Linkspartei streitet um Auslandseinsätze
Auslandseinsätze der Bundeswehr sind für die Linkspartei bislang tabu. Nun rüttelt der neue Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Stefan Liebich, an der pazifistischen Grundfeste seiner Partei.
Auslandseinsätze der Bundeswehr sind für die Linkspartei bislang tabu. Nun rüttelt der neue Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Stefan Liebich, an der pazifistischen Grundfeste seiner Partei.
Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, den Ausbildungseinsatz der Bundeswehr in Mali personell zu verstärken. Zu einem Kampfeinsatz in Zentralafrika soll es aber nicht kommen.
Die Bundeswehr gibt neue Regeln zum Aussehen ihrer Soldaten heraus. Frauen werden bevorzugt. Tattoos wird ein Riegel vorgeschoben.
Vor acht Monaten scheiterte das Drohnen-Projekt „Euro Hawk“. Bei der Suche nach Ersatz für das Aufklärungsgerät gibt es nun Fortschritte.
Die EU-Außenminister haben auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel beschlossen, eine Militärmission in die Zentralafrikanische Republik zu entsenden. Über Details muss noch verhandelt werden.
Viel spricht dafür, dass sich die Bundeswehr in angemessenem Maß an einem Einsatz in Afrika beteiligt. Er könnte die Lage in Mali stabilisieren und verhindern, dass in der Zentralafrikanischen Republik ein weiterer „gescheiterter Staat“ entsteht.
Frankreich habe Mali davor gerettet, von islamistischen Fundamentalisten „überrannt“ zu werden, sagte Außenminister Steinmeier (SPD) der F.A.S. Nun prüfe die Regierung ein stärkeres militärisches Engagement in Afrika.
Nach Medienberichten soll die deutsch-französische Brigade die bestehende Militärmission in Mali verstärken. Zudem schließt Berlin auch Lufttransporte nach Zentralafrika angeblich nicht mehr aus.
Ein Tornado der Bundeswehr ist am Donnerstagabend in der Eifel abgestürzt. Die Besatzung rettete sich mit dem Schleudersitz. Dafür glich die Autobahn 48 einem Trümmerfeld. Sie musste gesperrt werden.
Die neue Verteidigungsministerin stellt die Vereinbarkeit von Familie und Dienst in den Mittelpunkt ihrer ersten Bundestagsrede. Sicherheitspolitisch hält sich von der Leyen weiterhin bedeckt.
Weniger Versetzungen und keine Gammeldienste mehr: Ursula von der Leyen hat in ihrer ersten Rede als Verteidigungsministerin im Bundestag erklärt, wie die Bundeswehr familienfreundlicher werden soll. Eine Reform der Bundeswehrreform soll es nicht geben.
China hat erstmals eine Hyperschallwaffe getestet. Die Vereinigten Staaten sind besorgt. Laut Peking habe es sich nur um einen Versuch zu wissenschaftlichen Zwecken gehandelt.
Ursula von der Leyen hat einen fulminanten Start in ihrem neuen Ministerium hingelegt, ihre eigene Position im unbekannten Gelände gefunden und gesichert. Dabei hebt sie sich auch von ihrem Vorgänger ab. Zumindest im Ton.
Statistiken sind in Afghanistan seit langem Teil der Kriegsführung. Nun gab die Bundeswehr bekannt, dass die Zahl der sicherheitsrelevanten Zwischenfälle in ihrem Verantwortungsbereich 2013 um mehr als ein Drittel höher sei als 2012.
Im nordafghanischen Verantwortungsbereich der Bundeswehr ist die Zahl der Zwischenfälle im letzten Jahr drastisch gestiegen: Um ein Drittel auf 1660.
Die Vereinbarkeit von Familie und Soldatenberuf ist keine neue Forderung. Schon Thomas de Maizière brachte eine entsprechende Reform inklusive Handbuch auf den Weg. An der Umsetzung scheint es aber zu mangeln.
Teilzeit für Soldaten, Tagesmütter in Kasernen und weniger Versetzungen sollen die Bundeswehr attraktiver machen. Die Verteidigungsministerin sieht sich im Wettbewerb mit zivilen Arbeitgebern.
Nach endlosen Reformen tut bei der Bundeswehr Konsolidierung not.
Schwulsein war in der Bundeswehr ein Tabu. Inzwischen dürfen Soldaten sich „outen“, ohne aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Bislang hat sich aber noch kein aktiver Spitzensoldat bekannt.
Thomas de Maizière gesteht bei seinem Abschied ein, dass in der Bundeswehr vieles nicht in Ordnung ist. Und er verrät, dass er in der „Euro Hawk“-Affäre das Amt des Vereinigungsministers aufgeben wollte.
Unions-Fraktionschef Kauder hat den Streit über Vorratsdaten und Einwanderung kritisiert. Der Start der großen Koalition sei „nicht so, wie ich mir das vorstelle“.
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist beunruhigend. Nun will die Bundeswehr die Zahl der Angriffe nicht mehr veröffentlichen. Grund: Die Angaben der afghanischen Verbündeten seien unzuverlässig.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird sich nicht nur um den dringend benötigten Nachwuchs für die Bundeswehr kümmern können. Auch etliche Rüstungsprojekte stehen auf ihrer Agenda.
Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, ihren konsularischen Dienst in Südsudan einzustellen. Ihre Bürger forderte Washington auf, aus Südsudan angesichts der Kämpfe auszureisen.
Der Schutz der Soldaten sei wichtiger als die Materialkosten, sagt die neue Verteidigungs-ministerin Ursula von der Leyen am zweiten Tag ihres Afghanistanbesuchs.
Die Offiziere wollen Ursula von der Leyen in Afghanistan Waffen und Technik zeigen, doch die neue Verteidigungsministerin möchte lieber die Soldaten kennenlernen. Im Feldlager von Mazar-i-Sharif wirkt sie angespannt.
Ursula von der Leyen freut sich, das Amt zu übernehmen. Thomas de Maizière wollte es nicht abgeben. Was ist so reizvoll am Verteidigungsministerium?
Der Chef des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Hans-Werner Fritz, hat nach seiner Evakuierung aus Südsudan für ein verstärktes Engagement in Afrika geworben. Es gehe um deutsche Sicherheitsinteressen.
Großbritanniens oberster Soldat äußert Zweifel an der Wehrhaftigkeit des eigenen Landes. Der General sieht außerdem die Bereitschaft der Gesellschaft sinken, „Waffengewalt zu einem guten Zweck einzusetzen“.
Frankreich will, dass die EU die Militärmission in Zentralafrika bezahlt. Angela Merkel und die meisten übrigen Mitgliedsländer lehnen dies ab: Man könne nicht überall eingreifen, sagte die Kanzlerin in Brüssel.
Der Gewalt in Südsudan sind zwei Blauhelme zum Opfer gefallen. Die indischen UN-Soldaten wurden in der Provinz Jonglei getötet. Amerika schickt eigene Truppen in das Land. Die Bundeswehr fliegt Deutsche aus.
In Südsudan eskaliert die Gewalt; es gibt hunderte Tote. Das Auswärtige Amt in Berlin hat einen Krisenstab eingerichtet, um deutsche Staatsbürger aus dem Land zu holen. Transall-Maschinen der Bundeswehr sind auf dem Weg.
Der Bundeswehrverband setzt große Hoffnungen auf die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Vor allem Fehler bei der Umstellung auf eine Freiwilligenarmee müssten revidiert werden.
Die Kombination aus Verteidigung und Ursula von der Leyen enthält sowohl Gegensätze, als auch Übereinstimmungen. Verschiedene Schritte auf der Karriereleiter prägen den Weg der CDU-Politikerin ins Verteidigungsministerium.
Mit ihrem neuen Amt als Verteidigungsministerin ist Ursula von der Leyen eine der größten Überraschungen im neuen Kabinett. Als Nachfolgerin von Thomas de Maizière steht sie vor großen Aufgaben.
Als erste Frau rückt Ursula von der Leyen an die Spitze des Verteidigungsministeriums. Sie ist nicht die einzige mächtige Frau innerhalb der Bundeswehr.