Die Ukraine gehört in die Nato
Die Allianz wollte Russland entgegenkommen. Doch Moskau nahm nicht die Hand, es zeigte seine Faust. In der Krim-Krise zeigt sich, dass die Strategie der Nato gescheitert ist. Ein Kommentar.
Die Allianz wollte Russland entgegenkommen. Doch Moskau nahm nicht die Hand, es zeigte seine Faust. In der Krim-Krise zeigt sich, dass die Strategie der Nato gescheitert ist. Ein Kommentar.
Deutschland hat angeboten, syrische Chemiewaffen zu zerstören. In Munster soll das geschehen, wo die Geschichte der chemischen Kampfstoffe einst auch begann.
Deutschlands Orient-Politik im Ersten Weltkrieg war zu keinem Zeitpunkt Resultat einer soliden Planung, sondern „eher Ergebnis einer Politik, deren Absichten die verfügbaren Ressourcen nicht entsprachen“.
Die große Koalition wollte eine „Reform der Reform“ vermeiden. Nun fordert der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Hans-Peter Bartels (SPD) grundsätzliche Korrekturen bei der Neuausrichtung der Bundeswehr.
Dem Wehretat drohen gewaltige Zusatzlasten. Bis zu drei Milliarden Euro Mehrkosten, fürchten die Grünen, stecken noch in den 15 Rüstungs-Großprojekten der Bundeswehr.
Die Verteidigungsministerin versucht, was keiner ihrer Vorgänger geschafft hat: Sie will das undurchschaubare Netz zwischen Verteidigungsministerium, nachgeordneten Dienststellen und Industrie entwirren. Helfen sollen ihr dabei Unternehmensberater.
Die Verteidigungsministerin begründet die Entlassung von Staatssekretär Beemelmans und Abteilungsleiter Selhausen nach Informationen von FAZ.NET intern damit, dass ihr Ministerium jahrelang Risiken von Rüstungsprojekten heruntergespielt habe.
Der deutsche Beitrag zu den Militäreinsätzen in Afrika soll als ein kleiner unter vielen wahrgenommen werden. Aus Rücksicht auf erwartete öffentliche Skepsis hat Kanzlerin Merkel die Grenzen eines Engagements eng gezogen.
Außenminister Steinmeier hat im Bundestag für die Verlängerung des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan geworben. Die Opposition hält den Einsatz für gescheitert.
Nichthandeln könnte zu einer Katastrophe führen: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht in der F.A.Z. über einen möglichen Bundeswehreinsatz in Somalia und die neue Afrika-Strategie der Regierung.
Im Gespräch mit der F.A.Z. hat Verteidigungsministerin von der Leyen „nationale oder binationale Alleingänge“ mit deutschen Soldaten ausgeschlossen. Die neue Afrika-Strategie der Bundesregierung sei kein Ausdruck intensiverer deutsch-französischen Zusammenarbeit.
Das Außenministerium lässt eine neue Afrika-Strategie ausarbeiten. Was das nützen soll, weiß man nicht. Eher interessiert sich die Öffentlichkeit für Erwägungen über neue Bundeswehr-Einsätze.
Die CSU verlangt, dass der Bundestag frühzeitig in die Entscheidung über einen Bundeswehreinsatz in Somalia einbezogen wird.
Die Pläne für einen Bundeswehreinsatz in Somalia werden konkreter. Die Opposition ist skeptisch: Im Dezember habe die Regierung die Sicherheitslage als gefährlich eingeschätzt und Soldaten noch aus der Region abgezogen.
Im vergangenen Jahr zog Berlin alle Bundeswehrsoldaten aus der EU-Ausbildungsmission für Somalia ab. Der neue Einsatzort Mogadischu sei zu gefährlich, hieß es. Nun folgt offenbar die Rolle rückwärts.
Außenminister Steinmeier besucht die deutschen Truppen in Afghanistan. Derzeit sind noch knapp 3200 Bundeswehr-Soldaten am Hindukusch im Einsatz. In Kabul traf Steinmeier auch den Präsidenten Hamid Karzai.
Bei ihrem Besuch in Mali hat Verteidigungsministerin von der Leyen weitere Hilfen zugesagt. Weitere Kampfeinsätze der Bundeswehr schloss sie derweil nicht aus.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu ihrem ersten Besuch in Mali eingetroffen. Sie widersprach Aussagen des Bundestags-Wehrbeauftragten, die Bundeswehr sei überlastet.
Das Bundeskabinett hat zum letzten Mal das Mandat für den zum Jahresende auslaufenden Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan verlängert. Zudem wird die Bundeswehrtruppe in Mali aufgestockt.
Der Hamburger Historiker Klaus Naumann will wissen, ob das deutsche politische System den Anforderungen der immer wieder geforderten „vernetzten“ Sicherheit gerecht wird.
Die Befürworter des Einsatzes unbemannter bewaffneter Luftfahrzeuge sind um Argumente nicht verlegen. Die Gegner auch nicht. Woran sollen sich Gesellschaft und Politik halten?
In Berlin (und München) ist derzeit viel vom Ende der außenpolitischen Zurückhaltung die Rede – unter besonderer Berücksichtigung des afrikanischen Kontinents. In Wirklichkeit ist die Sache harmlos.
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden sich für lange Zeit von der Weltbühne verabschieden, sagt Altkanzler Helmut Schmidt. Er wird am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz für seine Rolle in der Verteidigungspolitik ausgezeichnet.
Bundespräsident Gauck fordert eine grundsätzliche Debatte über die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. „Wir sind auf dem Weg zu einer Form der Verantwortung, die wir noch nicht eingeübt haben.“ Die Rede im Wortlaut.
Vor dem Auftakt der 50. Münchner Sicherheitskonferenz spricht sich Veranstalter Wolfgang Ischinger für eine aktivere Rolle der Bundeswehr bei Militäreinsätzen aus. Im FAZ.NET-Interview zeigt er sich zuversichtlich, die Konfliktparteien aus der Ukraine in München an einen Tisch zu bringen.
Die meisten Deutschen wollen kein größeres militärisches Engagement der Bundeswehr im Ausland. In einer Umfrage sagten 45 Prozent der Befragten, Deutschland tue bereits zu viel. Verteidigungsministerin von der Leyen will die Auslandseinsätze ausweiten.
Die Deutschen sind gegen eine Ausweitung der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das ergab eine aktuelle Umfrage. Verteidigungsministerin von der Leyen plädiert hingegen für mehr internationales Engagement.
Die Ankündigung vermehrter deutscher Auslandseinsätze hält Verteidigungsministerin von der Leyen nicht für ein Ende der Kultur militärischer Zurückhaltung. Die Bundesregierung will zudem eine Afrikastrategie entwickeln.
Die Verteidigungsministerin ist Angela Merkels Wunderwaffe. Nicht im Krieg, sondern in der Koalition.
Laut dem Bericht des Wehrbeauftragten registrierte die Bundeswehr im letzten Jahr 64 Verdachtsfälle sexueller Belästigung. Königshaus warf dem Verteidigungsministerium vor, Daten lange zurückgehalten zu haben.
Die Zahl der Beschwerden bei der Bundeswehr sind auf dem höchsten Stand seit 1959. Die individuellen Bedürfnisse der Soldaten würden zu wenig berücksichtigt.
Die evangelische Kirche zieht eine Bilanz des Militäreinsatzes und fordert eine Debatte über Kampfdrohnen. Wer eindeutige Antworten sucht, den wird das 60-seitige Papier enttäuschen.
Verbündete fordern mehr deutsches Engagement auf dem afrikanischen Kontinent, für den auch der Entwicklungsminister ein neues Konzept entwirft. Verteidigungsministerin von der Leyen will einen stärkeren militärischen Beitrag leisten - von Mali aus.
Die islamischen Verbände sind voll des Lobes. Innenminister de Maizière will den Dialog mit den Muslimen neu beginnen. Die Türkische Gemeinde Deutschlands fordert einen gesetzlichen muslimischen Feiertag und Seelsorger für die Bundeswehr.
Die Bundeswehr stellt jedes Jahr minderjährige Rekruten ein. Kinderschutzorganisationen hatten das kritisiert. Die Vorwürfe hält die Bundesregierung für konstruiert.
Sie werden bevorzugt, können nicht kämpfen und machen die Bundeswehr schlechter. Das sagen einer Studie zufolge immer mehr Bundeswehr-Soldaten über ihre weiblichen Kameraden.