Bundesregierung will mehr Soldaten in Afghanistan
Wegen der schwierigen Sicherheitslage erhöht die Bundesregierung die Obergrenze Berichten zufolge von 850 auf 980 Soldaten. Die Truppe soll afghanische Kämpfer ausbilden und beraten.
Wegen der schwierigen Sicherheitslage erhöht die Bundesregierung die Obergrenze Berichten zufolge von 850 auf 980 Soldaten. Die Truppe soll afghanische Kämpfer ausbilden und beraten.
Die Sozialdemokraten wollen einem Bericht zufolge pensionierte Soldaten und Beamte aus dem Ruhestand holen. Die Rentner sollen helfen, die Flüchtlingskrise zu bewältigen.
Den Großen Zapfenstreich der Bundeswehr gibt es nur zu besonderen Anlässen. Zum 60. Jahrestag ihres Bestehens feiern sich die deutschen Streitkräfte mit ihrem höchsten Zeremoniell selbst.
Die Kanzlerjahre von Helmut Schmidt standen im Zeichen der Grenzen des Wachstums. Die Folge waren eine von Angst erfüllte Kultur und Gesellschaft. Schmidt ist dieses Gefühl immer fremd geblieben.
Wie kein anderer Politiker verkörperte der geborene Hamburger Helmut Schmidt das Bild des Hanseaten. Ein Mann, der mit kühlem Kopf Krisen meisterte und die Vernunft als Maßstab politischen Handels nahm.
Sechs Minuten dauert der Bürgerkrieg täglich für die Bundeswehr in Mogadischu. Dort bildet die EU somalische Soldaten aus. Der Prozess stockt. Ein Besuch.
Im bayerischen Wegscheid schüttelt man den Kopf beim Blick nach Österreich, von wo weiterhin Tausende Flüchtlinge kommen. Jeder hier sehnt sich nach jenem Satz aus Berlin: Mehr geht nicht.
Die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes ins nördliche Mali kommt der Bundesregierung zupass. Man zeigt Flagge nicht zuletzt gegenüber dem Bündnispartner Frankreich.
Der Bundeswehreinsatz im nördlichen Mali könnte größer und gefährlicher werden, als die Bundesregierung bisher verlautet hat. Interne Berichte gehen von einer kriegerischen Bedrohungslage aus, wie die deutschen Soldaten sie in Afghanistan erleben mussten.
Obwohl sich 300.000 Asylanträge im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stapeln, entsendet die Bundeswehr so gut wie keine Offiziere zur Unterstützung. Und helfenden Unteroffiziere sind zu Entscheidungen nicht befugt.
Die junge, gebildete afghanische Elite will fort aus dem kaputten Land mit seiner konservativen Gesellschaft. Jetzt machen sich auch die Jüngsten auf den Weg. Ihr Ziel: Deutschland.
300.000 unbearbeitete Asylanträge liegen auf den Tischen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Junge Bundeswehroffiziere würden gerne helfen. Aber sie dürfen nicht.
Aus dem Luftkrieg gegen den „Islamischen Staat“ hält sich Deutschland heraus. Die Bundeswehr unterstützt die Gegner des IS im Nordirak aber mit Waffen und Ausbildung. Von der Leyen will vor Ort erfahren, wie wirksam die Hilfe ist.
Mit der Transall sollten Flüchtlinge künftig abgeschoben werden, berichteten viele Zeitungen. Die Länder und die Bundesregierung hätten darüber gesprochen. Die Geschichte eines Plans, der nie einer war.
Es ist inhuman, Flüchtlinge erst ins Land zu lassen und sie dann durch Soldaten zurückzuführen. Deutsche Soldaten sind eher für die Sicherung der Grenze da.
Die Bundesregierung will abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben - und dafür womöglich auch Bundeswehr-Flugzeuge einsetzen. Über diese und andere Maßnahmen will das Bundeskabinett heute beraten.
In der Flüchtlingskrise gab Julia Klöckner schon früh die Realistin. Das zahlt sich nun aus – die Chancen der CDU-Oppositionsführerin stehen gut, bald Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz zu werden.
Verteidigungsministerin von der Leyen will mehr Soldaten nach Mali schicken – zu einer der gefährlichsten UN-Missionen. Die Bundeswehr soll dort auch mit Waffengewalt vorgehen dürfen.
Die Amerikaner wollen ihre Truppen länger in Afghanistan lassen. Jetzt sprechen sich auch die Verteidigungspolitiker der Regierungskoalition für einen längeren Einsatz der Bundeswehr aus.
Die Ausmusterung des Bundeswehr-Standardgewehrs dient vor allem der Zukunft der Ministerin. Warum hat man nicht gleich die Soldaten gefragt?
Die Mehrheit der Bundeswehrsoldaten, die oft im Einsatz sind, haben keine Probleme bei ihrem Gewehr festgestellt. Vielmehr loben sie ihre Waffe, berichtet eine Kommission. Besonders eine Eigenschaft hoben sie hervor.
Die Pannenserie des Eurofighters reißt nicht ab: Ein Zwischenfall im Baltikum vergrößert die Zweifel am Kampfjet – und hat bei der Bundeswehr Folgen für sämtliche Einsätze des Flugzeugtyps.
Die Vereinigten Staaten wollen den Hinterbliebenen der Opfer ihres Angriffs auf das Krankenhaus der Ärzte ohne Grenzen in Kundus Entschädigung zahlen. 22 Menschen waren getötet worden. In Kabul gab es derweil einen Anschlag auf die internationale Truppe.
Das Zusammenleben mit den Flüchtlinge klappt nicht so gut, fanden die Einwohner im Odenwald-Dörfchen Hardheim. Also beschloss der Gemeinderat einen „Leitfaden“ mit Verhaltensregeln für die Neuankömmlinge - in zehn Sprachen. Leitkultur im Schnelldurchlauf.
Die russische Luftwaffe hat in Syrien angeblich Stellungen der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ in Palmyra angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnet entsprechende Berichte jedoch als Lügen.
Nach den neuen Angriffen der Taliban will die Bundesregierung offenbar länger als geplant Präsenz in Afghanistan zeigen. Kommende Woche sollen davon die Nato-Partner überzeugt werden.
Es ist schwer, ein realistisches Bild von der Situation in den Flüchtlingsunterkünften zu bekommen. Gerüchte über Gewalt und Kriminalität verbreiten sich schnell. Mancher Vorwurf entpuppt sich als Latrinenparole.
Als die Bundeswehr in Afghanistan eingriff, waren die Ziele hoch gesteckt. Jetzt ist das einst von deutschen Soldaten gesicherte Kundus eine Kampfzone. Afghanische Regierungstruppen müssen nun beweisen, dass sie auch alleine den Taliban standhalten können.
Auch Spezialeinheiten der Nato sind nahe des Flughafen von Kundus in Kämpfe mit den Taliban verstrickt. Den afghanischen Regierungstruppen ist es vorerst misslungen, die Stadt zurückzuerobern.
Und täglich grüßt das Murmeltier: Wird Ursula von der Leyen doch noch nicht die Verteidigungsministerin sein, die in Afghanistan die Fahne der Bundeswehr einholt?
Einen Tag nach dem Fall von Kundus haben sich Bundeswehr-Soldaten über das Vorgehen der afghanischen Truppen gegen die Taliban informiert. Verteidigungsministerin von der Leyen warnt vor überstürzten Entscheidungen.
Taliban-Einheiten haben Kundus eingenommen. Einst verteidigte die Bundeswehr die afghanische Stadt - nun wurden Regierungstruppen überrannt.
Noch vor zwei Jahren war die Bundeswehr in der nordafghanischen Provinzstadt stationiert. Jetzt haben offenbar die Taliban die Stadt erobert und hissen ihre Flagge. Die Einwohner fliehen.
Der Bundeswehr droht abermals Ärger: Sie bestellte offenbar für 18 Millionen Euro Gewehre, prüfte vorher aber nicht den Nutzen. Die Truppe argumentiert, man habe die Waffen dringend gebraucht.
In Neubrandenburg wurde eine gerade geschlossene Kaserne über Nacht zur Flüchtlingsunterkunft. Nun hilft ein Oberfeldwebel, der längst im Ruhestand war, und die Ehefrauen der Soldaten sortieren Spenden.
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat die Rechte des Bundestags bei Entscheidungen über Auslandseinsätze der Bundeswehr weiter gestärkt – und dabei Augenmaß bewiesen.