Die Bundeswehr gibt ihren gefährlichsten Stützpunkt auf
Für die Bundeswehr-Truppen in Afghanistan war die Provinz Kundus der gefährlichste Einsatzort. 2013 wird das zweitgrößte Bundeswehrlage nahe der gleichnamigen Stadt geschlossen.
Für die Bundeswehr-Truppen in Afghanistan war die Provinz Kundus der gefährlichste Einsatzort. 2013 wird das zweitgrößte Bundeswehrlage nahe der gleichnamigen Stadt geschlossen.
Die Türkei erwartet offenbar die Stationierung von zwei Patriot-Raketensystemen der Bundeswehr im Grenzgebiet zu Syrien. Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärt, dass die Befehlsgewalt über die Raketen beim Bündnis bleiben werde.
Berlin erwägt, afghanische Mitarbeiter deutscher Hilfsorganisationen und der Bundeswehr nach Deutschland zu holen, falls sich die Sicherheitslage nach dem Abzug der Nato-Truppen dramatisch verschlechtert.
Kurz vor Mitternacht begleitet Philipp Rösler seinen Gast noch durch die verlassenen Flure seines Ministeriums zur Pforte. Dann kehrt er zurück ins Büro, wo noch die Akten warten. Er übernachtet in einem Hinterzimmer.
Die Türkei hat die Nato offiziell um die Entsendung von Luftabwehrraketen des Typs Patriot gebeten. Verteidigungsminister de Maizière kündigte an, den Bundestag Mitte Dezember um ein Mandat zu bitten.
Verteidigungsminister de Maizière will ein mögliches Gesuch der Türkei über die Entsendung von Patriot-Flugabwehrraketen in das türkisch-syrische Grenzgebiet prüfen. Bei der Opposition und in der Regierungsfraktion gibt es Rufe nach einem Bundestagsmandat.
Zum Abschluss des Bundesparteitages in Hannover reklamiert Spitzenkandidat Jürgen Trittin den Regierungsanspruch der Grünen im Bund und in den Ländern. Das soll auch ein „Sofortprogramm für mehr Gerechtigkeit“ in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik belegen.
Vieles spricht dafür, dass sich die Bundeswehr mit Flugabwehrraketen vom Typ Patriot an der Sicherung der türkisch-syrischen Grenze beteiligen könnte. Damit würde Deutschland dem bebenden Boden des Nahost-Konflikts sehr nahe kommen.
Erst kürzlich lobte Kanzlerin Merkel die Türkei für ihre Haltung im benachbarten Syrien-Konflikt - und sagte Unterstützung zu. Nun sollen laut einem Medienbericht deutsche „Patriot“-Soldaten die Grenze des Nato-Landes schützen.
Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr wird bei der nächsten Verlängerung offenbar abermals von einer breiten Bundestagsmehrheit getragen. Die SPD ist mit dem Mandatsentwurf der Bundesregierung zufrieden. Die Grünen hingegen sind skeptisch.
„Monitoring“, das Begleiten afghanischer Offiziere, ist zum Schwerpunkt des deutschen Einsatzes geworden. Viele „Mentoren“ arbeiten in der afghanischen Pionierschule, die von Berlin finanziert wird.
Verteidigungsminister de Maizière (CDU) ist zu einem unangekündigten Besuch in Afghanistan eingetroffen. Erstmals flog der Minister im zivilen Regierungsflugzeug nach Mazar-i-Sharif - um ein Zeichen für die „anhaltend verbesserte Sicherheitslage“ zu setzen.
Die Bundeswehr trainiert Somalier für den Guerillakampf. Ob die Männer später auf der richtigen Seite stehen, weiß niemand. Trotzdem könnte der Einsatz zum Vorbild für eine Ausbildungsmission in Mali werden.
Das Pentagon bestätigte, dass iranische Kampfflugzeuge eine amerikanische Drohne angegriffen hatten. Der Angriff erfolgte bereits fünf Tage vor der Präsidentschaftswahl in Amerika. Die Drohne wurde dabei nicht abgeschossen.
Die Bundeswehr kann eine afrikanische Militärmission unterstützen. Aber Berlin sollte nicht Angelegenheiten betreiben, von denen es wenig versteht.
Während seines Mali-Besuchs ist der Außenminister um vorsichtige Töne bemüht. Der Einsatz dort soll nicht an den in Afghanistan erinnern - also an einen langen Kampfeinsatz und vermessene Ziele.
Außenminister Westerwelle mahnt zu Besonnenheit in der Diskussion über einen Bundeswehreinsatz in dem afrikanischen Land. Zuerst müsse Klarheit über die Ziele gewonnen werden.
Zu Beginn des islamischen Opferfestes sind bei einem Selbstmordanschlag vor einer Moschee in der nordafghanischen Stadt Majmana mindestens 41 Menschen getötet worden.
An der Festnahme eines Taliban-Führers im Norden Afghanistans waren offenbar auch Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr beteiligt. Festgenommen wurde Mullah Abdul Rahman, der für Gewalt und Terror in Kundus verantwortlich gemacht wird.
Die Bundeswehr wird die malischen Regierungstruppen im Kampf gegen Islamisten unterstützen. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel auf der Bundeswehrtagung in Strausberg an. Deutschland werde Mali Ausbildungshilfe, technische und finanzielle Unterstützung gewähren, „wenn die Voraussetzungen geklärt sind“.
Die EU plant eine Militärmission für Mali. In Uganda gibt es sie bereits. Der Kommandeur der „European Training Mission“ (EUTM) Somalia, Colonel Michael Beary, über einen kaum bekannten Einsatz, in dem die Bundeswehr eine tragende Rolle spielt.
Zu Beginn seiner Verteidigungsrede im Nürburgring-Prozess erhebt der frühere rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft. Einen früheren Controller der Nürburgring GmbH zeiht er der Lüge.
Die Sozialdemokraten fordern, bis Ende 2013 mindestens 1000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Arnold, hofft auf „noch größere Spielräume“.
Die EU würde sich mit einer militärischen Ausbildungsmission an einer internationalen Intervention in Mali beteiligen. Außenminister Westerwelle ließ offen, ob die Bundeswehr für eine Mission bereit stünde.
In Afghanistan sind sieben britische Soldaten wegen Mordverdachts festgenommen worden. Ihnen werden Verbrechen zur Last gelegt, die sich während eines Gefechts im Jahr 2011 ereignet haben sollen.
Bundeskanzlerin Merkel besucht den Truppenübungsplatz in Munster. Für die CDU-Vorsitzende ist es ein Kampfeinsatz anderer Art - eine Geländesicherung im niedersächsischen Wahlkampf an der Seite des niedersächsischen Ministerpräsidenten McAllister.
Die Schulbesuche der Bundeswehr in Baden-Württemberg sollen nach dem Willen der Rot-Grünen-Koalition in Stuttgart nicht weiter gefördert werden. Kultusministerin Warminski-Leitheußer (SPD) will pazifistische Gruppen stärker als bisher in den Unterricht einbinden.
Lässt sich ein Leben planen? Gibt unsere Herkunft uns eine Spur vor? Und die Politik, welchen Einfluss nimmt sie auf das private Dasein der Bürger? Thomas de Maizière, der einer interessanten deutschen Familie entstammt und nach einer abwechslungsreichen Karriere heute Bundesminister der Verteidigung ist, gibt Auskunft.
Kassel hat einen Trinkraum, damit Säufer nicht auf Plätzen rumhängen. Es sind Leute wie Wolf, Biene, Mario und Jonas. Alkohol und andere Drogen haben ihre Leben zerstört.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat der MAD der Freigabe des Vermerks zu einer von ihm erstellten Akte über den Neonazi Mundlos im März zugestimmt. Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses hatten angegeben, erst jetzt von den MAD-Unterlagen erfahren zu haben.
Der Geheimdienst der Bundeswehr MAD soll 1995 versucht haben, den späteren NSU-Terroristen Uwe Mundlos als Informanten anzuwerben. Dem Untersuchungsausschuss des Bundestages wurden von deutschen Inlandsgeheimdiensten derweil offenbar Unterlagen vorenthalten.
Im Zuge der Bundeswehr-Reform bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Da ist es in jedem Fall klug, auf die Vorschläge und Einwände aus der Truppe zu hören.
Die Bundeswehrreform stößt in der Truppe auf breite Ablehnung. Wenn nicht „schnell etwas geschieht, wird die Reform kippen“, heißt es beim Bundeswehrverband gestützt auf eine Befragung unter Offizieren und Unteroffizieren.
Die indonesische Regierung hat bestätigt, den Kauf von hundert deutschen Leopard-„A4“-Panzern beantragt zu haben. Die Grünen warnen die Bundesregierung davor, das Geschäft zu genehmigen.
Deutsche Soldaten werden abermals ins Kosovo entsandt, um die Lage im Norden des Landes zu stabilisieren. Die Kosovotruppe (Kfor) aktivierte am Donnerstag das deutsch-österreichische Reservebataillon.
Gerhard Schindler bringt frischen Wind in den BND. Anders als sein Vorgänger Uhrlau scheut er nicht das Risiko. Präzise Informationen liefert sein Dienst über die Situation in Syrien. Der BND-Chef hat sich festgelegt, dass das Assad-Regime seinem Ende entgegengehe.