Ein Vorschlag zur Überbrückung
Die USA und andere Länder verurteilen den Überfall von Siedlern auf ein Dorf. In Qatar wird weiter um eine Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas gerungen.
Die USA und andere Länder verurteilen den Überfall von Siedlern auf ein Dorf. In Qatar wird weiter um eine Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas gerungen.
In aller Deutlichkeit hat das höchste Gericht der Vereinten Nationen die israelische Besatzung im Westjordanland verurteilt. Das ist Wasser auf die Mühlen der Scharfmacher.
Der Internationale Gerichtshof hat mit seinem Votum zur israelischen Besatzung juristische Pflöcke eingeschlagen – und sorgt in Israel für Empörung. Was daraus politisch folgt, ist ungewiss.
Der Internationale Gerichtshof erklärt Israels Besatzung des Westjordanlandes für völkerrechtswidrig. Wie begründet er diesen Schritt? Und was folgt nun?
Das höchste UN-Gericht spricht von einer faktischen Annexion großer Teile des besetzten palästinensischen Gebiets. Ministerpräsident Netanjahu kritisiert das Gutachten umgehend.
Der Internationale Gerichtshof verlangt eine Entschädigung der Palästinenser. Die Rechtsmeinung hat völkerrechtlich hohe Autorität.
Das Votum des Internationalen Gerichtshofs ist ein klares Zeichen, wo die Grenzen rechtmäßiger Besatzung liegen. Die hat Israel in vielen Bereichen überschritten.
Der Internationale Gerichtshof entscheidet an diesem Freitag, ob Israel das Westjordanland weiter besetzen darf. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Der IGH veröffentlicht sein Votum zur vielleicht wichtigsten Frage des Nahostkonflikts. Im Prozess gegen Jérôme Boateng wird das Urteil erwartet. Und: Am Wochenende jährt sich das Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler. Der F.A.Z.-Newsletter.
In bestimmte Bereiche wollten sich die Richter nie einmischen. Warum? Und was bedeutet das für die Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof?
Radikale religiös-zionistische Juden sind in Israel keine Randgruppe mehr. Sie bauen Siedlungen im Westjordanland aus und werben dafür, den Gazastreifen jüdisch zu besiedeln. Eine ihrer Galionsfiguren ist Daniella Weiss.
Wider die Logik der Umsiedlung: Von Hannah Arendt gibt es einen bisher unbekannten Text zu Palästina, in dem sie zeigt, weshalb die Lösung der Flüchtlingsfrage die Bedingung der Sicherheit Israels ist. Ein Gastbeitrag.
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich hält Gelder zurück und bringt die Palästinensische Autonomiebehörde an den Rand des Bankrotts. Selbst Ministerpräsident Netanjahu sieht das Vorgehen offenbar kritisch.
Außenministerin Baerbock eilt angesichts der unsicheren Lage in Nahost nach Israel. Björn Höcke steht abermals vor Gericht. Und: Dank eines späten Tores schafft die Fußball-Nationalmannschaft gerade noch den EM-Gruppensieg. Der F.A.Z. Frühdenker.
Parteienverbot +++ „From the river to the sea“ +++ Fidelio in Amsterdam +++ Françoise Hardy +++ platzgreifendes Verhalten +++ Matthias Platzeck
Die Vereinten Nationen warnen vor wachsender Lebensmittelknappheit. Besonders betroffen ist der Gazastreifen, doch anderswo leiden viel mehr Menschen.
Zwei UN-Organisationen warnen vor wachsender Lebensmittelknappheit. Besonders betroffen ist der Gazastreifen, doch in anderen Ländern leiden noch viel mehr Menschen.
An diesem Dienstag haben Irland, Norwegen und Spanien Palästina als Staat anerkannt. Was bedeutet dieser Schritt – und welche Folgen hat er? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Frankfurter Römerberggespräche widmen sich dem „Nahostkonflikt auf deutschem Boden“. Über den Gazakrieg und seine Folgen wird nicht schablonenhaft, sondern differenziert diskutiert.
Israels Militär kämpft an mehreren Fronten. Im Westjordanland habe die Luftwaffe einen Terroristen getötet. Ein weiterer Mann stirbt im Südlibanon. Der Überblick.
Israel wird sich heute außerdem vor dem Internationalen Gerichtshof zu Völkermord-Vorwürfen äußern. Während in Gaza gekämpft wird, ist die Frage nach der politischen Zukunft offen. Der Überblick.
Rechte israelische Aktivisten versuchen seit Wochen, die Übergänge in den Gazastreifen zu blockieren, um Hilfslieferungen zu verhindern. Inzwischen attackieren sie Lastwagen auch an anderen Orten.
Am israelischen Gedenktag für Opfer von Krieg und Terror ist nur wenig Platz für palästinensisches Leid. Friedensaktivisten von beiden Seiten wollen das ändern.
Eine historisch-völkerrechtliche Analyse versucht, den Apartheidsvorwurf gegen Israel einzuordnen.
Die USA wollen eine Einheit der israelischen Armee sanktionieren, die einst für ultraorthodoxe Juden gegründet wurde. Was ist das Netzah-Yehuda-Bataillon?
Die EU verhängt Sanktionen gegen israelische Siedler im Westjordanland. Sie sollen sich an gewalttätigen Angriffen auf Palästinenser beteiligt haben.
Im Netzah-Yehuda-Bataillon dienen strengreligiöse Soldaten. Die USA wollen die Einheit laut einem Bericht sanktionieren. Hintergründe sind Vorfälle im Westjordanland vor dem 7. Oktober. Israels Regierung reagiert empört.
Immer wieder gehen im Westjordanland militante israelische Siedler gegen Palästinenser vor. Nun setzt die EU erstmals ein deutliches Zeichen und sanktioniert vier israelische Siedler sowie zwei Siedlergruppen.
Während Israel sich weiter bedeckt hält, sollen Sanktionen gegen Teherans Raketen- und Drohnenprogramm Iran schwächen. Auch die G-7-Außenminister schmieden Pläne.
Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte wirft der israelischen Armee vor, sich an Gewaltakten von Siedlern an Palästinensern im besetzten Westjordanland zu beteiligen. Israel solle diese Gewalt umgehend unterbinden.
Der israelische Inlandsgeheimdienst will einen Anschlag auf Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir vereitelt haben. Angesichts neuer Drohungen aus Teheran werden die Sicherheitsvorkehrungen im Land verschärft.
Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge steht schon lange in der Kritik. Seit dem 7. Oktober fordert Israel seine Auflösung. Aber viele Argumente gegen UNRWA tragen nicht weit.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock spricht sich im Westjordanland für eine „Neuaufstellung der Palästinensischen Autonomiebehörde durch eine Technokratenregierung“ aus.
Israels Finanzminister Smotrich erklärt 800 Hektar Land zum Staatsgebiet. Das sei die größte Beschlagnahmung von Land in Palästinensergebieten seit 1993, berichtet eine NGO.
Die USA haben dem UN-Sicherheitsrat laut Außenminister Blinken einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der eine „sofortige Feuerpause“ fordert. Die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas kommen offenbar voran. Der Überblick.