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Welcher Partei soll man seine Stimme geben? Unentschlossene befragen vorher den Wahl-O-Mat. Dort steht nun eine These zum Holocaust-Gedenken, die viele verstört. Aber sie steht da richtig.
Welcher Partei soll man seine Stimme geben? Unentschlossene befragen vorher den Wahl-O-Mat. Dort steht nun eine These zum Holocaust-Gedenken, die viele verstört. Aber sie steht da richtig.
Die Bundesregierung sprach Überlebenden des rumänischen Pogroms vom Sommer 1941 Entschädigungen zu. Die nationale Rechte nutzt dies nun für eine Kampagne.
Er ist wieder da, der Holocaust-Vergleich: Schon die Ankündigung der Performance „Auschwitz on the Beach“ bei der Documenta löst heftigen Streit aus. Was wollen die Initiatoren damit bezwecken?
Was den Armeniern in der Türkei 1915/16 angetan wurde, war ein Genozid. Man kann darüber diskutieren, ob es zu den Aufgaben eines Parlaments gehört, über den Tatsachencharakter historischer Ereignisse zu befinden.
„The Promise“ will über den Genozid an den Armeniern erzählen. Doch der Film versucht das Unerträgliche für die Zuschauer erträglich zu machen. Deshalb bleibt er ungenau.
Nicht erst das vergangene Wochenende hat gezeigt: Die Vereinigten Staaten haben ein Nazi-Problem. Der Einfluss der Rechtsextremen reicht bis ins Weiße Haus.
Der Holocaust-Überlebende Israel Kristal aus dem israelischen Haifa ist am Freitag im Alter von 113 Jahren gestorben. Das „Guinness Buch der Rekorde“ hatte ihn im März 2016 zum ältesten Mann der Welt erklärt.
Im Zuge des Holocaust haben die Nazis auch in Litauen Unsagbares getan. Eine Geschichtsreise durch Litauen, wo die Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts noch sehr präsent sind.
Bundestagspräsident Lammert bezeichnete im Sommer 2015 den Deutsch-Namibischen Kolonialkrieg als „Völkermord“, während das Auswärtige Amt als „politische Leitlinie“ für die Bundesregierung erklärte: „Der Vernichtungskrieg in Namibia von 1904 bis 1908 war ein Kriegsverbrechen und Völkermord.“
Wer sich in Deutschland einbürgern lässt, wird auch die Last tragen müssen, Deutscher zu sein. Spätestens in Auschwitz wird er spüren, was das bedeutet.
Netzwerk des Schmerzes: Michael Krüger liest W.G. Sebalds „Austerlitz“ über die Schicksalsspur eines Holocaust-Überlebenden
Die ehemalige EU-Parlamentspräsidentin und Holocaust-Überlebende Simone Veil ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Einen Namen machte sich die Französin als Politikerin und Verfechterin von Frauenrechten.
Deutsche Beamte haben den gesuchten Rechtsextremisten Horst Mahler am Budapester Flughafen abgeholt. Mahler hatte zuvor vergeblich Staatschef Orbán um politisches Asyl ersucht.
An den Universitäten Frankfurt und Gießen sind erste Holocaust-Professuren eingeführt worden. Das erfreut auch die Landtagsfraktionen. „Sie sind ein Zeugnis gelebter Erinnerungskultur“, heißt es dort.
Wegen Beihilfe zum Massenmord wurde er im Juni vergangenen Jahres zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nie rechtskräftig geworden.
Der Besuch Donald Trumps in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem schlägt in Israel auch nach seiner Abreise noch Wellen. Der Spott entzündet sich am Eintrag des Präsidenten in das Gästebuch.
Trump blieb länger als zunächst geplant in der Gedenkstätte Yad Vashem. Er will, wie er in Bethlehem sagte, alles dafür tun, den Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina zu ermöglichen.
Der Holocaustleugner Horst Mahler war am Montag gefasst worden, jetzt kommt er vor ein Budapester Gericht: Er muss in Abschiebehaft – sein Asylantrag ist nicht angekommen.
Horst Mahler hoffte, in Ungarn sicher zu sein vor der deutschen Justiz. An diesem Mittwoch entscheidet ein Gericht in Budapest über seine Auslieferung. Der Holocaust-Leugner hat sich verspekuliert – womöglich wegen eines Missverständnisses.
Vom RAF-Gründer zum NPD-Anwalt: Horst Mahler sollte wieder wegen Holocaustleugnung ins Gefängnis und trat die Flucht an. Sie endet im ungarischen Sopron – mit einer Festnahme zur Frühstückszeit.
Der Rechtsextremist und verurteilte Holocaust-Leugner Horst Mahler sei auf der Flucht vor einer Haftstrafe in Ungarn festgenommen worden, sagt die Münchner Staatsanwaltschaft. Doch das Büro von Ministerpräsident Órban weiß davon offenbar nichts.
Die Spuren der Bukowina: Paul Celans „Todesfuge“, das berühmteste Holocaust-Gedicht deutscher Sprache, erschien vor siebzig Jahren zuerst auf Rumänisch.
Die Bundeskanzlerin erhält die höchste Auszeichnung des amerikanischen Holocaust-Museums für ihr Engagement gegen das Vergessen.
Marcel Beyer hat ein Buch geschrieben über Tränen und Gründe, sie zu vergießen. Im Gespräch verrät er, warum es ausgerechnet mit einem Politiker in den achtziger Jahren beginnt.
Mit einem fragwürdigen Vergleich zwischen Adolf Hitler und Baschar al Assad bringt sich Trumps Pressesprecher in Bedrängnis. Ein Klarstellungsversuch floppte bereits. Kritik kommt auch aus Deutschland. Nun rudert Sean Spicer zurück.
In seinem Buch spricht er von Auschwitz als „Industriegebiet“ und von „manipulierter Holocaustgeschichte“: In Luxemburg muss sich ein Lehrer vor Gericht verantworten. Doch das Gericht ist nicht zu hören.
Ein Spielfilm thematisiert endlich den Massenmord durch Hunger in der Ukraine und anderen unterdrückten Nachbarstaaten der Sowjetunion. Er will aufklären. Das ist ein Anfang.
Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia schließt sich der Klage gegen die Bundesrepublik an. Für den Völkermord zu Beginn des 20. Jahrhunderts fordert sie eine immense Entschädigung.
Das ZDF hat Ursula Krechels Roman „Landgericht“ verfilmt. Die Geschichte der jüdischen Familie Kornitzer folgt realen Vorbildern. Die Fernsehfassung macht vieles richtig, aber auch Fehler.
Sie war ganz nah dran am Führungszirkel der Nazis. Brunhilde Pomsel arbeitete ab 1942 als Sekretärin bei NS-Propagandaminister Joseph Goebbels. Vom Holocaust wollte sie aber nichts gewusst haben.
Auf der Wannsee-Konferenz wurde am 20. Januar 1942 eine Weichenstellung eingeleitet, „in deren Verlauf das Wann, das Wie und das Wo der ,Endlösung‘ neu bestimmt“ worden sei, schreibt Peter Longerich in seiner Studie über Planung und Realisierung des Massenmordes an den Juden 1941/42.
Die vom Weißen Haus veröffentlichte Erklärung von Präsident Trump zum Holocaust-Gedenktag sorgt für Irritationen. Ein Satz zu den sechs Millionen ermordeten Juden fehlt.
Vor zehn Jahren wurde der türkisch-armenische Journalist Hrant Dink ermordet. Im Berliner Gorki-Theater erinnert Can Dündar an seinen Freund, den die Nationalisten hassten.
Was haben Selfies und Fotos von KZ-Häftlingen miteinander zu tun? Shahak Shapira verbindet sie in seinem neuen Projekt „Yolocaust“. Ein Gespräch über eine erfolgreiche Provokation.
Mit seiner Rede zum Umgang der Deutschen mit dem Holocaust-Gedenken hat der AfD-Politiker Björn Höcke viele entsetzt. Ein Parteifreund nimmt ihn dennoch in Schutz. Andere betrachten die AfD als „Schande mit Parteistatut“.
Erst die Kranken, dann die Juden: Zwei Ausstellungen dokumentieren nationalsozialistische Verbrechen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Offenbart wird eine doppelte Geschichte der Vernichtung.