Putin will Separatisten-Pässe anerkennen
Die Bemühungen der Konfliktparteien um eine funktionierende Waffenruhe in der Ostukraine sind offenbar erfolgreich. Doch Moskau provoziert abermals.
Die Bemühungen der Konfliktparteien um eine funktionierende Waffenruhe in der Ostukraine sind offenbar erfolgreich. Doch Moskau provoziert abermals.
Am Mittwoch wurde eine Waffenruhe für die Ostukraine beschlossen, jetzt wollen Russland und Ukraine durchsetzen, dass sie tatsächlich funktioniert. Das erklärte der deutsche Außenminister in München.
Heftige Kämpfe in der Ostukraine: In der Industriestadt Awdijiwka kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, in einer anderen Stadt fiel die Wasserversorgung aus. Jetzt reagiert der Sicherheitsrat.
Astana sollte die neue Plattform für Syrien-Gespräche werden. Doch der entscheidende Erfolg blieb aus: Manche Teilnehmer wollten die Abschlusserklärung nicht mal unterzeichnen.
Die möglicherweise entscheidenden Friedensverhandlungen im Syrien-Konflikt stehen an. Doch jetzt frieren die Rebellen die Vorgespräche ein. Die Begründung ist nicht neu.
Monatelang konnte der zerstrittene Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sich zu keiner Resolution über einen Frieden in Syrien durchringen. Nun gelingt nach einem russisch-türkischen Vorstoß der Durchbruch.
Die von Russland und der Türkei vermittelte Feuerpause für Syrien zeigt, wie sehr sich die Gewichte in der Region verschoben haben. Das Schicksal des vom Bürgerkrieg zerstörten Landes liegt in den Händen mehrerer internationaler Akteure. Amerika steht jedoch nur am Rand.
Rebellen und Assad-Truppen scheinen die ab Mitternacht vereinbarte Feuerpause teilweise zu ignorieren. Aus mehreren Regionen werden weiterhin Gefechte gemeldet. Die Türkei und Russland attackieren den IS.
Noch am Donnerstag soll es Luftangriffe gegeben haben: Regierung und Rebellen in Syrien einigen sich abermals auf eine Waffenruhe. Russland und die Türkei wollen den Frieden überwachen.
Von Donnerstag an sollen die Waffen in dem Bürgerkriegsland auf türkisch-russische Initiative hin schweigen, meldete die staatliche türkische Nachrichtenagentur. Moskau ruderte jetzt zurück. Man habe „nicht genug Informationen“ dazu, sagte ein Sprecher.
In Aleppo laufen nach russischen Angaben die Vorbereitungen für einen Abzug der Rebellen. In der heftig umkämpften Stadt ist es seit dem frühen Morgen ruhig. Die Hoffnung wächst, dass auch die Zivilisten endlich abziehen können.
Die syrische Armee hat den Kampf gegen die Rebellen wieder aufgenommen, obwohl Russland die Schlacht um Aleppo für beendet erklärt hatte. Die Bundeskanzlerin sprach sich für eine sofortige Waffenruhe aus – auch gegenüber Wladimir Putin.
Russland hat am Donnerstag eine Waffenruhe angekündigt, doch die Gefechte in Aleppo gehen weiter. Die Menschen in der umkämpften nordsyrischen Stadt brauchen dringend Lebensmittel und medizinische Versorgung.
Hoffnung für die geschundene Bevölkerung von Ost-Aleppo: Der russische Außenminister Sergej Lawrow verkündete überraschend eine Feuerpause für die Stadt. Doch Aktivisten melden weiterhin Kämpfe.
Der Kampf um Aleppo ist unerbittlich. Syriens Machthaber ist siegessicher und weist sämtliche Forderungen zurück. Bundesaußenminister Steinmeier redet derweil seinem russischen Gegenüber ins Gewissen.
Die syrische Armee hat Aleppos Altstadt unter ihre Kontrolle gebracht. Die Rebellen fordern eine Waffenruhe. Doch Assads Truppen wollen weiterkämpfen, wenn die oppositionellen Milizen nicht abziehen.
Russland und China haben eine UN-Resolution verhindert, in der eine siebentägige Feuerpause in der syrischen Stadt Aleppo gefordert wurde. Amerika findet dafür deutliche Worte.
Mehr Druck auf den russischen Präsidenten und ein dauerhafter Waffenstillstand im syrischen Aleppo: Die Bundeskanzlerin will beim EU-Gipfel in Brüssel dafür werben, dass auch die anderen Staats- und Regierungschefs Tacheles mit Putin reden.
Millionen Menschen leiden in Jemen unter dem blutigen Bürgerkrieg. Eine neue Waffenruhe könnte eine längerfristige Lösung bringen – sehr groß ist die Hoffnung jedoch nicht.
Nichts ist gut im Donbass. Wer trägt die Schuld? 100 Tage, Tausende Verstöße, protokolliert von der OSZE, analysiert von FAZ.NET.
Die im Jemen kämpfenden Kriegsparteien haben einer dreitägigen Feuerpause zugestimmt. Sie soll in Kürze beginnen, Hilfslieferungen zulassen – und mit Glück dauerhaft halten.
Für eine „humanitäre Pause“ am kommenden Donnerstag hat die russische Armee eine Feuerpause verkündet. Lange soll die Waffenruhe jedoch nicht andauern.
Der Krieg in der Ostukraine wütet weiter. Der Friedensprozess stolpert über Putins Hintergedanken. Den Fehler von vor zwei Jahren sollten wir nicht wiederholen. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Scheitern des Referendums über den Friedensvertrag in Kolumbien hat Präsident Santos die Waffenruhe mit der linken Guerillaorganisation Farc bis zum 31. Oktober verlängert.
Die Syrien-Unterstützergruppe kann sich nicht auf eine neue Feuerpause verständigen. Noch während des Treffens kündigt das syrische Regime eine neue Offensive zur Rückeroberung Aleppos an.
Waren es Russen oder syrische Regierungsflugzeuge? Bei einem Angriff auf Lastwagen mit Hilfsgütern nahe Aleppo sind zahlreiche Menschen getötet wurden. Die UN sprechen von einem Kriegsverbrechen.
Die Waffenruhe in Syrien scheint nicht zu halten. Das Regime in Damaskus erklärt die Feuerpause für beendet. Schon zuvor war sie nicht nur durch einen amerikanischen Luftangriff brüchig geworden.
Nach dem tödlichen Luftangriff in Syrien ist ein offener Streit zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ausgebrochen. Auch eine Klärung im UN-Sicherheitsrat konnte dem Konflikt nicht die Schärfe nehmen.
Das russische Außenministerium verlangt von Washington eine Erklärung zu den Luftangriffen in Syrien. Das Pentagon hatte zuvor bestätigt, dass die von den Amerikanern geführte Koalition in der Feuerpause ein Ziel im Osten des Landes unter Beschuss genommen hatte.
Formal gilt im Osten der Ukraine seit Februar des vergangenen Jahres eine Waffenruhe. Weil sie aber von beiden Seiten missachtet wird, gibt es nun unter deutscher und französischer Vermittlung einen neuen Versuch.
In Aleppo ist laut Augenzeugen 24 Stunden lang kein Schuss gefallen. Die Bewohner sind erleichtert. Auf dringend benötigte Hilfslieferungen müssen sie dennoch warten.
Kurz vor der geplanten Waffenruhe in Syrien ist Baschar al-Assad öffentlich aufgetreten – eine Seltenheit. In der ehemaligen Rebellenhochburg Daraja verkündete er seinen Plan für die syrischen Streitkräfte.
Am Rande des G-20-Gipfels haben sich Amerikas Präsident Obama und Russlands Staatsoberhaupt Putin nicht auf eine Waffenruhe in Syrien einigen können. Zuletzt gab es Hoffnungen einer Annäherung.
Nach der Eskalation im Norden von Syrien sollen sich Türkei und kurdische Rebellen auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Damit reagiert Erdogan auf den Druck von Obama. Der IS verkündete den Tod seines Sprechers al-Adnani.
Nach 50 Jahren Bürgerkrieg in Kolumbien haben die Rebellen das Ende der Kämpfe ausgerufen. Doch noch fehlt etwas zum Frieden.
Der amerikanische und russische Außenminister haben sich grundsätzlich auf weitere Schritte für eine Waffenruhe in Syrien verständigt. Ein Durchbruch ist das jedoch nicht.