden.
Die Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern fordert Jahr für Jahr immer neue Opfer. Viele Israelis wollen deshalb jetzt Waffen haben. Und wenn sie trainieren, lernen sie eins: Wer schießt, muss auch töten können.
Bei einem Anschlag im Westjordanland sind sechs Menschen verletzt worden. Der palästinensische Angreifer wurde von einem Grenzpolizisten erschossen.
Aus einem Fahrzeug seien Schüsse abgegeben worden, teilte die israelische Armee mit. Verletzt worden seien auch zwei Mädchen. Nach den Angreifern werde gesucht.
Israel beendet seinen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland. Der „Kampf gegen den Terror“ sei aber noch nicht vorbei, teilt die Armee mit.
Israel beendet die Militäroperation im Westjordanland, die als eine der größten seit Jahrzehnten gilt. Unterdessen reagiert die Luftwaffe auf palästinensische Angriffe aus dem Gazastreifen.
Israel sieht die Militäraktion in Dschenin als Erfolg. Ob sich die Lage langfristig bessert, ist jedoch fraglich. Denn die Aktionen steigern die Verbitterung in der Bevölkerung – und verschaffen den lokalen Milizen Zulauf.
Nach einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland haben palästinensischen Angaben zufolge 3000 Menschen das dortige Flüchtlingslager verlassen. Israel setzte unterdessen seinen seit Jahren größten Militäreinsatz fort.
In der Nacht hat die israelische Armee ihre Militäroperation im Westjordanland fortgesetzt. Laut palästinensischen Angaben soll sie die Evakuierung des Flüchtlingslagers von Dschenin angeordnet haben.
Mutmaßlich zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada feuern israelische Flugzeuge auf Stellungen im Westjordanland. Auf palästinensischer Seite gibt es mehrere Tote, darunter ein Kommandeur des „Islamischen Dschihads“.
Die Armee geht in Dschenin gegen Bewaffnete vor, mit mehr als tausend Soldaten, Undercover-Einheiten und bewaffneten Drohnen. Bulldozer planieren Zugänge zum Flüchtlingslager – die Ziele des Einsatzes bleiben jedoch vage.
Zunächst hatte sich Deutschland mit einer Stellungnahme zurückgehalten. Nun aber kommen klare Worte aus dem Auswärtigen Amt.
Die israelische Regierung treibt den Siedlungsbau massiv voran – auch als Antwort auf die Tötung von vier Israelis vor einer Woche. Die Pläne stoßen international auf Kritik.
Die USA wollen israelische Universitäten im besetzten Westjordanland nicht länger finanziell unterstützen. Washington macht damit eine Maßnahme der Trump-Regierung rückgängig.
Die Leiter der wichtigsten Sicherheitsbehörden Israels nennen die Angriffe von Siedlern auf Palästinenser „Terrorismus“. Aus der Regierung kommt Kritik.
Am Sonntag könnte es im thüringischen Sonneberg zur Premiere kommen. Die US-Küstenwache geht davon aus, dass die Insassen des verschollenen Tauchboots Titan tot sind. Und in Aachen trifft sich die Pferdewelt zum Chio. Der F.A.Z. Newsletter.
Israels Militär geht mit massiven Mitteln gegen bewaffnete Palästinenser vor, Siedler zerstören Dörfer. Ministerpräsident Netanjahu steht unter immer größerem Druck von seinen Koalitionspartnern.
Die Lage im Westjordanland heizt sich weiter auf. Nach der tödlichen Attacke von zwei Palästinensern richten Siedler massive Zerstörungen an. Israels Armee greift ein Auto militanter Palästinenser gezielt aus der Luft an.
Zwei Bewaffnete eröffneten an einer Tankstelle das Feuer auf israelische Zivilisten. Der militärische Flügel der Hamas bekannte sich zu der Attacke und sprach von Rache für eine Militäraktion der israelischen Armee in Dschenin.
Trotz internationaler Kritik will Israel den Bau von mehr als 4500 weiteren Wohneinheiten im besetzten Westjordanland vorantreiben. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht darin eine Verletzung des Völkerrechts.
Bei einem Einsatz der israelischen Armee sind in Dschenin im Westjordanland nach palästinensischen Angaben mindestens drei Palästinenser getötet worden. Unklar war zunächst, ob es sich um bewaffnete Kämpfer handelte.
Israel will Tausende Baugenehmigungen im Westjordanland erteilen. Das gefällt weder den Palästinensern noch den Amerikanern.
Washington hält den Besuch des israelischen Sicherheitsministers auf dem Tempelberg für eine Provokation. Der heilige Ort „sollte nicht für politische Zwecke genutzt werden“.
Bund und Länder vertagen eine Grundsatzentscheidung bei der Flüchtlingsversorgung. Die Politik ringt außerdem um die Verteilung von Steuergeldern und die Wölfe im Land. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel reagiert mit Luftangriffen auf den Raketenbeschuss aus Gaza. 13 Menschen sterben. Ob die Operation fortgesetzt wird, hängt von der Reaktion der Hamas ab.
Die beiden Männer sollen hinter dem Angriff auf eine israelische Siedlung stecken, heißt es aus Jerusalem. Weitere Personen seien bei dem Einsatz verletzt worden.
Das israelische Militär hat in Nablus drei Palästinenser getötet. Zwei von ihnen sollen nach Angaben des Geheimdienstes Schin Bet bei einem Anschlag im April drei israelische Frauen erschossen haben.
Mehr Religion, mehr Nationalismus, mehr Besatzung: Israel feiert die Gründung des Staates Israel vor 75 Jahren – mit gemischten Gefühlen. Die Spaltungen im Land treten deutlicher hervor denn je.
Der Konflikt über Israels Justizreform zieht sich mitten durch Gesellschaft und Familien. Zu Besuch bei einem Siedlerpaar im Westjordanland, bei dem der Riss durch die Familie geht.
Nach Angaben der Polizei wurden Schüsse auf ein Fahrzeug abgegeben. Schon am Montagabend hatte eine Palästinenserin im südlichen Westjordanland nach Armeeangaben einen Israeli mit einem Messer verletzt.
Mit neunzehn Jahren war er im Westjordanland ins Feuer der eigenen Kameraden geraten, danach wurde Meir Shalev zum Kämpfer für die Zweistaatenlösung. Nun ist der Schriftsteller gestorben. Seine Bücher gehören zum Witzigsten, was die Literatur zu bieten hat.
Nach Angaben der israelischen Armee hätten die zwei Palästinenser zuvor das Feuer eröffnet. In dem Gebiet bei Nablus im Westjordanland hätten Soldaten Waffen gefunden, darunter Sturmgewehre.