Rebellen fordern Ende russischer Angriffe vor Waffenruhe
Die syrische Opposition verurteilt Russlands Angriffe. Russland verurteilt die Angriffe der Türkei. Und die Türkei fordert eine Bodenoffensive.
Die syrische Opposition verurteilt Russlands Angriffe. Russland verurteilt die Angriffe der Türkei. Und die Türkei fordert eine Bodenoffensive.
Groß war vor einer Woche die Hoffnung, dass mit einer auch von Russland unterstützten Feuerpause ein Frieden in Syrien in Sicht ist. Doch die Rechnung wurde ohne den Diktator Assad gemacht.
Die Türkei hat ihre Angriffe auf die Grenzregion in Nordsyrien verstärkt. Die Bombardierungen von Gebieten der Kurdenmiliz YPG waren die heftigsten der vergangenen Wochen. Dabei soll ab Freitag eigentlich Waffenruhe herrschen.
Weder Putin noch Assad sind an einem schnellen Waffenstillstand in Syrien interessiert. Deshalb bomben ihre Truppen weiter. Die neue russisch-syrische Offensive begräbt die zarte Hoffnung auf Frieden. Ein Kommentar.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Während über eine Feuerpause in Syrien verhandelt wird, herrschen in Aleppo Tod und Zerstörung. Die russische Luftwaffe trifft wahllos Wohn- und Krankenhäuser. Syriens Armee ist kurz davor, den Belagerungsring zu schließen.
Es ist die Sprache des anderen Amerikas auf der Münchner Sicherheitskonferenz, einer neuen konservativen Regierung, wenn die Republikaner denn gewinnen sollten. Für den Hardliner John McCain hat Putin nur ein Ziel: Den Westen zu spalten.
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
Die Vereinbarung von München liest sich gut. Die Widersprüche des Syrien-Konfliktes bleiben aber bestehen. Das größte Interesse daran, dass Frieden einkehrt, hat Deutschland.
Bei der Sicherheitskonferenz in München geht es vor allem um den Bürgerkrieg in Syrien. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge hat sich laut Kanzleramtsminister Peter Altmaier besonders ein Land gut geschlagen.
Nach Ansicht des britischen Außenministers kommt Russland eine tragende Rolle bei der Lösung des Syrien-Konflikts zu. Ob das Land sich an den vereinbarten Waffenstillstand hält, ist fraglich.
Amerika, Russland und wichtige Regionalmächte wollen die Waffen in Syrien zum Schweigen bringen. Kann dieser Plan gelingen? Zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz bestimmt das Thema die Gespräche.
Amerika und Russland verkünden: Innerhalb einer Woche soll in Syrien nicht mehr gekämpft werden. Zumindest nicht zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Russlands Ministerpräsident warnt vor einem „Weltkrieg“.
Russland schiebt alle Verantwortung von sich, dass es bislang noch keine Friedenslösung in Syrien gab. Der Kreml habe Vorschläge vorgelegt und warte auf Reaktionen, sagte der russische Außenminister Lawrow.
Moskau sei bereit, über alle „sinnvollen Vorschläge“ für eine Waffenruhe nachzudenken, sagt Russlands Außenminister. Die einfache Ankündigung einer „humanitären Pause“ sei aber unrealistisch.
Das Engagement für eine Waffenruhe in der Ukraine sei auch nach neuen Kämpfen ungebrochen. Das teilen die Staats- und Regierungschefs des Normandie-Formats nach einem Telefonat mit.
Bei seinem Auftritt auf dem CDU-Parteitag gibt Horst Seehofer sich vorerst gezähmt und nickt den Kurs von Angela Merkel grundsätzlich ab. Doch er wäre nicht Horst Seehofer, wenn man lange mit seiner Demut rechnen könnte.
In der Schweiz laufen Friedensgespräch: Als Signal will die Militärkoalition im Jemen ab Dienstag eine einseitige Waffenruhe durchsetzen – solange sich die Rebellen daran halten.
Die Vereinigten Staaten, Russland und 15 weitere Länder haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, um den Syrien-Konflikt zu lösen. Er sieht eine Übergangsregierung und freie Wahlen vor.
Aus dem Waffenstillstand sei ein Zustand des Friedens geworden, sagt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko. Durch die Absprachen der „Normandiegruppe“ hat sich die Lage in der Ukraine entspannt.
Der Waffenstillstand im Osten der Ukraine könnte Zeichen für eine Einleitung des Minsker Friedensprozesses sein. Doch Kiew misstraut der Ruhe. Nagelprobe sind die angekündigten Wahlen in den Separatistengebieten.
Die Türkei hat erstmals an koalitionsgeführten Luftangriffen auf den „Islamischen Staat“ in Syrien teilgenommen. Die Regierung in Ankara verspricht weiteres „entschlossenes Vorgehen“ gegen die Dschihadisten.
Der Friedensprozess in der Ostukraine stockt, immer wieder kommt es zu Kämpfen. Nun haben sich die Konfliktparteien nach OSZE-Angaben auf einen neuen Versuch einer Feuerpause verständigt.
Die Kanzlerin sieht in vielen Punkten große Defizite bei der Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens für die Ukraine. In Berlin hat sie mit François Hollande und Petro Poroschenko über den Konflikt beraten.
Die Kurdische Arbeiterpartei hat ihren Waffenstillstand mit Ankara für „bedeutungslos“ erklärt. Die türkische Luftwaffe hatte zuvor Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat und der PKK im Nordirak angegriffen.
Trotz der bis Ende des Ramadan geltenden Feuerpause haben Kampfflugzeuge Stellungen der Houthi-Miliz angegriffen. Die Waffenruhe soll die Versorgung Millionen Hilfsbedürftiger ermöglichen.
Binnen 24 Stunden sind in der Ostukraine zwei Soldaten getötet und zehn verletzt worden. Das sagte ein Militärsprecher in Kiew.
Die Kämpfe im Jemen sollen schon ab diesem Freitag ruhen, verkünden die Vereinten Nationen. Dann könnte die Bevölkerung dringend benötigte Hilfe erhalten.
Die Außenminister Frankreichs, Deutschlands, Russlands und der Ukraine sind über die Eskalation in der Ukraine besorgt. Eine Waffenruhe bei Mariupol soll neue Stabilität bringen. Doch es bleibe abzusehen, ob sich alle daran halten, sagt Steinmeier.
Nur wenige Stunden nach Ablauf der vereinbarten Feuerpause hat Saudi-Arabien die Bombardierung der Houthi-Rebellen im Jemen fortgesetzt. Die Vereinen Nationen hatten eine Verlängerung der Waffenruhe gefordert.
Offiziell herrscht eine humanitäre Feuerpause im Jemen. Doch schon wenige Stunden nach deren Beginn ist es wieder zu Gefechten gekommen.
Hunderttausende Menschen sind im Jemen auf der Flucht, Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun hat die saudische Regierung erstmals einer Feuerpause im Kampf gegen die jemenitischen Houthi-Rebellen zugestimmt.
Die Kämpfe um die ostukrainische Hafenstadt Mariupol toben so heftig wie zuletzt vor Beginn der offiziellen Waffenruhe Mitte Februar. Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass die EU-Sanktionen gegen Russland verlängert werden.
In der Ukraine sterben weiter Menschen. Das kritisierte Außenminister Steinmeier bei einem Krisen-Treffen in Berlin. Russland und die Ukraine kommen das erste Mal zusammen, seit in Minsk die jüngste, brüchige Waffenruhe vereinbarte wurde.
Trotz der immer noch gültigen Waffenruhe sollen prorussische Separatisten im Osten der Ukraine sechs Soldaten getötet haben. Sie hätten ein Fahrzeug mit Anti-Panzer-Rakten angegriffen.
Die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe im Jemen lässt auf sich warten. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen brauche noch Zeit für die Beratungen, heißt es. Die Houthi-Miliz stellt derweil Forderungen.