Abrüstung im Paradies
Neuseeland fühlte sich sicher und war deshalb auch beim Waffenbesitz relativ liberal. Nun will die Regierung die Gesetze verschärfen – und zwar schnell.
Neuseeland fühlte sich sicher und war deshalb auch beim Waffenbesitz relativ liberal. Nun will die Regierung die Gesetze verschärfen – und zwar schnell.
Die Polizei von Christchurch hat keine Hinweise darauf, dass der Moschee-Attentäter Hilfe von irgendjemandem hatte. Der tatverdächtige Rechtsextremist hat derweil seinen Pflichtverteidiger entlassen.
In den Tagen nach dem blutigen Anschlag in Neuseeland rücken die Menschen zusammen. Ein Hinterbliebener vergiebt dem Täter. Und Premierministerin Ardern kündigt weitreichende Konsequenzen an.
In Chemnitz startet ein Prozess, der die Republik aufwühlen könnte. In Frankfurt bangen Bankangestellte um ihre Zukunft. Und Frauen arbeiten ab heute nicht mehr umsonst. Was sonst ansteht, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Premierministerin Ardern nennt vor Ort neue Details zur Terrortat, der 49 Menschen zum Opfer fielen. Der Tatverdächtige demonstriert mit einer Geste vor Gericht seine rechtsextreme Gesinnung.
Es handelt sich um einen 28 Jahre alten Australier, der wohl aus rassistischen Motiven gehandelt hat. Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern hat am Samstag eine Verschärfung der Waffengesetze angekündigt.
Neuseeland ist geschockt: Bei einem Angriff auf zwei Moscheen sterben in der Stadt Christchurch mindestens 49 Menschen. Die Regierung spricht von Terrorismus und denkt darüber nach, die Waffengesetze zu ändern. Der Moschee-Attentäter erscheint erstmals vor Gericht.
Nach dem Massaker an der amerikanischen Sandy-Hook-Grundschule hat ein Gericht entschieden, dass der Tatwaffen-Hersteller Remington verklagt werden darf. Ein schwerer Schlag für die Branche der Waffenfabrikanten.
Nicht nur in autoritären Regimen, auch im Westen steht die Grundlage der Aufklärung, die Meinungsfreiheit, unter Beschuss. Allenthalben setzen sich Konformismus und Herdendenken durch. Ein Gastbeitrag.
Bei einem Amoklauf an einer Schule in Suzano sind zehn Menschen gestorben, darunter die beiden Täter. Es soll sich um zwei ehemalige Schüler handeln – sie sollen sich zuvor über Taten an amerikanischen Schulen informiert haben.
Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Tim K. 15 Menschen das Leben genommen hat. Der Umgang mit dem Amoklauf von Winnenden war ein kollektiver Lernprozess, auch wenn manche Lehren banal klingen.
Mit Freunden und Bekannten hatte er in den neunziger Jahren Szenen gedreht und als Reportagen an Fernsehmagazine verkauft: Michael Born, als „Fernsehfälscher“ bekannt geworden, ist Anfang der Woche gestorben.
Der Rüstungshersteller aus Russland hat eine preiswerte Ein-Mal-Drohne entwickelt. Sie soll „völlig neue Kampfoperationen“ möglich machen. Militärs fürchten, dass sie in falsche Hände geraten könnte.
Im Prozess um die umstrittenen Waffentransporte der Rüstungsfirma Heckler & Koch nach Mexiko ist ein Urteil gefallen. Nicht alle Angeklagten kommen davon.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Magdeburg suchen die Ermittler einen Serientäter. Aber nicht nur diese Annahme ist fraglich. Wir haben den Fall mit Experten besprochen.
Eine Hochzeitsgesellschaft hat mitten auf der A3 riskante Bremsmanöver durchgeführt – aus den Fahrzeugen sollen außerdem Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgefeuert worden sein. Die Polizei schritt ein.
In Dresden stehen zwei weitere Mitglieder der rechtsextremen „Oldschool Society“ vor Gericht, weil sie Flüchtlingsunterkünfte angreifen wollten. In internen Chats gaben sie krude Fantasien preis.
Der Frankfurter Künstler Peter Zizka wendet sich in seinen Kunstwerken gegen Waffenimporte und Gewalt – und wird ausgerechnet wegen illegalen Waffenbesitzes angezeigt.
In Australien sorgt ein besonderer Schmuggelfall für Schlagzeilen: Teile von Handfeuerwaffen wurden in Kinderspielzeug gefunden.
Der ehemalige Vorstandschef der Kaffeekette Starbucks erwägt, sich um das Amt des Präsidenten zu bewerben. Da trifft es sich, dass er jetzt eine Buchtournee durchs Land beginnt.
In Baden-Württemberg hat ein Mann versehentlich seine 19 Jahre alte Tochter erschossen. Der Jäger wollte von seiner Wohnung aus zur Jagd aufbrechen, als sich ein Schuss aus dem Gewehr löste.
Moskau finanziert Propagandakanäle für Umweltbewegte und Linke in Berlin. Deren Ideologie spielt dabei keine Rolle. Vielmehr wird alles genutzt, was dem Westen schadet.
Der Waffenhersteller Rheinmetall will die Bundesregierung angeblich wegen des Lieferstopps für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien verklagen. Rüstungsgüter im Wert von zwei Milliarden Euro stünden fertig verpackt zur Ausschiffung bereit.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hessische Polizisten wegen rechter Umtriebe. Der Druck auf Peter Beuth wächst. Die Opposition fühlt sich vom Innenminister schlecht informiert.
Die Beschuldigten sollen zu dem Kreis jener Polizisten gehören, gegen die seit Wochen schon wegen des hessischen Polizeiskandals ermittelt wird. Offenbar gibt es neue Hinweise.
Per Dekret hat Brasiliens Präsident das Waffenrecht in seinem Land gelockert. Das Volk wolle „Waffen und Munition kaufen und wir können ihm das nicht verweigern“, erklärte Bolsonaro.
Er teilt mal wieder richtig aus: Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore spricht über seinen Präsidenten, seinen neuen Film „Fahrenheit 11/9“ und über den Faschismus des 21. Jahrhunderts.
Das Massaker mit 17 Toten hätte durch ein besseres Sicherheitssystem der Schule verhindert werden können, so die Kommission. Nach dem Blutbad im Februar 2018 hatten zahlreiche Jugendliche in Amerika für striktere Waffengesetze demonstriert.
Deniz Yücel kommt in Berlin an. Eintracht Frankfurt feiert auf dem Römerberg. Mesut Özil trifft Erdogan. Und ein Kunstwerk von Banksy zerstört sich selbst. Diese Bilder – und viele mehr – haben das Jahr 2018 geprägt.
2018 gingen weniger Waffen aus Deutschland in die Welt. Das lag nicht nur am Exportstopp nach Saudi-Arabien. Der trat erst spät in Kraft – obwohl das Land im Jemen Krieg führt.
Miley Cyrus singt bei Jimmy Fallon eine feministische Version des Weihnachtshits „Santa Baby“. Ganz oben auf ihrer Wunschliste: Lohngleichheit. Teure Geschenke von Santa kauft die Sängerin sich lieber selbst.
Paraguay hat sich zur Drehscheibe für den Schmuggel nach Brasilien entwickelt – und zum sicheren Hafen für die Bosse der brasilianischen Drogenbanden. In Ihrem eigenen Land geraten die Clans nämlich unter Druck.
In Hamburg hat der Prozess gegen fünf G-20-Gegner mit Applaus begonnen. Den beschuldigten Gymnasiasten und Studenten aus dem Raum Offenbach drohen hohe Strafen – obwohl sie nicht direkt an den Ausschreitungen beteiligt waren.
Facebook, Twitter, Instagram: Russische Akteure haben in sozialen Medien Stimmung für Trump gemacht und so die Wahlen 2016 beeinflusst. Eine Studie zeigt nun, welches Ausmaß die Einmischung hatte – und welche Strategien dahintersteckten.
Im Kampf gegen den Klimawandel schwänzt die 15 Jahre alte Greta Thunberg die Schule, streikt vor dem schwedischen Parlament und hält eine beeindruckende Rede auf dem Klimagipfel in Kattowitz. Was treibt die junge Aktivistin an?
Der G-20-Gipfel in Hamburg 2017 wurde überschattet von gewalttätigen Ausschreitungen. Vermummte Gegner des Treffens verwüsteten Teil der Innenstadt. Nun beginnt der Prozess gegen vier mutmaßliche Täter.