Der Zeitzeugen werden immer weniger
Damit nichts in Vergessenheit gerät: In Frankfurt wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Damit nichts in Vergessenheit gerät: In Frankfurt wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Die beeindruckenden Erinnerungen von Charlotte Knobloch spiegeln zugleich auch die Entwicklungen und Anfechtungen des jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Holocaust wider.
Ein Brandenburger Bach wird zum reißenden mythologischen Strom. Spröde Kargheit prägt Günter Kunerts Gedicht „Am Styx“, doch so lang die Verse anhalten, ist der lauernde Untergang gebannt.
Abermals ist der ehemalige Pius-Bruder Richard Williamson vom Amtsgericht Regensburg als Holocaust-Leugner zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Auch diesmal wollen die Verteidiger des 72 Jahre alten Geistlichen das Urteil anfechten.
olko. MAINZ. Dass auch eine kulturhistorisch angelegte Ausstellung über Buchdruck schnell Gegenstand einer aktuellen politischen Auseinandersetzung werden ...
In einem Café treffen sich alte Menschen, erzählen Witze, hören Musik, streiten sich. Sie reden über Bienenstich und Birkenau. Es ist wie ein exklusiver Klub, nur hat niemand die Mitgliedschaft gewollt.
Die Generation der Zeitzeugen stirbt. Mit ihrem Verschwinden, das ist jetzt schon klar, wird sich die Erinnerungskultur verändern.
Marcel Reich-Ranicki erhält für seine Rede im Deutschen Bundestag, die er am 27. Januar dieses Jahres anlässlich des Holocaust-Gedenktages hielt, die ...
Zum Holocaust-Gedenktag sprach Marcel Reich-Ranicki am 27. Januar vor dem Deutschen Bundestag. Jetzt wird seine eindringliche Ansprache als „Rede des Jahres“ ausgezeichnet.
Aus psychiatrischer Sicht sind Amokläufer oft von Minderwertigkeitskomplexen bestimmt. Die Hauptursache sei aber die Verfügbarkeit der Waffen, sagt Psychiater Freisleder.
Aufgestaute Wut über die Wiederkehr des Antisemitismus: Ein neuer Band versammelt György Konráds parteiische Essays zum Judentum.
Saul Friedländer, der wie kaum ein anderer den Holocaust aufgearbeitet hat, blickt zum Achtzigsten auf sein Leben zurück.
Erinnerung als Prozess und soziale Praxis: Der Berliner Historiker Arnd Bauerkämper vermisst den Gedächtnisraum Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.
Sie eint die Erinnerung an grausame Tage in der Nazi-Zeit. Im „Treffpunkt“ kommen Schoa-Überlebende in Frankfurt zusammen. „Alle wart ihr in Lebensgefahr - deshalb seid ihr heilige Menschen“, sagt Rabbiner Klein.
STRASSBURG, 8. November (KNA). Das Verbot einer Tierschutz-Plakataktion mit dem Titel „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ ist nach einem Urteil des Europäischen ...
Dieser Auftritt der Zeitzeugin Trude Simonsohn heute in der Frankfurter Paulskirche wird vielleicht einmal als denkwürdiges Ereignis bezeichnet werden. Mit Trude Simonsohn und ihren Mitstreitern geht eine Ära zu Ende.
Ruanda hat die Oppositionsführerin Victoire Ingabire wegen „Hochverrats“ zu acht Jahren Haft verurteilt. Beobachter beschuldigen die ruandische Regierung, die Opposition kleinhalten zu wollen.
Besser als der Titel gibt der Untertitel wieder, worum es dem Autor geht. Sein Interesse gilt der „Schlacht der Narrative“, die auf die realen Schlachten zwischen Israelis und Arabern folgte.
Die schöne starke Grande Dame des deutschen Fernsehens wirkt im Interview quecksilbrig wie ein junges Mädchen: Iris Berben über Widersprüche und Kontrolle, das Alter und Vormittage im Bett.
Sinti und Roma werden in Europa noch immer diskriminiert. Doch kann nicht verschwiegen werden, dass sich ein großer Teil dieser Minderheit Leistungsanforderungen entzieht. Zur Abhilfe braucht es die unaufhörliche Anstrengung aller Beteiligten.
Bundeskanzlerin Merkel hat dazu aufgerufen, den Völkermord an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten als Mahnung für die Gegenwart zu verstehen. Bei der Einweihung eines Mahnmals in Berlin sagte sie, jede Generation stehe aufs Neue vor der Frage, wie es dazu kommen konnte.
Die konservative Piusbruderschaft hat den Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson ausgeschlossen. Er habe sich seit Jahren geweigert, Respekt und Gehorsam zu bezeugen, sagte ein Sprecher.
Was man zunächst für ein poetisches Bassin am Berliner Tiergarten halten kann, ist eine zurückhaltende Stätte des Gedenkens: Am Mittwoch wird das Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma eingeweiht.
Radovan Karadzic hat vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal abermals alle Anklagen zu Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zurückgewiesen. „Ich habe alles getan, um einen Krieg zu verhindern“, sagte der frühere bosnische Serbenführer.
Es bleibt die Aufgabe des deutschen Staates, die Würde der Opfer des Holocaust vor Angriffen zu schützen.
War die Ermordung einer Million Armenier eine Verkettung bedauerlicher Umstände oder Völkermord? Der Historiker Taner Akçam untermauert die Genozid-These
Zwei Bücher, eine Debatte: Die Historiker Timothy Snyder und Ian Kershaw sprechen über den organisierten Massenmord und den Widerstand gegen die totalitären Regimes des 20. Jahrhunderts.
Holocaust-Überlebende sind angesichts abermaliger Gewalttaten gegen Juden verängstigt und verbittert, sagt Christoph Heubner, Exekutivpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees.
Der Filmhistoriker und Exilforscher Ronny Loewy erforschte wie kein zweiter die Filme des Holocaust und entdeckte das jiddische Kino wieder. Jetzt ist er im Alter von 66 Jahren gestorben.
Ein vom Außenministerium in Warschau empfohlener historischer Sammelband provoziert einen Streit über die Rolle der Polen im Holocaust. Die politische Rechte ist empört.
Umso größeres Aufsehen erregte es, als der Historiker Sova, damals Pressesprecher des sozialdemokratischen Parteivorsitzenden und Oppositionsführers Ponta, im
kps. WIEN, 8. August. Die Aufnahme des Holocaust-Leugners Dan Sova in die rumänische Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Victor Ponta ist ...
Der rumänische Ministerpräsident Ponta hat einen mutmaßlichen Holocaust-Leugner in seine Regierung aufgenommen. Das New Yorker Simon-Wiesenthal-Zentrum äußerte sich empört über die Ernennung von Dan Sova zum Minister.
Er wird angeklagt, im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern den Holocaust geleugnet zu haben. Dagegen setzt Udo Pastörs Anwalt auf die Immunität seines Mandaten.
Wieder wirkte der mutmaßliche Amokläufer von Colorado seltsam abwesend. Als die Mordanklage verlesen wurde, starrte er ins Leere. Dabei droht ihm die Todesstrafe. Doch ist er zurechnungsfähig?
Es ist nicht leicht, einen Gesprächstermin bei Mahmud Ahmadineschad zu bekommen. Aber will man ihm überhaupt die Bühne eines Interviews geben?