Tausende demonstrieren in Belém
In der Konferenzstadt Belém sind Zehntausende auf die Straße gegangen. Sie demonstrieren für den Schutz indigener Gemeinschaften und des Regenwalds – und fordern den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle.
In der Konferenzstadt Belém sind Zehntausende auf die Straße gegangen. Sie demonstrieren für den Schutz indigener Gemeinschaften und des Regenwalds – und fordern den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle.
Die frühere Außenministerin ist nun Präsidentin der UN-Vollversammlung. Im Interview erklärt Annalena Baerbock, warum der „Sicherheitsrat aus der Zeit gefallen ist“ – und ihre Auftritte mit Highheels und Bagels in New York.
Der UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém nimmt die Desinformation ins Visier. Dabei muss er fürchten, dass die Zauderer in den nächsten Tagen den größeren Schaden anrichten.
Einen Beschluss der Weltklimakonferenz zum Ende von Kohle, Öl und Gas wird es jetzt in Brasilien wohl nicht geben. Der aktuelle Vorstoß hat ein anderes Ziel.
Das Megatreffen am Regenwald feiert den zehnten Jahrestag des Pariser Abkommens. Viel wurde seither erreicht, aber jetzt geht es ans Eingemachte: So will die Welt das Klima noch retten. Ein Überblick.
Mit André Corrêa do Lago präsidiert einer von Brasiliens Topdiplomaten den Klimagipfel. Für den Ökonomen geht es nicht um Betroffenheit, sondern um wirtschaftliche Vernunft im Kampf gegen den Klimawandel.
Die gebürtige Hessin Esther Wolf arbeitet für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Kiew. Sie berichtet über ihr Leben im Krieg – und sagt, was sich die Ukrainer wünschen.
Die Koalition wollte sich stärker humanitär engagieren. Aber das Gegenteil geschieht. Dabei liegt es im deutschen Interesse, Menschen nahe ihrer Heimat Perspektiven zu geben. Ein Appell des UNHCR.
Nie hatte es der Klimaschutz so schwer wie jetzt. Dennoch gibt es Hoffnungsignale. Immer mehr Länder setzen auf den Emissionshandel - selbst China und US-Politiker.
Bis heute denken viele an hungernde Kinder, wenn sie Äthiopien hören. Doch schreibt das einstige Kaiserreich in Ostafrika inzwischen an einer Wachstumsgeschichte, wie unsere Chronik zeigt.
Immerhin spalteten sich die Außenminister in Kanada nicht wieder in G 6 plus 1. Große Fortschritte wurden aber an den Niagara-Fällen nicht erzielt. Weder für den Nahen Osten noch für die Ukraine.
Ein Schlauchboot mit knapp 50 Menschen an Bord ist vor einigen Tagen vor der Küste Libyens verunglückt. Nur sieben Männer konnten gerettet werden.
Viele Syrer kehren in ihre Heimat zurück – aber nur wenige aus Deutschland. Man sollte Syrien nicht überfordern, sagt die Vertreterin des UNHCR in Deutschland, Katharina Thote.
Die Internationale Energieagentur hält das 1,5-Grad-Ziel für erreichbar. Aber nur, wenn die Welt bis 2050 CO₂-neutral wird. Wäre es nicht viel klüger, diese Illusion aufzugeben und mehr für die Klimaanpassung zu tun?
Dutzende indigene Demonstranten dringen in den Veranstaltungsort der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém ein. Es kommt zu einem Gerangel mit Sicherheitskräften.
Seit gestern läuft die COP 30, die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém: 50.000 Klimaretter reisen in den Regenwald, um zu retten, was noch zu retten ist.
Kohle und Erz haben Australien reich gemacht – bis die Welt beschloss, das Klima zu retten. Nirgends ist besser zu besichtigen, zu welcher Zerreißprobe das führt. Gelingt sie dem fünften Kontinent?
Auf einer Insel im Amazonas wächst Kakao, ohne dass dafür Wald gerodet wurde. Besuch bei einem Projekt im brasilianischen Regenwald, in das Klimageld aus Deutschland geflossen ist.
Die USA halten an der Lockerung von Sanktionen gegen Syrien fest. Als erstes syrisches Staatsoberhaupt wurde Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa zuvor von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen.
Millionen Geflüchtete müssen sich laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk auf einen Winter ohne ausreichende Hilfe einstellen. Das UNHCR warnt vor den Folgen gesunkener staatlicher Mittel und ruft private Spender zur Hilfe auf.
Die Weltklimakonferenz ist als Wanderzirkus verschrien, der dem Klima eher schade als nütze. Doch nur dort lassen sich globale Vereinbarungen treffen.
An den zweiwöchigen Verhandlungen beteiligen sich mehr als 190 Staaten – die USA haben allerdings keine offiziellen Vertreter nach Brasilien geschickt. Erwartet werden rund 50.000 Personen.
Der Klimachef der Vereinten Nationen räumt ein, dass das 1,5-Grad-Ziel schon verfehlt wurde. Und appelliert an die Nationen, nun umso entschlossener zu handeln.
In Belém startet am Montag die dreißigste Weltklimakonferenz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht plant den Neuanfang, und in Magdeburg beginnt der Prozess zu dem Weihnachtsmarkt-Attentat. Der F.A.Z. Newsletter.
Überschwemmungen, Hitze, Wasserknappheit: Die meisten Konfliktregionen sind auch von der Klimakrise stark betroffen. Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Brasilien fordert UNHCR-Chef Filippo Grandi „echte Maßnahmen statt leerer Versprechen“.
Rechenzentren für künstliche Intelligenz treiben den weltweiten Strombedarf in die Höhe. Davon profitiert RWE und baut seine grüne Infrastruktur massiv aus. Die Börse honoriert den Wandel vom Kohlekonzern zum Energiedienstleister.
Afrika leidet unter dem Klimawandel. Wenn der Westen nicht hilft, wird sich das rächen.
Eine internationale Ländergruppe um Frankreich und Kenia will Flüge in Businessclass und Privatjets stärker besteuern, um den Klimaschutz zu finanzieren. Deutschland zögert noch – die Luftfahrtbranche ist dagegen.
Schluss mit dem Fatalismus: Umweltminister Schneider wirbt für eine optimistische, aber auch realistische Klimapolitik. Lieber als über den Weltuntergang redet er darum über Geld.
Friedrich Merz bekennt sich auf der Klimakonferenz in Brasilien zum Kampf gegen die Erderwärmung. Aber er will es anders machen als bisher.
Im brasilianischen Belém geht es von Freitag an darum, den CO₂-Ausstoß auf der Welt weiter zu verringern. Spitzenpolitiker aus vielen Nationen reisen an, doch die Vertreter der Supermächte fehlen am Tisch.
Friedrich Merz reist zur Klimakonferenz nach Belém, die Justizminister diskutieren über heimliche Po-Aufnahmen. Und: In Berlin ist die NFL zu Gast. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die USA werten das Votum als Signal für einen politischen Neubeginn – China ist allerdings anderer Ansicht.
Nach dem Willen Brasiliens sollen zum Erhalt des Tropenwaldes Gelder von reichen Staaten des Nordens in den globalen Süden fließen. So sollen Länder, die ihren Tropenwald erhalten, belohnt werden.
Auf der COP will Brasilien nicht schon wieder über Klimaziele reden, sondern über die Umsetzung von Klimaschutz. Auch der Multilateralismus soll gestärkt werden.