Gegen den Bruderkrieg
Der Journalist und Oppositionspolitiker Lew Schlossberg versucht, die Russen zum Frieden zu bewegen. Doch seine Kritik an Präsident Putin bringt ihn in große Gefahr.
Der Journalist und Oppositionspolitiker Lew Schlossberg versucht, die Russen zum Frieden zu bewegen. Doch seine Kritik an Präsident Putin bringt ihn in große Gefahr.
Sigmar Gabriel erscheint auf seiner Reise nach Saudi-Arabien ein bisschen als Friedensvizekanzler. Dabei hängt der Frieden in der Region an Wohl, Wehe und Bewaffnung der Saudis. Das sagt der Friedensvizekanzler aber nicht.
Kant legte die Grundlagen einer Philosophie des Eigentums. Er lobt dessen Bedeutung für die Entfaltung des Menschen – und den Frieden. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Barack Obama will nach den Worten seines Außenministers John Kerry „in den nächsten Tagen“ über neue Sanktionen gegen Russland entscheiden. Auch eine stärkere Bewaffnung der Ukrainer sei eine Option.
Die Bundesregierung hat erklärt, dass vor einem möglichen Friedenseinsatz der EU in der Ukraine die Zustimmung Russlands sicher sein müsse. Die EU-Kommission äußerte ihre Ablehnung deutlich.
Die Stadt Aleppo ist von fast vier Kriegsjahren schwer gezeichnet. Die Freie Syrische Armee hat zwar zugesichert, sich an einen möglichen Waffenstillstand zu halten. Doch die Chancen, dass die Waffen wirklich schweigen, sind gering.
Wie geht es in der Ukraine weiter? Kommt der Waffenstillstand? Nimmt Moskau Mariupol ins Visier? Scheitert Minsk II, wären die Prestigekosten für Merkel das kleinste Problem. Es drohen härtere EU-Sanktionen, und Amerika würde der Ukraine Waffen liefern.
Wird es nach dem Fall von Debalzewe endliche eine Waffenruhe geben? Die Separatisten an den Straßensperren kurz vor der ostukrainischen Stadt wollen weiterkämpfen. Eindrücke aus dem Kampfgebiet.
Der amerikanische Vizepräsident warnt Putin vor einer weiteren Eskalation in der Ukraine. Im Sicherheitsrat haben die Vereinigten Staaten eine russische Resolution zum Minsk-Abkommen zwar angenommen. Sie kritisieren den Kreml aber dafür, den Worten keine Taten folgen zu lassen.
Die prorussischen Separatisten reagieren auf die Ankündigung der ukrainischen Regierung, ihre schweren Waffen vorerst nicht aus dem Kampfgebiet abzuziehen. Die Rebellen wollen ihre Panzer und Artillerie nur abziehen, wenn die ukrainische Armee dies ebenfalls tut. Damit steht das Abkommen von Minsk auf der Kippe.
Die Städte nahe der Frontlinie im Osten der Ukraine geraten immer wieder unter schweren Beschuss. Wem geben die Einwohner die Schuld an dem Krieg? Ein Besuch in Swetlodarsk.
Ein Bericht der F.A.S. offenbart das Gezerre hinter den Kulissen von Minsk: Als Bedingung für die Feuerpause forderte Putin die Kapitulation der ukrainischen Regierungstruppen in der umkämpften Stadt Debalzewe. Merkel drohte mit dem Abbruch der Gespräche.
Seit Mitternacht soll in der Ostukraine eine Feuerpause gelten. Doch bereits innerhalb der ersten Stunden warfen sich die Konfliktparteien gegenseitig Verstöße gegen die Vereinbarung vor.
Die Kämpfe in der Ostukraine verschärfen sich weiter. Aus Debalzewe kommen verzweifelte Nachrichten. Moskau dringt derweil auf eine Ukraine-Resolution im Sicherheitsrat.
Trotz der Vereinbarung von Minsk treten am Montag weitere Sanktionen gegen Russland in Kraft. Die EU deutete an, dass noch mehr folgen könnten. Im Kampf gegen den Terrorismus üben die Mitgliedsstaaten den Schulterschluss.
Die Einigung auf eine Waffenruhe für den Osten der Ukraine hat am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte angeschoben. Der Dax legte 1,6 Prozent auf 10.919 Zähler zu.
Die Staats- und Regierungschefs aus Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich haben in 16-stündigen Beratungen eine Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das Protokoll einer langen Nacht.
Unmittelbar vor dem Gipfel in Minsk hat Barack Obama den russischen Präsidenten in einem Telefonat zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts aufgefordert. Er droht mit Konsequenzen, sollte Moskau die „aggressiven Taten“ im Nachbarland fortsetzen.
Ursula von der Leyen macht auf der Münchner Sicherheitskonferenz klar, dass es ihrer Meinung nach zur Lösung der Ukraine-Krise nur einen Weg gibt: den friedlichen. Bei ihrem Publikum erntet sie damit große Zweifel. Eine Analyse.
Vor dem Treffen Merkels und Hollandes mit Putin kursieren viele Pläne, wie eine Lösung des Krieges in der Ukraine zu erreichen sei. Medien berichten, die Verhandlungsgruppe könne sich Transnistrien zum Vorbild nehmen.
Das ukrainische Militär und die Separatisten haben sich auf eine eintägige Waffenruhe rund um die umkämpfte Stadt Debalzewe geeinigt, um Zivilisten in Sicherheit zu bringen. Angeblich sollen dort tausende ukrainische Soldaten nahezu eingekesselt sein.
Unter Anspielung auf die deutsche Geschichte wirbt der griechische Finanzminister in Berlin um Unterstützung. „Wenn man eine stolze Nation zu lange demütigt, dann gärt es in dieser Nation irgendwann“, sagte Varoufakis. Zuvor hatte die EZB eine Ausnahmeregelung für Griechenland gestoppt.
Seit Tagen sind die ukrainischen Streitkräfte in der Defensive. Die prorussischen Separatisten tragen die Kämpfe in weitere Regionen. Die in Washington erwogene Lieferung von Waffen an die Regierung in Kiew könnte die Rebellen stoppen.
Fremde sind in der Banlieue Grigny bei Paris nicht willkommen. Journalisten erst recht nicht. Wer über den tristen Ort, in dem der Pariser Attentäter Amedy Coulibaly aufwuchs, berichten will, wird von den Rauschgiftbanden bedroht, die die Banlieue beherrschen.
Der Krisengipfel im kasachischen Astana kommt vorerst nicht zustande und die Waffenruhe in der Ostukraine bleibt weiter äußerst brüchig. Mindestens zehn Zivilisten sind nun beim Beschuss eines Busses getötet worden.
Der VfL Wolfsburg befindet sich im Schockzustand nach dem Tod von Junior Malanda. Trotzdem reiste das Team nach Südafrika. Im Unfallwagen saß auch ein Spieler des RSC Anderlecht.
An Heiligabend und am zweiten Weihnachtsfeiertag soll in Weißrussland über einen Frieden in der Ukraine verhandelt werden. In Minsk war im September schon eine Feuerpause vereinbart worden. Die hat nur bedingt gehalten.
Trotz der Waffenruhe verschlechtert sich die humanitäre Lage für die Bewohner in der Ostukraine. Nun hat Russland seine bisher verdeckte Unterstützung für die abtrünnigen Regionen Donezk und Lugansk zur Regierungsaufgabe gemacht.
Vor 100 Jahren feierten Deutsche, Briten und Franzosen gemeinsam Weihnachten. Mitten im Krieg, an der Front. Es war ein kleines Wunder zum Fest.
Noch hält die vereinbarte Waffenruhe zwischen der ukrainischen Regierung und den pro-russischen Separatisten im Osten des Landes. Doch ein dauerhafter Frieden ist nicht in Sicht. Der Sicherheitsrat in Kiew will die Armee für einen möglichen Krieg mit Russland militärisch aufrüsten.
Die Waffenruhe in der Ukraine hält. Nun mahnt Bundeskanzlerin Merkel in einem Telefonat mit den Konfliktparteien ein rasches Treffen an - auch um die Menschen im bevorstehenden Winter zu unterstützen.
Im Osten der Ukraine wird die ausgehandelte Waffenruhe weitgehend eingehalten. Die Streitigkeiten zwischen der ukrainischen Regierung und den prorussischen Separatisten gehen jedoch auf politischer Ebene weiter.
Eigentlich gilt im Osten der Ukraine seit Anfang September eine Feuerpause. Doch die Gefechte gehen weiter, mehr als 1000 Menschen wurden seither getötet. Nun haben die ukrainische Regierung und die Separatisten eine neue Vereinbarung verkündet.
Auch für den heftig umkämpften Flughafen von Donezk soll es eine Feuerpause geben. Darauf haben sich die Separatisten angeblich mit der Regierung geeinigt.
Auch für den heftig umkämpften Flughafen von Donezk soll es eine Feuerpause geben. Darauf haben sich die Separatisten angeblich mit der Regierung geeinigt.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Glühwein und noch mehr Lichter: Sängerin Nicole und Oberbürgermeister Peter Feldmann haben am Mittwochabend den Frankfurter Weihnachtsmarkt eröffnet.