Kampfdrohnen-Deal der Bundeswehr droht offenbar das Aus
Die Anschaffung erster Kampfdrohnen für die deutschen Streitkräfte steht ernsthaft in Frage. Ein amerikanischer Anbieter reicht Klage wegen Intransparenz bei der Vergabe ein.
Die Anschaffung erster Kampfdrohnen für die deutschen Streitkräfte steht ernsthaft in Frage. Ein amerikanischer Anbieter reicht Klage wegen Intransparenz bei der Vergabe ein.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnt Moskau im Gespräch mit dieser Zeitung davor, sich in die Bundestagswahl einzumischen. Mit Blick auf Trumps Amerika hat er einen Ratschlag.
Das umstrittene Foto, das Deutschlands ehemaligen Kanzler Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform zeigt, ist wieder an der Hamburger Bundeswehr-Universität zu sehen. Flankiert von Auszügen einer denkwürdigen Rede.
Dämpfer für rot-rot-grüne Ambitionen: Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sieht hohe Hürden für ein solches Bündnis. Für SPD-Chef Martin Schulz hat sie nur Spott übrig.
Bei einer einer gemeinsamen Übung hat ein Afghane drei amerikanische Soldaten erschossen. Zu dem Angriff bekannten sich die islamistischen Taliban.
Ein Offizier ärgert sich über die Kritik von Ministerin von der Leyen am „Haltungsproblem“ der Armee – und scherzt über einen Putsch. Jetzt ist er angezeigt worden.
Der deutsch-türkische Streit um Incirlik ist ein Symbol: Beide Seiten haben über Jahrzehnte mit der EU-Mitgliedschaft jongliert – und sich dabei etwas vorgemacht. Jetzt ist ein neuer Tiefpunkt erreicht. Ein Kommentar.
Das Kabinett macht den Weg für den Abzug der Bundeswehr aus Incirlik frei: Die dort stationierten Soldaten sollen nach Jordanien verlegt werden.
In der Bundeswehrkaserne Pfullendorf sollen Soldaten lernen, wie man in Krisensituationen medizinische Ersthilfe leistet. Dabei soll es zu sexuell-sadistischen Erniedrigungen gekommen sein. Ist die Ausbildung außer Kontrolle?
Martin Sebaldt will eine freiwillige Heimatschutztruppe zu den Waffen rufen mit 400 000 Frauen und Männern, die den „moralischen Drang spüren“ im „Interesse der Heimat Dienst zu leisten“. Diese Wochenend-Miliz müsste nicht nur den Schutz gegen hartgesottene russische Infiltranten leisten.
Mit seiner Sturheit schadet der türkische Präsident Erdogan seinem Land – und nimmt sogar Tote in Kauf. Von einer Verlegung der Bundeswehr nach Jordanien hat unmittelbar nur der „Islamische Staat“ etwas.
Außenminister Sigmar Gabriel ist zu Krisengesprächen in Ankara eingetroffen. Er will den Stützpunkt Incirlik für die Bundeswehr retten. Doch die Aussichten sind mau.
Die Türkei bleibt hart: Auch durch seinen Besuch in Ankara konnte Außenminister Sigmar Gabriel den Streit über die Luftwaffenbasis Incirlik nicht beilegen. Der Abzug der Bundeswehr wird unausweichlich.
Bei der Jagd auf Wehrmachts-Devotionalien stellt die Bundeswehr zahlreiche Gegenstände sicher. Die Sammlung ist ziemlich bunt. Das Vorgehen stößt nicht nur unter Soldaten auf teils massive Kritik.
Nachdem sich ein rechtsextremer Oberleutnant als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, will das Innenministerium im Sommer Zehntausend Asylbescheide prüfen lassen. Trotzdem handele es sich bei Franco A. um einen Einzelfall.
Die Extremismusabwehr in der Bundeswehr soll nach den Enthüllungen um den Soldaten und mutmaßlichen Rechtsterroristen Franco A. gestärkt werden. Verteidigungsministerin von der Leyen macht bereits konkrete Vorschläge.
Der Streit um den Abzug der deutschen Bundeswehrsoldaten vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik spitzt sich wohl schneller als gedacht zu. Die SPD soll auf ein klares Signal drängen.
Ein Gespräch Merkels mit Erdogan hat keine Bewegung in den Streit um Besuche in Incirlik gebracht. Nun sucht die Bundesregierung offenbar mit einem Ultimatum die Entscheidung über einen Abzug der Luftwaffe von dem türkischen Stützpunkt.
Im Streit über den Bundeswehrstandort Incirlik soll Merkel gegenüber Erdogan eine „Ansage“ gemacht haben. Doch die Kanzlerin kehrt ohne greifbares Ergebnis heim. Eine Entscheidung des Bundestags steht wohl unmittelbar bevor.
Beim Nato-Gipfel will Kanzlerin Merkel dem türkischen Präsidenten die Pistole auf die Brust setzen: Entweder Abgeordnete dürfen die deutschen Soldaten in der Türkei besuchen oder die Truppe zieht ab.
Deutschland und die Türkei streiten über die Bundeswehr-Präsenz in Incirlik. Nun wollen Politiker der Linkspartei auch die deutschen Soldaten auf der Militärbasis in Konya besuchen.
Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz wirft Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen „Geschichtsvergessenheit“ vor. Sie müsse aufhören, als „Selbstverteidigungsministerin“ aufzutreten, sagt er im Gespräch der F.A.Z.
Laut einem Bericht überprüft der Militärische Abschirmdienst elf Verdachtsfälle von Verbindungen zwischen Bundeswehrsoldaten und der rechtsextremen „Identitären Bewegung“.
Ankaras Außenminister sagt seine Meinung zum Streit um die Bundeswehrpräsenz in der Türkei. Und kündigt an, was passieren wird, wenn Deutschland seine Soldaten abzieht.
Der Militärgeheimdienst ermittelt gegen vier Studenten der Universität der Bundeswehr, die in Verbindung mit dem Terrorverdächtigen Franco A. gestanden haben sollen. Es geht um Verbindungen zu einer in Teilen vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation.
Die Bundeswehr soll kämpfen – aber an Kämpfer darf sie nicht erinnern: Das Vorgehen von Ministerin von der Leyen schadet der Truppe. Ein Kommentar.
Im Fall Franco A. ermitteln die Behörden nun gegen zwei frühere Vorgesetzte des terrorverdächtigen Soldaten. Sie sollen Hinweise auf dessen rechte Gesinnung ignoriert haben.
Immer konkreter sucht die Bundeswehr nach einem Alternativstandort für ihre Tornados. Verteidigungsministerin von der Leyen fliegt am Wochenende nach Jordanien. Außenminister Gabriel droht Ankara.
Vor dem Reservistenverband der Bundeswehr hat die Verteidigungsministerin den Tod eines Soldaten zu beklagen. Auch auf das Verständnis von Tradition in der Truppe kommt Ursula von der Leyen zu sprechen – und zieht eine Nulllinie.
Im Streit mit der Türkei erwägt das Verteidigungsministerium angeblich den Umzug auf einen Stützpunkt in Jordanien. Linke und Grüne fordern eine schnelle Entscheidung. Und der türkische Ministerpräsident warnt Deutschland vor neuen Spannungen.
In scharfen Worten greift Rudolf Scharping die „bilderstürmerische Aktion“ der Verteidigungsministerin an. Kritik an Ursula von der Leyen kommt auch aus der CSU.
Im Verteidigungsministerium spricht man nach dem Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete von einer „bedauerlichen Entwicklung“. Im Auswärtigen Amt mutmaßt man über Ankaras Gründe.
Dass die Bundesregierung immer unverhohlener mit der Verlegung der deutschen Tornados aus der Türkei droht, ist verständlich. Trotzdem sollte sie sich nicht von Emotionen leiten lassen.
Der Streit mit der Türkei geht in eine weitere Runde: Wieder verwehrt Ankara deutschen Politikern den Zugang zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Berlin nennt das „absolut inakzeptabel“.
Rommel- oder Hindenburgkaserne: Viele Bundeswehrstandorte tragen die Namen umstrittener historischer Persönlichkeiten aus den beiden Weltkriegen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will das nun ändern.
Helmut Schmidt ist ein Symbol der deutschen Demokratie. Als Wehrmachtssoldat will ihn die Verteidigungsministerin nicht mehr zeigen. Das ist ein Fehler.