In Aleppo entscheidet sich der Syrien-Krieg
Besonders fatal am Krieg in Syrien ist das Engagement Russlands. Moskau zwingt alle Beteiligten zu einer neuen Bündnispolitik – die zur großen Gefahr für den Westen werden kann. Ein Kommentar.
Besonders fatal am Krieg in Syrien ist das Engagement Russlands. Moskau zwingt alle Beteiligten zu einer neuen Bündnispolitik – die zur großen Gefahr für den Westen werden kann. Ein Kommentar.
Angesichts der humanitären Krise in Aleppo hat sich Russland zu einer 48-stündigen Feuerpause in jeder Woche in der nordsyrischen Stadt bereit erklärt. Die Regelung soll von der kommenden Woche an gelten.
Bei einem Treffen der Außenminister Deutschlands und Russlands können die beiden keine Einigung über die Lage in Syrien erzielen. Was die Ukraine angeht, ist Steinmeier aber vorsichtig optimistisch.
Als Reaktion auf Verstöße gegen den Waffenstillstand in der Ostukraine fordern Politiker der Union, Waffen an Kiew zu liefern. SPD und Grüne lehnen das ab, plädieren aber für eine harte Haltung gegenüber Russland.
Nichts ist gut im Donbass. Wer trägt die Schuld? 100 Tage, Tausende Verstöße, protokolliert von der OSZE, analysiert von FAZ.NET.
Die humanitäre Situation in Aleppo spitzt sich immer weiter zu. Nun hat Russland eine kurze Feuerpause angekündigt, um die Versorgung zu gewähren – der Kampf um die syrische Metropole ist damit jedoch nicht beendet.
Die Übereinkunft von Havanna beendet den Krieg zwischen der kolumbianischen Regierung und den Farc. Doch einem dauerhaften Frieden steht noch einiges im Weg.
Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die kolumbianische Regierung und die Farc-Rebellen auf „eine Einstellung der Feindseligkeiten“ verständigt. Weiter verhandelt wird trotzdem.
Zwei Tage lang sollen ab heute in der umkämpften syrischen Großstadt die Waffen schweigen. Wie lange der friedliche Zustand dann wirklich anhält ist allerdings fraglich.
Bei der Attacke an der Grenze zur Türkei sterben mindestens 28 Menschen. Dagegen hält bislang die Feuerpause in Aleppo. Trotzdem steht die Glaubwürdigkeit von Russland und Amerika auf dem Spiel.
Ab Donnerstag soll für das heftig umkämpfte Aleppo eine Waffenruhe gelten. Die syrische Regierung kündigt an, sie einzuhalten. Außenminister Steinmeier hofft auf eine Atempause.
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Amerika und Russland müssen eingreifen, sonst ist bald wieder überall Krieg in Syrien.
Die Waffenruhe in Syrien steht vor dem Aus. Wegen angeblicher Verstöße gegen die Waffenruhe sollen die Kämpfe gegen das Regime wieder aufgenommen werden.
Trotz der zwischen Armenien und Aserbaidschan abgemachten Waffenruhe sind zwei armenische Soldaten getötet worden. Der Zwischenfall könnte die von Russland vermittelte Feuerpause gefährden.
Nach tagelangen Gefechten mit Armenien um die Südkaukasusregion Berg-Karabach ist nach Angaben Aserbaidschans am Dienstag eine Feuerpause in Kraft getreten.
Trotz internationaler Appelle zum Gewaltverzicht gehen die Gefechte weiter. Die von Aserbaidschan verkündete „einseitige Feuerpause“ wertete Armenien als „Falle“.
In die Jemen-Gespräche ist Bewegung gekommen. Berlin, das den UN-Sondergesandten in seinen Verhandlungsbemühungen unterstützt, sieht „deutliche Fortschritte“.
Im Osten der Ukraine sterben nach wie vor Woche für Woche Männer, Frauen und Kinder. Trotz eines Waffenstillstandsabkommens, das die OSZE überwachen soll. Warum das so ist, erklärt der stellvertretende Leiter der Mission.
Dank der Feuerpause in Syrien würden die Menschen beginnen, Zerstörtes wieder aufzubauen, sagt Außenminister Steinmeier der F.A.Z. Auch die Hilfsorganisationen kämen besser in die Krisengebiete.
Die Waffenruhe hält, die Bevölkerung hungert in Teilen trotzdem: Auf russischen Militärstützpunkten sollen nun Hilfslieferungen entladen und gelagert werden. Abgeschnittene Gebiete Syriens könnten so versorgt werden.
UN-Vermittler Staffan de Mistura hat die Friedensgespräche für Syrien verschoben. Die Feuerpause scheint ihm nicht stabil genug. In Nordsyrien soll eine Gruppe internationaler Journalisten beschossen worden sein.
Die Waffenruhe in Syrien hält, Hilfslieferungen kommen an - Außenminister Steinmeier und sein Amtskollege Kerry sehen Fortschritte für das geschundene Land. Beim Thema Ukraine sind sie skeptischer.
Syriens Armee und Russland sollen die Rebellen trotz Waffenruhe angegriffen haben. Moskau wiegelt ab. Die UN befürchtet eine Hungerkatastrophe und will neue Hilfslieferungen starten.
Zwischen den Truppen Assads und zahlreichen Rebellengruppen schweigen am zweiten Tag in Folge weitgehend die Waffen. Deutschlands Außenminister hofft auf mehr, knüpft seinen Optimismus jedoch an eine Bedingung.
In Syrien ist um Mitternacht die vereinbarte Waffenruhe eingetreten. Die Konfliktparteien halten sich weitgehend daran. Für den IS gilt sie nicht. Er startet eine neue Offensive.
In Syrien ist die vereinbarte Waffenruhe um Mitternacht Ortszeit in Kraft getreten. Russland hat aber schon angekündigt, in vielen Gebieten weiter anzugreifen.
Kurz vor Ende der Frist haben nun auch die wichtigsten Rebellen der vereinbarten Waffenruhe zugestimmt. Eine Al-Qaida-nahe Gruppe hadert noch. Wladimir Putin verliert derweil offenbar seine Begeisterung für das Abkommen.
Freitagnacht soll die Waffenruhe in Syrien beginnen. Zunächst aber beginnt der Sturm vor der Ruhe. Beobachter melden verstärkte Angriffe russischer Flugzeuge und syrischer Artillerie.
Wenn es zu einer Waffenruhe in Syrien kommt, sollen die Angriffe gegen die Kurden dennoch weitergehen. So fordert es die Türkei. Für sie ist die YPG ebenso terroristisch wie der „Islamische Staat“.
Washington hat seine Zweifel am Erfolg der vereinbarten Feuerpause in Syrien und ein Offizier der Rebellen sagt: „Es ist schier unmöglich.“ Moskau aber freut sich. Alles läuft nach Putins Plan.
Russland will den syrischen Waffenstillstand in trockenen Tüchern wissen. Putin telefoniert dafür seinen Kollegen in Iran und Saudi-Arabien. Die syrische Opposition aber hat sich noch nicht entschieden.
Russlands Bereitschaft zur Waffenruhe in Syrien ist keine ganz so wundersame Fügung, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Für Präsident Putin ist die Gelegenheit zur Deeskalation günstig.
Das syrische Regime hat einem Waffenstillstand von diesem Samstag an zugestimmt. Doch die Türkei will weiterhin kurdische Milizen in Nordsyrien bekämpfen. Auch Russland und Amerika planen Ausnahmen.
Amerika und Russland wollen in Syrien gemeinsam eine Waffenruhe durchsetzen. Die Feuerpause soll am Samstag beginnen. Russlands Präsident verbindet damit große Hoffnungen. Diktator Assad muss noch zustimmen – und kündigt Wahlen an.
Die amerikanische Regierung macht Hoffnung auf eine Feuerpause in Syrien: Gespräche zwischen Präsident Obama und Kremlchef Putin sollen in wenigen Tagen Fortschritte bringen.
Die Hoffnung auf eine Feuerpause in Syrien wächst: Es gebe eine „Grundsatzeinigung“ über die Bedingungen, sagt Amerikas Außenminister Kerry. Syriens Präsident Assad stellt aber gleich mehrere Bedingungen.