Die Menschen leiden wie die Hunde
Rumänien geht gegen streunende Hunde auf den Straßen vor – und wird wegen des „Genozids“ kritisiert.
Rumänien geht gegen streunende Hunde auf den Straßen vor – und wird wegen des „Genozids“ kritisiert.
Überlebenden des Aufstands im Warschauer Ghetto und der Verschleppung nach Auschwitz, Zeuge im Eichmann-Prozess, Mitbegründer von Yad Vashem und Historiker der Schoa: Zum Tod von Israel Gutman.
ROM, 1. Oktober. Stufe um Stufe hat Rabbi David Brodman die Treppen des Apostolischen Palastes erklommen. Doch nun sitzt auch er, der Holocaust-Überlebende, ...
boe. Frankfurt, 1. Oktober. Ein führender Politiker von Bangladeschs größter Oppositionspartei BNP ist am Dienstag von einem Sondertribunal zur Aufarbeitung ...
Der Holocaust-Leugner Richard Williamson hat beim Oberlandesgericht Nürnberg Revision gegen seine abermalige Verurteilung wegen Volksverhetzung eingelegt.
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Otto Dov Kulka wird in diesem Jahr mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.
Die Zweifel an Obamas Führungswillen sind nach der jüngsten diplomatischen Volte im Syrien-Konflikt nicht kleiner geworden. Amerika sieht er nicht als „Weltpolizisten“. Aber es ist bittere Ironie, dass Komplizen der Täter sich heute als Vermittler aufführen.
Irans Anerkennung des Holocaust per Twitter-Botschaft trifft in Israel auf Skepsis. Ministerpräsident Netanjahu gibt sich unbeeindruckt und warnt weiter vor Teherans Atomprogramm.
Dieses Urteil aus den Niederlanden sollten sich auch Bundesregierung und Bundestag ansehen: Der Staat haftet für das Schicksal jener Einheimischen, deren er
Irans neue Regierung geht einen Schritt auf ihren Erzfeind Israel zu. Außenminister Sarif hat die Existenz des Holocaust anerkannt. Der frühere Präsident Ahmadineschad hatte den Völkermord an Millionen Juden geleugnet.
FRANKFURT, 4. September. Assad nach Den Haag - wer fordert das nicht? Der Internationale Strafgerichtshof ist zu einem Symbol für Gerechtigkeit geworden.
Die silberne Krone ist nur aus Plastik. Aber für Schoschana Kolmer hat sie großen Wert. „Schon als die Kosmetikerin mich schminkte, fühlte ich mich wie eine ...
Angela Merkel besucht als erste Regierungschefin das ehemalige KZ Dachau. Vorher gab es Kritik, weil sie danach in einem Bierzelt auftritt. Für die Holocaust-Überlebenden jedoch zählt die Geste.
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
JERUSALEM, im August. Bis vor zwei Jahren erinnerte nur noch ein Stück Papier daran, dass es Arie Biegun je gegeben hatte.
Beim Konflikt in Syrien sind seit Beginn des Aufstands nach UN-Angaben mehr als 100.000 Menschen getötet worden, Millionen sind auf der Flucht. UN-Flüchtlingskommissar António Guterres zieht einen Vergleich zu Ruanda.
Channah Trzebiner hat ein bewegendes und ehrliches Buch über ihre jüdische Familie und deren Schicksal im Holocaust und in der Zeit danach geschrieben. Mit „Die Enkelin“ hilft die junge Frankfurter Juristin auch zu verstehen, weshalb die Überlebenden des Massenmordes ihr Trauma in einer Weise verarbeiten, die Fremde mitunter irritiert.
Während ihr Mann Barack Obama am Mittwochmorgen politische Gespräche führte, machte sich Michelle Obama mit ihren beiden Töchtern auf den Weg zum Holocaust-Mahnmal und zum Checkpoint Charlie.
In Amerika sind die Tagebücher des Hitler-Vertrauten Alfred Rosenberg aufgetaucht. Ein Ankläger der Nürnberger Prozesse hatte sie wohl in die Heimat geschmuggelt. Die Verantwortlichen zeigten sich von der Echtheit überzeugt.
Ein Höhepunkt in Cannes ist Claude Lanzmanns Film über Benjamin Murmelstein. Der Film über das Leben des Holocaust-Überlebenden läuft ganz bewusst außerhalb des Wettbewerbs. Fast vierzig Jahre liegen zwischen Idee und Realisierung.
Guatemalas ehemalige Diktator, Efraín Ríos Montt, ist zu 80 Jahren Haft wegen Völkermordes und Kriegsverbrechen verurteilt worden. Das Gericht sah ihn verantwortlich für Massaker an Maya-Ureinwohnern während seiner Herrschaft.
In Deutschland hat inzwischen jede wissenschaftliche Disziplin - egal ob Physik, Bevölkerungswissenschaft oder Germanistik - geklärt, welche Rolle sie im
Vergessene Dokumente: Elliot Perlman hat mit „Tonspuren“ einen Roman über die Schoa geschrieben. Der Herausforderung durch das Sujet wird der Australier nicht gerecht.
FRAGE: Herr Menasse, Sie sagen, Juden könnten kulturell wieder genauso erfolgreich sein wie vor dem Holocaust, wenn sie denn ihre Opferrolle ablegen.
h.r. DARMSTADT. „Sie erreicht ihr Ziel, weil sie die Herzen der Menschen erreicht“, hat am Donnerstagabend der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Andreas ...
„Er berührt die Körper der Begrabenen, er zählt, wühlt weiter“, heißt es in einem Gedicht über das Verhältnis der Polen zum Aufstand im Warschauer Getto 1943. Zum Jahrestag diskutiert Polen über seine Geschichte zwischen Gleichgültigkeit und heldenhafter Hilfe.
Für eine Geschichte der Judenvernichtung aus der Perspektive der Opfer kam er zu früh: Ein Buch über den jüdischen Historiker und Auschwitz-Überlebenden Joseph Wulf.
Der Schriftsteller und Lyriker Armin T. Wegner (1886 bis 1978) wurde im Ersten Weltkrieg als Sanitätsoffizier Augenzeuge des Völkermordes an den Armeniern.
In Israel werden Tattoo-Aufkleber mit den Nummern früherer KZ-Häftlinge an Schüler verteilt. Mit der Aktion gegen das Vergessen gekämpft werden.
Zum jüdischen Holocaust-Gedenktag am Montag sollen die Stolpersteine wieder glänzen. Das hat sich jedenfalls die Initiative Stolpersteine Frankfurt zum Ziel ...
Ein Sandsturm hat am Freitag die Nahost-Reise des amerikanischen Präsidenten Barack Obama behindert. Am Morgen suchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ...
Obama hat seine Israel-Reise mit einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem beendet. Die Reaktionen von Israelis und Palästinensern auf seinen Besuch sind gespalten.
Amerikanische Historiker haben die nationalsozialistischen Lager gezählt und kommen auf 42.500. Diese Zahl trifft vermutlich zu. Falsch ist es aber zu behaupten, man könne jetzt den Holocaust besser verstehen.
Erinnerungspolitik bleibt ein politisch umkämpftes Terrain nicht nur in Staaten wie Polen und Ungarn, sondern auch in alten Demokratien wie Frankreich und der Schweiz.
Beim Abschied Jutta Ebelings als Frankfurter Bürgermeisterin hielt die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn eine bewegende Rede. Jetzt wird Ebeling Vorsitzende des Fördervereins des Fritz-Bauer-Instituts, in dem sich Simonsohn von Beginn an engagiert hat.
Bundestagspräsident Lammert hat am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus aufgerufen, die Demokratie zu verteidigen. In der Gedenkstunde des Parlaments bewegte die 90 Jahre alte Schriftstellerin Inge Deutschkron mit ihrer Schilderung von Deportation und Holocaust.