Die Logik der Täter
Der Historiker A. Dirk Moses stellt geschichtliche Großverbrechen nebeneinander. Mit postkolonialer Attitüde betreibt er die Umwertung der Erinnerung an den Holocaust. Ein Gastbeitrag.
Der Historiker A. Dirk Moses stellt geschichtliche Großverbrechen nebeneinander. Mit postkolonialer Attitüde betreibt er die Umwertung der Erinnerung an den Holocaust. Ein Gastbeitrag.
In Berg-Karabach sind seit Wochen 120.000 Armenier eingeschlossen. Der ehemalige Chefankläger von Den Haag schlägt Alarm – und wird nicht gehört.
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
In „Fortnite“ heißt es eigentlich: jeder gegen jeden. Nun bekommt der Multiplayer-Shooter ein Holocaust-Museum. Das Konzept stößt auf Bedenken und auf Hass.
War Martin Walser ein Antisemit, wie es ihm auch nach seinem Tod vorgeworfen wird? Die lebenslange Befassung des Schriftstellers mit Auschwitz spricht klar dagegen.
Wie können Holocaust-Gedenkstätten mit Techniken digitaler Vergegenwärtigung arbeiten? Eine Tagung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau erörtert ethische und praktische Probleme.
Das Holocaustmahnmal in Berlin gilt seit rund 15 Jahren als sanierungsbedürftig. Im Herbst diesen Jahres soll nun ein Konzept zur Sanierung vorliegen.
Vor neun Jahren begann der Völkermord an den Jesiden in der Region Sindschar. Bei einer Gedenkveranstaltung kritisieren Vertreter, dass die Geflohenen in Deutschland mit Rassismus und Vorurteilen konfrontiert seien.
Pater Patrick Desbois hat Zeugen des Holocaust in der Ukraine aufgespürt und die Verbrechen dokumentiert. Seit dem vergangenen Jahr ist er russischen Kriegsverbrechen auf der Spur.
Amazon Prime Video zeigt eine Bollywood-Produktion, die mit geschmacklosen Holocaust-Vergleichen verstört. Es hagelt Kritik. Der Regisseur kann die ganze Aufregung nicht verstehen.
Fabian Wolff, der sich eine jüdische Identität erfand, war nicht einfach ein Hochstapler. Er war, mit seinem Antizionismus und der BDS-Nähe, der Jude, den sich Deutsche wünschen. Ein Gastbeitrag.
Israel bleibt die Lebensversicherung aller Juden der Welt. Deswegen muss man nicht alles gutheißen, was Israel tut. Was aber, wenn Kritik dazu dient, Hass auf die Juden zu verbrämen? Ein Gastbeitrag.
Der Jurist Aharon Barak hat das System richterlicher Kontrolle aufgebaut, das Israels Regierung nun demontieren will. Für die Anhänger der Justizreform ist er eine Hassfigur. Ein Porträt.
Die Deutsche Bahn hat das Holocaust-Erinnerungsprojekt „Gegen das Vergessen“ des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano nach Wiesbaden gebracht.
Der Völkermord an den Armeniern gilt in der Türkei als Tabu. Die Archäologie beugt sich diesem Druck und leistet Selbstzensur, behauptet ein amerikanischer Forscher.
Das kulturelle Gedächtnis Russlands ist geprägt von antisemitischen Kampagnen der Sowjetzeit. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis das russische Regime zum Antisemitismus greifen würde. Jetzt ist es so weit. Ein Gastbeitrag.
Emir Suljagićs, der Leiter der Gedenkstätte für den Genozid von Srebrenica, diffamiert andere gern als Nazis. Doch wehe, die wehren sich
Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Holocaust-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich. Wir hören Inge Auerbacher zu.
Die Holocaustforscher Jan Grabowski und Shira Klein haben in der englischsprachigen Wikipedia Änderungskampagnen im Sinne des polnischen Revisionismus nachgewiesen. Amateure sind in den Redigierkriegen der Enzyklopädie im Vorteil.
Bei der Gedenkstunde im Bundestag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022 hält die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher eine Rede.Holocaust-Gedenken im Bundestag
Noch immer halten die DDR-Kriegskinder das Binnenkollektiv Ost in ihrem Bann. Die jüngeren Generationen kreieren eine Entlastungserzählung und versuchen, den Westen zum großen Buhmann zu machen. Ein Gastbeitrag.
Die polnische Regierung geht gegen die Freiheit der Wissenschaft vor – und greift die polnische Holocaustforschung an. Zum Vorschein kommt ein kollektivistisches Geschichtsbild in kommunistischer Tradition. Ein Gastbeitrag.
Eklat im Deutschen Historischen Institut in Warschau: Ein Abgeordneter des Sejm erzwingt den Abbruch eines Vortrags über das „polnische Problem mit dem Holocaust“. Wie konnte es dazu kommen?
In Köln machen türkische Vereine gegen ein Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern mobil. Anstatt klar Haltung zu zeigen, scheint die Stadt dem Konflikt ausweichen zu wollen.
Mehr als 20 Jahre lang suchten UN-Ermittler nach dem Ruander Fulgence Kayishema. Jetzt ist er in Südafrika aufgespürt worden.
In Deutschland zu leben war nie der Plan: Der Bestsellerautor David Safier erzählt in einem grandiosen Roman von seinen Eltern
Wie Holocaust-Zeitzeugenschaft fortlebt: Der israelische Regisseur Offer Avnon geht in seinem Dokumentarfilm „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ auf Spurensuche in Polen, Deutschland und Österreich.
Wer behauptet, Boris Palmer sei ein Nazi, hat keine Ahnung von Palmer und keine Ahnung von Nazis. Palmer ist zudem kein Depp. Gerade weil das so ist, hätte er sich nicht derart verrennen dürfen.
Bertelsmann lässt die Geschichte des „Stern“ erforschen. Gleichzeitig ist eine neue Kontroverse um die Hitler-Tagebücher entbrannt. Wurde ihr giftiger Inhalt verdrängt?
Die israelisch-polnischen Beziehungen waren nachhaltig gestört, seit Polen an einem neuen Nationalbewusstsein strickt, das auch die NS-Geschichte betrifft. Das neue Abkommen mit Warschau zu Studienreisen jüdischer Jugendlicher aber ist nun ein Skandal.
Vor achtzig Jahren, am 19. April 1943, begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Den Kämpfern war die Aussichtslosigkeit ihrer Lage bewusst – ihnen ging es um die Wahrung ihrer Würde.
Angesichts der ständig kleiner werdenden Zahl von Zeitzeugen hat die Claim Conference eine digitale Erinnerungskampagne gestartet.
Israels Schülerreisen zu den Holocaust-Gedenkstätten in Polen hatten zu handfestem Streit geführt. Jetzt scheint eine Lösung gefunden zu sein.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Nach Angaben seines Anwalts ist der Prozess gegen Horst Mahler vorerst ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und acht Monate Haft für den Rechtsextremisten gefordert.
Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie jüdische und deutsche Fotografen das Geschehen in den Ghettos wahrnahmen. Dabei werden selbst Propagandafotos zu Zeugnissen der Anklage.