Myanmars Militärregime plant eine Wahlfarce
Myanmars Regime plant Wahlen zur Legitimation seiner Herrschaft. Fachleute warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
Myanmars Regime plant Wahlen zur Legitimation seiner Herrschaft. Fachleute warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
Nach fast 40 Jahren besucht erstmals wieder ein Papst Kongo. Es ist ein Großereignis, über das sich nicht alle freuen.
Beim Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz schlägt Brasiliens Präsident Lula einen „Friedensklub“ vor, um den Ukrainekrieg zu beenden. Es ist nicht der einzige Punkt, bei dem Unterschiede deutlich werden.
IOC-Präsident Thomas Bach führt den UN-Menschenrechtsrat ins Feld, um eine Olympia-Rückkehr von Russen und Belarussen zu begründen. Sie sollen „neutrale Athleten“ sein.
Strebt Putin nach einem Imperium? Weit gefehlt: Er weiß noch nicht mal, was das ist. Genau darin liegt das Problem.
Kriege müssen nicht erklärt werden. Deutschland und der Westen sind Partei im Kampf ums Recht gegen den Aggressor.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wirft Russland die systematische Zerstörung des Landes vor. Besonders im umkämpften Osten sei die Lage schwierig. Deutschland betont nach der Baerbock-Rede, es sei keine Kriegspartei.
Die Außenministerin will ein gemischtes Tribunal nach ukrainischem Recht – doch das dürfte Putin nicht anklagen. Dagegen regt sich nun Widerspruch in der EU.
Nachdem sechs von ihnen im Einsatz getötet wurden, sind Haitis Polizisten im Alarmzustand. Einigen platzte nun offenbar der Kragen. In der Hauptstadt brannten Straßensperren.
Die ukrainische Schwarzmeerhafenstadt Odessa wurde im Eilverfahren in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Moskau kritisiert die Entscheidung.
Vor zwei Jahren putschte sich das Militär in Myanmar wieder an die Macht. Die Anbaufläche von Schlafmohn ist seither stark gewachsen.
Die Unesco hat die Altstadt Odessas im Eilverfahren zum gefährdeten Weltkulturerbe erklärt. Wolodymyr Selenskyj begrüßt die Entscheidung, das russische Außenministerium übt Kritik.
Außenministerin Baerbock droht Afghanistan wegen der Einschränkung von Frauenrechten mit einem Stopp von Hilfslieferungen. Die Vereinten Nationen warnen nun, dass dann Frauen und Kinder sterben könnten.
Nach Mali wendet sich Burkina Faso von Frankreich ab. Die Spezialkräfte sollen das Land verlassen. Marine Le Pen kritisiert „ein totales Scheitern“ – und Russland gewinnt immer mehr Einfluss auf dem Kontinent.
Aleksandar Vucic zeigt sich bereit, die Aufnahme des Kosovo in die Vereinten Nationen hinzunehmen. Dies wäre eine gravierende Wende von Serbiens Kosovo-Politik.
Ein Aserbaidschaner kauft mit Geld aus Schweden ein Silo in der Slowakei. Der Krieg in der Ukraine hat den Getreidehandel durcheinander gewirbelt. Es geht um die Versorgung in Europa.
Die Anerkennung des Genozids an den Êzîden ist wichtig. Doch sie bleibt ein bloß symbolischer Akt, wenn aus ihr kein Handeln folgt.
Die Bundesentwicklungsministerin verspricht der Ukraine bei einem Besuch in Odessa weitere Hilfe für den Wiederaufbau. Das Land brauche auch zivile Unterstützung, um stark zu bleiben, sagt sie.
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben bewaffnete Milizen ein Flüchtlingslager überfallen. Mindestens zehn Menschen wurden ermordet. Erst am Mittwoch haben UN-Blauhelmsoldaten mehrere Massengräber in der Region entdeckt.
Seit Tagen beherrscht eine Kältewelle Afghanistan. Temperaturen von unter minus 20 Grad haben in der humanitären Krise bereits zahlreiche Leben gefordert. Es soll noch kälter werden.
Saudi-Arabien sucht eilig einen Ausweg aus dem Krieg im Jemen, in den es sich einst siegesgewiss gestürzt hatte. Doch die Verhandlungen mit den Huthi schüren andere Konflikte im Land.
Die Abgeordneten stimmten einstimmig für die von den Ampelfraktionen und der Union gemeinsam vorgelegte Resolution. Damit folgt der Bundestag der Bewertung des Sonderermittlungsteams der Vereinten Nationen.
Es gibt keine Entmoralisierung des Völkerrechts: Das Gewaltverbot ist im Recht ebenso wie in der Ethik festgeschrieben. Noch eine Replik auf den Beitrag von Reinhard Merkel.
Die muslimische Minderheit ist im mehrheitlich buddhistischen Myanmar Verfolgung und Repressionen ausgesetzt. Zunehmend mehr Rohingya wagen daher die gefährliche Flucht über den Indischen Ozean.
Zum ersten Mal wurden im vergangenen Jahr in China weniger als zehn Millionen Kinder geboren – dazu hat auch die Null-Covid-Politik der Regierung beigetragen. Experten sprechen von einer „demographischen Katastrophe“.
In China wächst die Wirtschaft langsamer und die Bevölkerung schrumpft. Das hat auch mit der Corona-Politik Pekings zu tun.
Mindestens 40 Menschen starben in einem Wohnblock. Schuld sei die ukrainische Luftabwehr, so der Kreml. Trotzdem gedenken Menschen in Moskau der Opfer.
Die Ölkrisen der 1970er-Jahre leiteten eine Neuordnung der Nord-Süd-Beziehungen ein. Die „Neue Weltwirtschaftsordnung“ als Vorläufer der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Ein Gericht außerhalb der Ukraine soll die russischen Verbrechen ahnden. Als Präsident hat Putin dort allerdings keine Anklage zu fürchten.
In Nairobi sorgen Rinder für Wirbel. Die Massai-Hirten bringen sie dorthin, weil sie woanders kaum Futter finden. Dabei geht es aber um mehr als Weiden.
Kurz dachte man, die Taliban seien gemäßigter geworden. Von wegen. Nun dürfen viele Afghaninnen nicht einmal mehr arbeiten. Hilfsorganisationen ziehen sich zurück.
Präsident Selenskyj hält daran fest: Der Kampf um die strategisch wichtige Stadt Soledar geht weiter. Auch um viele andere Orte in Donezk werde hart gerungen. Die ukrainische Regierung erwartet den EU-Beitritt in weniger als zwei Jahren. Der Überblick.
Ein emiratischer Öl-Chef leitet jetzt die Weltklimakonferenz. Klimaschützer schlagen Alarm. Doch es tut sich etwas am Golf: mit Hightech und Dattelpalmen.
Sieben Millionen Venezolaner haben ihr Land verlassen. Die meisten leben in Kolumbien. Müllsammeln gehört dort noch zu den besseren Jobs.
Wie können Verstöße gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot effektiv geahndet werden? Die Idee eines Sondertribunals ist nicht abwegig.
Der UN-Sicherheitsrat hat Hilfslieferungen aus der Türkei nach Syrien für ein weiteres halbes Jahr genehmigt. Auch Russland stimmte dafür – und verfolgt damit möglicherweise eigene Ziele.