Verlorene Zeit bei der Wehrpflicht
Die schwarz-rote Koalition meint, für die Zeitenwende bei der Wehrpflicht noch Zeit zu haben. Doch die hat Deutschland nicht.
Die schwarz-rote Koalition meint, für die Zeitenwende bei der Wehrpflicht noch Zeit zu haben. Doch die hat Deutschland nicht.
Ein Amerikaner soll sich den chinesischen Behörden als Agent angeboten haben. Er arbeitete auf einem US-Militärstützpunkt. Nun soll ihm der Prozess gemacht werden.
Der scheidende Heeresinspekteur Mais liegt richtig. Was die Zeitenwende betrifft, ist die Bundeswehr auch in der Geisteshaltung der Gesellschaft voraus.
Der Verteidigungsminister schiebt die dringend erforderlichen Strukturreformen und die Stärkung der Truppe auf die lange Bank, meinen der Wehrbeauftragte Henning Otte und der Militärhistoriker Sönke Neitzel.
Nach dem Gipfel in Washington +++ Trump und Medwedjew +++ NATO-General +++ „Mutmaßlicher Täter“ +++ Brosius-Gersdorf +++ Bericht über Flüchtlinge
Viele Diplomaten und Politiker halten es für voreilig, über deutsche Friedenssoldaten in der Ukraine zu reden. Die SPD versucht, die Debatte in die Zukunft zu schieben.
Deutschland dürfte nur dann Truppen in die Ukraine schicken, wenn das auch Amerika täte. Das hat Trump aber ausgeschlossen.
Eine Beteiligung der Bundeswehr an der Absicherung einer künftigen Friedenslösung in der Ukraine ist nicht nur politisch umstritten, es wäre für deutsche Streitkräfte eine Mammutaufgabe.
Der Kanzler schließt einen Bundeswehreinsatz nicht aus. Und der Außenminister lädt zur Diskussion darüber ein, was Deutschland beitragen könne und solle.
Innere Sicherheit ist vor allem eine Sache der Länder. Doch auf hybride Angriffe aus Moskau sind sie kaum vorbereitet. Das soll sich jetzt ändern.
Das Verteidigungsministerium soll effizienter werden, Streitkräfte und Aufwuchs bekommen mehr Gewicht – aber auch die führenden SPD-Leute im Haus. Eine Verschlankung soll erst „mittelfristig“ erfolgen.
Die Bundeswehr will die Zeitenwende erkaufen. Das ist gar nicht so leicht. Denn ohne Schuldenbremse explodieren die Kosten. Zum Beispiel in Büchel.
Schleswig-Holstein plant ein Innovationszentrum für die Marine – und will so viel Geld in den Norden locken.
Junge Männer und Frauen können mit dem Segelschulschiff der Marine Kurs auf New York nehmen und dort an den Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag teilnehmen. Mit dem neuen Konzept soll Nachwuchs angelockt werden.
Neuer Wehrdienst +++ Richterwahl +++ Zum Artikel in der Gegenwart von Bettina Rockenbach +++ Qualität der F.A.Z.
Im Saarland werden schon heute Hunderte Panzer ertüchtigt – bald sollen dort Tausende gebaut werden. Auch mit Hilfe von Unternehmen, die bisher Autoteile zuliefern.
Ein Hubschrauber der Bundeswehr stürzt bei Grimma in einen Fluss. Zwei Soldaten sterben. Die Suche nach einem dritten Besatzungsmitglied läuft weiter.
Qualität der F.A.Z. +++ Bundeswehr +++ Überleben in Gaza +++ Lage in Gaza +++ Was ist mit Bern?
Die Truppe rüstet bei der Abwehr gegen unbemannte Fluggeräte nach. Der rasante Technologiewettlauf stellt sie vor Herausforderungen.
Der Wehrdienst soll attraktiver werden. Wenn Wehrdienstleistende künftig aber bezahlt werden wie Zeitsoldaten, könnte das einer Wiedereinsetzung der Wehrpflicht sogar im Weg stehen.
Der Dienst in den Streitkräften interessiert nicht genug junge Deutsche. Ein Referentenentwurf aus dem Verteidigungsministerium zeigt, wie Minister Pistorius das ändern will.
Berlin will die Bundeswehr mit amerikanischen Waffen aufrüsten. Fachmann Fabian Hinz erklärt, warum der Tomahawk-Marschflugkörper wichtig ist – und was der Taurus nicht kann.
Der Ministerpräsident will investieren, nicht nur in die Rüstungsindustrie. Und er fordert eine ergebnisoffene Debatte über die Wehrpflicht.
Das Kabinett hat über einen neuen Gesetzentwurf für die Aufrüstung der Bundeswehr entschieden. Demnach sollen Waffen, Munition und Kriegsmaterial schneller beschaffen werden.
Macron kündigt eine massive Aufrüstung an. Unklar ist, woher das Geld dafür kommen soll. Sein Premierminister probiert es mit einer gewagten Strategie.
Die Regierung möchte die Bundeswehr mit dem amerikanischen Raketensystem Typhon verstärken. Welchem Zweck soll es dienen?
Beim Besuch von Verteidigungsminister Pistorius in Washington steht die Unterstützung für die Ukraine im Fokus. Doch auch die eigene Abschreckungsfähigkeit soll gestärkt werden.
Vom Dax-Vorstand bis zum Busfahrer: Die Bundeswehr bildet Zivilisten zu Reservisten aus. Im Kriegsfall sollen sie die Heimat mit der Waffe schützen. Innerhalb der Truppe stößt das Programm auf Widerstände.
Allein in der ersten Hälfte des Jahres hat es mehr als 1300 Anträge gegeben. Einer Umfrage zufolge steht aber eine Mehrheit der Deutschen hinter der Einführung einer Wehrpflicht.
Estland +++ Priens Vorstoß +++ Generaloberstabsarzt +++ Schlafanalyse
In Berlin werden 70 Jahre NATO-Beitritt gefeiert. Merz und Pistorius betonen die deutsche Führungsrolle in der transatlantischen Sicherheitspolitik. NATO-Generalsekretär Rutte warnt vor einem Schulterschluss zwischen Russland und China.
Noch ist die Wehrpflicht ausgesetzt. Doch Vereine für Verweigerer haben schon jetzt mehr Zulauf. Wie begründen Kriegsdienstgegner ihr Engagement?
Auch Pistorius weiß nicht, ob es künftig genügend Freiwillige für die Bundeswehr geben wird. Einen höheren Sold haben die Soldaten in jedem Fall verdient.
Das chinesische Militär hat ein deutsches Flugzeug mit einem Laser anvisiert. Das Kanzleramt äußerte nach F.A.Z.-Informationen bereits seinen Unmut gegenüber Peking – nun wurde Chinas Botschafter einbestellt.
Kriterien, aber keine Zielmarken: Die Union zweifelt am Wehrdienstmodell von Pistorius. Es werde der Bedrohungslage nicht gerecht.
Im Kriegsfall müssen militärische und zivile Abwehr eng zusammenarbeiten. Die Führungsakademie der Bundeswehr hat sich intensiv mit dieser Gesamtverteidigung beschäftigt. Das Ergebnis ist ernüchternd.