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Mark Zuckerberg will Postings, in denen der Holocaust geleugnet wird, bei Facebook nicht löschen. Die deutsche Justizministerin Katarina Barley meldet sich dazu gleich zu Wort. Und lehnt sich weit aus dem Fenster.
Mark Zuckerberg will Postings, in denen der Holocaust geleugnet wird, bei Facebook nicht löschen. Die deutsche Justizministerin Katarina Barley meldet sich dazu gleich zu Wort. Und lehnt sich weit aus dem Fenster.
Das Netz empört sich über Mark Zuckerbergs Aussagen zur Holocaust-Leugnung auf Facebook. In Deutschland ist diese strafbar. Das Justizministerium weist auf die Rechtslage hin.
Der Streit um Antisemitismus im Internet verschärft sich. Im Falle von Holocaust-Leugnern hat Facebook-Chef Zuckerberg nun Stellung bezogen. Seine Begründung ist doch sehr eigenwillig.
Im Bundesarchiv liegt ein Blatt Papier, das Martin Heideggers Mitwirkung am Holocaust beweisen soll. Tatsächlich belegt die vermeintliche große Entdeckung nur den denunziatorischen Eifer von Heideggers Gegnern.
Am Tag vor seinem Tod kam Claude Lanzmanns letzter Film in die französischen Kinos: „Vier Schwestern“ erzählt von Schicksalen, die brennend aktuell sind.
Der Internationale Suchdienst kann KZ-Papiere mit einem Internetprogramm entschlüsseln. Bald sollen alle Dokumente digitalisiert sein.
Polen hat vor kurzem sein umstrittenes Holocaust-Gesetz geändert und zusammen mit Israels Regierung eine Erklärung dazu veröffentlicht. Die weist die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte allerdings zurück – weil sie historisch fehlerhaft sei.
An diesem Donnerstag ist Claude Lanzmann gestorben. Sein neunstündiges Hauptwerk „Shoah“ hat ihn berühmt gemacht. Was ist das Besondere dieses Films über die Judenvernichtung?
Noch als Schüler kämpfte er in der Résistance, sein Film „Shoah“ über den Völkermord an den europäischen Juden hat ihn weltberühmt gemacht: Im Alter von 92 Jahren ist Claude Lanzmann gestorben.
Nach einem Brandanschlag auf das Auto des AfD-Politikers von Gottberg ermittelt der Staatsschutz. Eine bislang unbekannte Gruppe bekannte sich zu der Tat – und bezeichnete den AfD-Abgeordneten als „Holocaustleugner“.
Für das im März in Kraft getretene Holocaust-Gesetz ist Polen heftig kritisiert worden, vor allem von Israel. Jetzt hat das Parlament einen zentralen Paragraphen gestrichen – auf Initiative von Ministerpräsident Morawiecki.
Alexander Gauland stellt zwei Tage nach seiner Rede in Thüringen in Abrede, dass er Verbrechen der Nationalsozialisten habe bagatellisieren wollen. Die Empörung über seine „Vogelschiss“-Äußerung hält an.
Der türkische Staatspräsident hat die Gewalt in Gaza als „Genozid“ bezeichnet und Israel dafür verantwortlich gemacht. Benjamin Netanjahu weist die Kritik zurück – und die Türkei fordert den israelischen Botschafter zur Ausreise auf.
An der Grenze zu Israel sind die Proteste gegen die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem eskaliert, mindestens 52 Palästinenser wurden getötet. Der türkische Präsident reagiert darauf mit einem schweren Vorwurf.
Palästinenserpräsident Abbas sagte auf einer Tagung des PLO-Nationalrats, er verurteile den Holocaust und Antisemitismus. Am Montag hatte er nahe gelegt, Juden seien selbst für die Schoa verantwortlich.
Der Berliner Kippa-Vorfall hat gezeigt: Wenn Deutschland den Antisemitismus wirklich bekämpfen will, muss es der Sicherheit der Juden mehr Priorität einräumen. Auch bei der Entscheidung, wen es künftig ins Land lässt. Ein Gastbeitrag.
Der Labour-Vorsitzende Corbyn will Antisemitismus-Vorwürfe gegen seine Partei entkräften – die Kritik trifft indes auch ihn selbst. Die Stimmung ist vergiftet.
Der AfD-Abgeordnete Uwe Witt ist für das Holocaust-Denkmal und stellt sich gegen den völkisch-nationalen Flügel seiner Partei. Er rechnet mit einer großen Zukunft.
Dass in Paris nun ein Mahnmal an die Opfer des Genozids in Kambodscha erinnert, hat gute Gründe. Der Initiator des Projekts, ein Überlebender der Roten Khmer, will lange fällige Debatten anstoßen.
Am Holocaust-Gedenktag nehmen Israels Staatschef Rivlin und Polens Präsident Duda an einem „Marsch der Lebenden“ in Auschwitz teil. Rivlin kritisiert das polnische Holocaust-Gesetz, Duda widerspricht ihm.
Seit Jahren werden in Frankreich Juden umgebracht, weil sie Juden sind. Nach dem Mord an der Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll wittert ausgerechnet die Rechte ihre Chance.
Nachdem eine Holocaust-Überlebende in Frankreich ermordet wurde, trafen sich Franzosen und französische Politiker zu einem Marsch gegen Antisemitismus. Doch nicht jeder Politiker war willkommen.
Mireille Knoll war 1942 den deutschen Besatzern in Paris knapp entkommen. Jetzt wurde sie tot in ihrer verbrannten Wohnung gefunden. Ihre Leiche wies Messerstiche auf.
Arthur Jones nennt den Holocaust die „größte Lüge der Geschichte“ und wird von den Republikanern als Nazi bezeichnet. Trotzdem ist er in einem Wahlbezirk in Illinois nun der republikanische Kandidat für die Kongresswahlen.
Das polnische „Holocaust-Gesetz“ stellt die Freiheit der Forschung in Frage. Mehrere Wissenschaftler haben schon dagegen opponiert. Jetzt versucht das „Institut für nationales Gedenken“, sie zu beschwichtigen.
Bei den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen setzte sie mit einem Youtube-Video ein Zeichen gegen die FPÖ. Jetzt zeigt ein Buch, wovon sie spricht, wenn sie sich an die dreißiger Jahre erinnert fühlt: die Lebensgeschichte Gertrude Pressburgers.
Heidi Benneckenstein besuchte als Jugendliche konspirative Neonazi-Lager und hielt den Holocaust für eine Erfindung. In der Jüdischen Gemeinde hat sie nun über ihre Vergangenheit als „Nazi-Mädchen“ gesprochen.
Die Klage sieht sie als Angriff auf die Meinungsfreiheit: Eine Zeitung in Argentinien ist erstes Ziel eines scharf kritisierten polnischen Gesetzes. Sie hatte in einem Bericht Widerstandskämpfer mit Massakern in Verbindung gebracht.
Polens Nationalkonservative wollen die Geschichte in den Dienst der Staatsräson stellen und das schlechte Gewissen der Bündnispartner aktivieren. Aber die Rechnung geht nur teilweise auf.
Die Abstimmung im niederländischen Parlament wird das Verhältnis zwischen Den Haag und der Türkei weiter verschlechtern. Der Massenmord an Armeniern 1915 war Völkermord, sagen die Abgeordneten.
Im Antirassismustraining lernt man, was es bedeutet, weiß zu sein – und wie rassistisch Kinderbücher sind. Das ist teils lehrreich, teils sehr seltsam.
Die Aussage des polnischen Ministerpräsidenten Morawiecki, es habe im Holocaust auch „jüdische Täter“ gegeben, vertieft nicht nur die diplomatische Krise mit Israel, sondern verärgert auch den Jüdischen Weltkongress.
Nach dem Massenmord in Parkland will die Trump-Regierung schärfere Waffengesetze nicht diskutieren. Der amerikanische Präsident hat intensivere Überprüfungen für psychisch kranke Waffenkäufer schließlich wieder abgeschafft.
Eine Volkszählung, die das Herz bluten lässt: Mehr als 100.000 Orang-Utans sind in weniger als einer Menschengeneration in ihrer Heimat getötet worden. Unsere Verwandten könnten überleben, doch Bevölkerung und Wirtschaft von Borneo opfern sie.
Die Kritik am umstrittenen Holocaust-Gesetz ist noch nicht verhallt, da legt die Regierung in Warschau schon nach – und greift abermals zu fragwürdigen Mitteln.
Eine Umfrage zum Geschichtsbewusstsein zeigt: Die Deutschen haben einen überraschend differenzierten Zugang zur Erinnerungskultur.