Biden wirft Putin Völkermord vor
Der amerikanische Präsident Joe Biden wählt scharfe Worte, um die Gräuel in der Ukraine zu beschreiben. In Kiew wächst die Angst vor dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Der Überblick.
Der amerikanische Präsident Joe Biden wählt scharfe Worte, um die Gräuel in der Ukraine zu beschreiben. In Kiew wächst die Angst vor dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Der Überblick.
Als Kleinkinder flohen Tatjana Zhurawliowa und Larisa Dzuenko vor dem Holocaust. Jetzt mussten die jüdischen Ukrainerinnen ihre Heimat ein zweites Mal verlassen – und haben ausgerechnet bei den früheren Feinden Zuflucht gefunden.
Mit einer selbst erstellten Ausstellung erinnern Schülerinnen und Schüler aus Dortmund an den Holocaust. Sie haben erschütternde Geschichten zusammengetragen, die an die eigene Verantwortung appellieren.
In einem von der Agentur Ria Novosti verbreiteten Artikel ruft der russische Autor Timofej Sergejzew zur „Entukrainisierung“ der Ukraine auf. Das ist ein Aufruf zum Völkermord, meint auch der CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann und erstattet Anzeige.
Wladimir Putin hat von Beginn an auf Täuschung und Gewalt gesetzt. So kam er an die Macht, so bereitete er den Krieg vor. Was kommt als nächstes?
Die Kunst des Holocaust-Überlebenden Józef Szajna stieß in Deutschland lange auf Abwehr. Jetzt kauft die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora eine monumentale Installation des polnischen Künstlers.
Da sie den Holocaust mehrfach in Abrede gestellt habe, verurteilt das Berliner Landesgericht Ursula Haverbeck in einem Berufungsprozess zu einem Jahr Gefängnisaufenthalt – dort saß sie bereits zwischen 2018 und 2020.
Vor acht Jahrzehnten überlebte sie den Holocaust nur durch Flucht. Jetzt ist Raisa Naumowna mit ihrem Sohn vor den russischen Bomben aus der Ukraine nach Deutschland geflohen. Ausgerechnet.
Die Sachlage ist eindeutig. Deshalb ist nicht zu verstehen, wieso es so lange dauerte, bis endlich eine Regierung die Unterdrückung der Rohingya in Myanmar als „Völkermord“ bezeichnete. Washington hat es getan.
Die Vereinigten Staaten haben die Gewalt gegen die Rohingya als Völkermord eingestuft. Dieser Schritt könnte helfen, die Militär-Junta in Myanmar für die Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.
Wolodymyr Selenskyj fordert vor Knesset-Abgeordneten Waffenhilfe für die Ukraine. Registriert wird in Israel aber vor allem ein historischer Vergleich. Der ukrainische Präsident versucht, die Wogen zu glätten.
Amerika will die Vertreibung der muslimischen Rohingya aus Myanmar offiziell als Genozid anerkennen. Das Militär war dabei 2017 mit extremer Brutalität vorgegangen.
Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und das Nebenlager Sachsenhausen und erhielt 2019 das Bundesverdienstkreuz: In der Nacht zum Montag ist Leon „Henry“ Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren verstorben.
Vor achtzig Jahren begann die „Aktion Reinhardt“: Innerhalb von nicht einmal zwei Jahren wurden alle Juden und Roma des Generalgouvernements im deutsch besetzten Polen ermordet. Ein Gastbeitrag.
Sie überlebte den Holocaust und setzte sich als Zeitzeugin immer wieder für Aufklärung und Demokratie ein: Nun ist Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren verstorben.
Nathan Sznaider sichtet die Positionen im Streit um das Verhältnis von Holocaust und Kolonialismus.
Die Evakuierung des von Russland belagerten Mariupol ist abermals gescheitert, und der Internationale Gerichtshof verhandelt über den Vorwurf des Völkermords. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Bei seinem Treffen in Israel steht der russische Angriff auf die Ukraine im Mittelpunkt. Bundeskanzler Olaf Scholz schließt einen NATO-Einsatz kategorisch aus. Sein Gastgeber Naftali Bennett tut sich schwer mit klaren Worten.
Dass bei einem russischen Angriff in Kiew auch Teile der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar getroffen wurden, verurteilt der ukrainische Präsident scharf: „Sie wissen nichts über uns und unsere Geschichte.“ Russland will am Abend abermals verhandeln.
Blanka Zmigrod überlebte die Shoah und fand in Frankfurt eine neue Heimat. 1992 wurde sie von einem Rechtsterroristen ermordet. Fast wäre ihr Schicksal in Vergessenheit geraten.
Kritik an den Verbrechen entgegnet die Kommunistische Partei mit Desinformationskampagnen. Die "China-Protokolle" bündeln nun die Erlebnisse von Menschen, die die Hölle der Lager überlebt haben.
Die Komik der anderen: Ulrich Matthes über sein Lebensthema, seine Lieblingsfilme und seine Carte Blanche im Deutschen Filmmuseum.
Der Begriff fällt zuletzt häufiger und weckt Erinnerungen. Dient er Russland als Rechtfertigung für einen Angriff auf die Ukraine?
Seit einigen Jahren hat sich die chinesische Politik in Xinjiang radikal verändert. Die Identität des Volkes der Uiguren soll systematisch zerstört werden. Menschenrechtler sprechen von Genozid.
Deutschland wollte den Dschihadismus nicht immer domestizieren: Ein Aufsatz über Karl Neufelds politische Pilgerreise nach Medina im Sommer 1915.
Das Model wurde zum zweiten Mal Mutter, Missbrauchsvorwürfe gegen Snoop Dogg werden laut, und Kanye West hofft auf eine Versöhnung mit Kim Kardashian – der Smalltalk.
Zum Auftakt ihrer Antrittsreise in den Nahen Osten legt Außenministerin Annalena Baerbock in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder – und findet persönliche Worte für ihre Eindrücke.
Kaunas ist in seiner Geschichte oft Spielball seiner mächtigen Nachbarn gewesen. Deswegen rückt die zweitgrößte Stadt Litauens das Erinnern in das Zentrum ihres Europäischen Kulturhauptstadtjahres.
Nach Hassbotschaften auf der Plattform Telegram haben Ermittler die Wohnung eines mutmaßlichen Holocaustleugners in Rosenheim durchsucht. Sie werfen ihm Volksverhetzung in 45 Fällen und versuchte Nötigung in zwei Fällen vor.
Heißer Tanz in Tennessee: Art Spiegelman nimmt über Zoom Stellung zur Streichung seines Holocaust-Comics „Maus“ vom Lehrplan.
Lange durften Israelis nicht in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. Nun leben manche sogar dort – und genießen die Vielfalt, die sie erleben.
Ein Fehler bei der digitalen Aufbereitung eines Kommentars des „Welt am Sonntag“-Chefredakteurs Ulf Poschardt über Innenministerin Nancy Faeser sorgt im Netz kurz für Wirbel. Der Verlag erklärt, wie es zu dem Fehler kam.
Täter-Opfer-Umkehr als Entlastungsstrategie: Klaus Holz und Thomas Haury versuchen, Antisemitismus und Attacken auf Israel ins richtige Bild zu bringen.
In Xinjiang hat der Polizist Wang Leizhan geholfen, den Willen der Uiguren zu brechen. Jetzt lebt er mit Schuldgefühlen in Deutschland und hat eine wichtige Botschaft mitzuteilen.
Der WDR und das ZDF wollen den Eindruck erwecken, als könne man heute nicht mehr kritisch über israelische Politik sprechen. Das geht ziemlich schief.
Whoopi Goldberg hat sich nach ihren Äußerungen zum Holocaust entschuldigt, bleibt aber suspendiert. Einige Mitarbeiter des Senders ABC halten die Zwei-Wochen-Sperre für nicht angemessen.