Mit kühler Schläue und eiserner Faust
Der Annan-Plan soll Syrien Frieden bringen, doch er nutzt nur einem: Baschar al Assad. Der Präsident hat es geschafft, eine „brüchige Waffenruhe“ als Erfolg zu verkaufen.
Der Annan-Plan soll Syrien Frieden bringen, doch er nutzt nur einem: Baschar al Assad. Der Präsident hat es geschafft, eine „brüchige Waffenruhe“ als Erfolg zu verkaufen.
Bei den Verhandlungen in Istanbul zeigen die fünf UN-Vetomächte mitsamt Russland und Deutschland Geschlossenheit. Sie signalisieren dem iranischen Chefunterhändler Dschalili, dass Iran für jedes Entgegenkommen im Atomstreit mit einer Gegenleistung rechnen kann.
Die Resolution nahmen die Mitglieder des Gremiums einstimmig an: Nun kann die UN eine Beobachtermission nach Syrien schicken. Sie soll die Einhaltung der Waffenruhe in Syrien durch Regierungstruppen und Rebellen überwachen.
Nach zwei turbulenten Jahren im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen strebt Berlin nun einen Sitz im Menschenrechtsrat an. Westerwelle muss darauf setzen, Deutschland als besonders sanfte Macht darzustellen.
Die ersten Atomverhandlungen seit 15 Monaten könnten Präsident Obama zufolge die „letzte Chance Irans“ für eine gewaltlose Beilegung des Atomstreits sein. Die Messlatte, die sich die Diplomaten für die Gespräche auferlegt haben, liegt tief. Doch selbst diese könnte gerissen werden.
Der Republikaner Mitt Romney buhlt um die Gunst der einflussreichen amerikanischen Waffenlobby NRA. Er wolle die Waffenbesitzer besser schützen. Sein Parteikollege Gingrich nannte das Recht auf Waffen ein „Menschenrecht“.
Die Verhandlungen im UN-Sicherheitsrat über eine Beobachtermission für Syrien gestalten sich zäh. Unterdessen berichtet die syrische Opposition, dass Homs wieder bombardiert werde.
Die Streitkräfte von Guinea-Bissau haben offenbar das Zentrum der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, Bissau, unter ihre Kontrolle gebracht. Der Ministerpräsident wurde in seinem Haus festgenommen.
Nordkoreas Test einer Langstreckenrakete ist fehlgeschlagen. Pjöngjang bestätigte, dass der Satellit das Weltall nicht erreicht habe. Die Rakete stürzte ins Gelbe Meer. Am Freitag will der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.
Kofi Annan hat sich vorsichtig zufrieden über den deutlichen Rückgang der Gewalt in Syrien geäußert. Der UN-Sondergesandte empfahl die Entsendung einer Vorausmission von Beobachtern. Die Opposition rief zum friedlichen Protest auf.
Scharf wie selten hatte der Westen im Februar Moskaus Syrien-Politik gerügt. Auf dem G-8-Treffen sind die Töne leiser. Am Samstag will man Iran geeint gegenübertreten.
Wie in Libyen klammert sich auch in Syrien der Diktator mit äußerster Brutalität an die Macht. Doch in Libyen setzte die westliche Welt dem Blutvergießen ein Ende. Das Stichwort für die damalige militärische Intervention hieß „Responsibility to Protect“.
Gemäß des Internationalen Friedensplans gilt in Syrien seit den Morgenstunden eine Waffenruhe. Berichten zufolge scheint es bislang keine Gefechte zu geben. Die Armee meldete indes einen Anschlag, die Opposition berichtet von drei Erschossenen auf ihrer Seite.
Die aktuelle Entwicklung in Syrien bestimmt das Außenministertreffen der G8-Staaten in Washington. Die syrische Regierung hat angekündigt, alle Kampfhandlungen einzustellen. Amerikas Außenministerin ist skeptisch.
Der Syrien-Sondergesandte Annan hat sich abermals optimistisch gezeigt, dass beide Seiten am Donnerstag die Kampfhandlungen einstellen werden. Am Mittwoch beschoss das Assad-Regime indes mehrere Städte des Landes. Die Türkei fordert derweil eine UN-Resolution zum Schutz der syrischen Bevölkerung.
Es herrscht Einigkeit darüber, viel mehr Förderschüler an Regelschulen zu unterrichten - aber die Art und Weise ist strittig. Soziale Integration stellt sich dadurch nicht automatisch ein.
Der malische Parlamentspräsident Traoré soll am Donnerstag zum Übergangspräsidenten ernannt werden. Das Verfassungsgericht teilte mit, Traoré werde das Amt für maximal 40 Tage führen und Neuwahlen organisieren.
Iran hat gegenüber dem Sondergesandten Kofi Annan jede ausländische Einmischung im Syrien-Konflikt abgelehnt. Ungeachtet der Friedensvereinbarungen setzten Assad-Truppen ihre Offensive in Homs und Hama fort.
Trotz internationaler Appelle, die Waffenruhe einzuhalten, gehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor. UN-Sondervermittler Kofi Annan ringt um seinen Friedensplan. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei hält an.
Günter Grass kritisiert Israel und dessen Pläne eines präventiven militärischen Eingreifens gegen Teherans Atomprogramm. Niemand kann Staaten das Selbstverteidigungsrecht absprechen. Nur wann und wie kann es völkerrechtlich in Anspruch genommen werden?
Der Nachbar Türkei wird immer tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen. Nach einem Grenzbeschuss durch syrische Truppen verstärkt Ankara seine Truppen. Dass Assad am Dienstag tatsächlich eine Feuerpause einleitet, scheint ausgeschlossen.
Nichts deutet darauf hin, dass sich die syrische Führung auf eine Waffenruhe einstellt. Das könnte schon das Ende des Friedenspläne des UN-Gesandten Kofi Annan sein. Despot Assad beherrscht das Spiel auf Zeit.
Wenige Tage vor neuen Gesprächen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland hat Iran im Atomstreit vorsichtiges Entgegenkommen signalisiert. Zugleich wies Außenminister Salehi jedoch amerikanische Versuche zurück, mit „Vorbedingungen“ in die Verhandlungen zu gehen.
Die Lage an der türkisch-syrischen Grenze verschärft sich. Es kommt zu Schusswechseln. Auch in einem Flüchtlingslager auf türkische Seite hat es dabei Verletzte gegeben. Ankara richtet eine scharfe Warnung an das Assad-Regime.
In Syrien geht das Assad-Regime weiter brutal gegen die Protestbewegung vor. Die Regierung will ihre Truppen erst gegen Garantien der Opposition für ein Ende der Gewalt abziehen. Der türkische Regierungschef Erdogan droht derweil mit „Maßnahmen“, sollte die Waffenruhe nicht eingehalten werden.
Auch im Westen zweifeln immer mehr Menschen, ob ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts überhaupt erstrebenswert ist. Sicher, die Konzeption der Kennziffer hat Schwächen. Es wäre aber völlig unrealistisch, auf das BIP zu verzichten.
Ban Ki-moon hat die syrische Führung scharf verurteilt. Angesichts der anhaltenden Gewalt forderte der UN-Generalsekretär das Assad-Regime auf, sofort alle Militäroperationen gegen die Bevölkerung zu beenden. Am Samstag wurden nach Oppositionsangaben rund 100 Menschen getötet.
Tuareg-Rebellen in Mali haben den Norden des westafrikanischen Landes zu einem eigenen Staat Azawad ausgerufen. Weder die ehemalige Kolonialmacht Frankreich noch die afrikanischen und arabischen Nachbarländer wollen ihn anerkennen.
Mit einer einstimmig verabschiedeten Erklärung hat der UN-Sicherheitsrat in New York den Druck auf Syriens Führung erhöht. Assads Truppen sollen das Feuer einstellen. Trotzdem fliehen weiter viele Menschen aus den umkämpften Gebieten.
Die Tuareg-Rebellen im Norden Malis wollen der Forderung des UN-Sicherheitsrates nach einem Ende der Gewalt nachkommen und ihre Militäroperationen einstellen.
Die Kämpfe zwischen Streitkräften und Rebellen in Syrien haben sich vor der UN-Vollversammlung, in der der Sondergesandte Kofi Annan über seine Vermittlungsversuche berichten will, weiter verschärft. Aktivisten zufolge greift die Armee inzwischen auch im Umland von Aleppo an.
Die malische Militärjunta wirft den Rebellen im Norden Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen vor. Die Afrikanische Union schließt sich derweil den Ecowas-Sanktionen gegen Mali an.
Was ist Glück? Worin besteht es? Seit Jahrtausenden denken die Menschen über diese Frage nach. Seit einigen Jahren auch die Ökonomen. Früher hatte man Ideen, heute Formeln. Und alle streben sie nach einem: Zu erforschen, wie man am glücklichsten wird.
Die Kfor greift im Streit zwischen Kosovo und Serbien durch und schließt illegale Ausweichstraßen. Derweil droht die serbische Minderheit mit neuen Protesten.
Die Wissenschaft hält Lösungen für verunsicherte Wähler und Poltiker bereit, wenigstens wenn es um Wahlverfahren geht. Zum Beispiel die Wurzelgewichtung von Stimmen.
Washington hat ein Kopfgeld auf den Terroristen Hafis Said ausgesetzt, der in Pakistan ein unbehelligtes Leben führt. Er tritt sogar im Fernsehen auf.