Als die Begeisterung verflogen war
Die Jahre nach der Wiedervereinigung waren schwierig. Wirtschaftlich ging es bergab. Und die neue, größere Bundesrepublik musste sich außenpolitisch neu positionieren.
Die Jahre nach der Wiedervereinigung waren schwierig. Wirtschaftlich ging es bergab. Und die neue, größere Bundesrepublik musste sich außenpolitisch neu positionieren.
Die oberste Menschenrechtsbeauftragte der Vereinten Nationen spricht in China die Sprache der Täter. Schlimmer geht es kaum.
Nach dem Besuch der Hohen Kommissarin für Menschenrechte in China richten sich alle Blicke auf einen Bericht der UN.
Mehr als vier Millionen Syrer im Nordwesten des Landes sind auf UN-Hilfsgüter angewiesen. Die kommen aber nur an, wenn Moskau das will. Legt Russland ein Veto gegen die Verlängerung der Resolution ein?
Die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet findet keine deutlichen Worte zur Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang. Den Angehörigen versichert sie: „Ich habe euch gehört.“
Die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen steht wegen ihrer China-Reise in der Kritik. Am Samstagnachmittag will sie eine Bilanz ziehen. Die Vereinigten Staaten kritisieren, dass sie überhaupt dort war.
China und Russland haben im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert.
In Berlin läuft eine UN-Tagung zum Antarktis-Vertrag, Demonstranten trommeln für mehr Umweltschutz. Sind Fortschritte möglich? Ein Gespräch mit Polarexperte und -abenteurer Arved Fuchs.
Dem Kampf gegen den Klimawandel haben sich viele Politiker und Unternehmen verschrieben. Ein anderes drängendes Problem steht dagegen noch im Schatten.
Die Amerikaner wollen eine entsprechende Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung bringen. Es soll unter anderem die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus mit Sanktionen belegt werden.
In einem Videogespräch mit UN-Menschenrechtskommissarin Bachelet erklärt Chinas Staatschef: „Länder brauchen keine gängelnden Lektoren.“ Zuvor sorgten Enthüllungen zur Masseninternierung von Uiguren für Aufsehen.
Das westliche Modell, internationale Beziehungen zu organisieren, gründet auf Freiheit, Souveränität und Gleichberechtigung. Deshalb wollen es Russland und China zerstören. Ein Gastbeitrag.
In Afrika wirbt Bundeskanzler Olaf Scholz für einen Schulterschluss der Demokratien gegenüber autoritären Regimen. Aber vor allem Südafrika will sich nicht gegen Russland stellen.
Michelle Bachelet wurde einst selbst interniert. Jetzt reist die Hohe Kommissarin für Menschenrechte durch Xinjiang, wo Uiguren in Lager gesteckt werden. Ein Datenleak drängt sie zu einer klaren Stellungnahme.
Vor genau einem Vierteljahr überfiel Russland die Ukraine. Präsident Selenskyj fordert mehr Waffen vom Westen und hofft weiter auf einen Austausch der Gefangenen von Mariupol. Russland orientiert sich wirtschaftlich Richtung China.
Ein russischer UN-Diplomat in Genf geht und begründet das öffentlich mit deutlichen Worten. Das Außenministerium stehe für „Kriegshetze, Lügen und Hass“, Russland sei zu Recht völlig isoliert.
Der Bundeskanzler verzögere bewusst einen Erfolg der Ukraine, kritisiert der CDU-Verteidigungsexperte Kiesewetter. Während die russischen Angriffe weitergehen, behauptet Moskau, Gespräche seien noch eine Option.
In Kiew soll das erste Urteil gegen einen russischen Soldaten fallen. Kanzler Scholz reist durch Afrika. Und Selenskyj spricht in Davos. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Niger wird neuer Dreh- und Angelpunkt für westliche Truppen, viele Politiker reisen derzeit in den westafrikanischen Staat – jetzt auch Bundeskanzler Scholz. Doch wie stabil ist das Land?
Ruangrupa gerieren sich als politisch hellwache Macher der diesjährigen documenta. Warum nutzen sie das Forum dann nicht für Kritik an ihrer indonesischen Heimat?
In Mali hat sich die Sicherheitslage Jahr für Jahr verschlechtert. Trotzdem hat der Bundestag die Bundeswehreinsätze in dem westafrikanischen Land nun verlängert – mit einer Notfallregelung.
Die Welt braucht Getreide aus der Ukraine, doch Russland blockiert die Ausfuhr. Eine Konferenz bei den UN bittet um Hilfe.
Im UN-Sicherheitsrat wird am Donnerstag über die Nahrungsmittelkrise beraten. Auf einer Konferenz in New York warf der Westen Moskau vor, einen Getreide-Krieg zu führen.
Wolodymyr Selenskyj will das Kriegsrecht um 90 Tage verlängern. Die Vereinten Nationen verlangen von Russland die Freigabe blockierter Getreidevorräte. Im Donbass wurden mehrere Zivilisten getötet. Die Nacht im Überblick.
Welternährungsprogramm fordert, Ziele der Nachhaltigkeit in der Nahrungsmittelproduktion einzuhalten - auch im Krieg .
Drei Abkommen – was auf den russischen Überfall der Ukraine folgen könnte
Es ist ein ungewöhnlicher Schritt: Deutschland verklagt einen anderen EU-Staat vor dem Internationalen Gerichtshof. Berlin befürchtet Entschädigungsforderungen italienischer NS-Opfer. Dabei liegt schon ein eindeutiges Urteil vor.
Scholz und Habeck reisen zum Windgipfel nach Dänemark. Die Ampel will den Bundestag verkleinern. Und Eintracht Frankfurt bestreitet das Finale in der Europa League.
Die Ukraine hofft auf den Austausch der Kämpfer vom „Asowstal“-Gelände. Doch Moskaus Propaganda hat offenbar andere Pläne – die Ideen reichen bis hin zu einem großen Prozess gegen die ukrainischen „Nazis“.
Die Gewalt in Mexiko hat erschreckende Ausmaße angenommen. Im vergangenen Jahr gab es im Schnitt 94 Morde pro Tag, noch mehr Menschen verschwanden spurlos. Fast immer steckt das organisierte Verbrechen dahinter.
Der Ukrainekrieg treibt global die Lebensmittelpreise. Jetzt haben einige Länder mit Exportstopps reagiert. Die Folgen sind vor allem für Afrika katastrophal.
Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt. Die Bundesregierung ist nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Eindruck dennoch entstehen konnte.
Die Debatte über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine polarisiert. Das ist wenig hilfreich, denn sie lenkt von den wirklich wichtigen Fragen ab. Ein Gastbeitrag.
Die Militärjunta in Bamako zieht sich aus der multinationalen Militärtruppe der westafrikanischen Sahelzone zurück. Der Austritt erfolgt inmitten erheblicher politischer Spannungen zwischen Mali und Frankreich.
Frankreich will seine Kampfhubschrauber aus Mali abziehen. Verteidigungsministerin Lambrecht stellt klar: Gibt es keinen Ersatz, wird auch die Bundeswehr ihren Einsatz nicht verlängern.
Eigentlich hätte es ein kühleres Jahr werden sollen. Nun aber hat eine Bleiche 91 Prozent des Riffs ergriffen. Die Korallen leiden, aber auch der Tourismus.