Unterläuft China UN-Sanktionen?
Nach einem UN-Bericht soll China die Nordkoreaner mit Waffen und Luxusgütern versorgen. In dem kommunistischen Staat ist die Versorgungslage weiterhin angespannt. Anhaltende Dürre könnte zu einer Hungersnot führen.
Nach einem UN-Bericht soll China die Nordkoreaner mit Waffen und Luxusgütern versorgen. In dem kommunistischen Staat ist die Versorgungslage weiterhin angespannt. Anhaltende Dürre könnte zu einer Hungersnot führen.
Während Burma sich allmählich demokratisiert, werden Zehntausende Muslime im Land weiter diskriminiert. Ein Bericht über die Rohingya, das „vergessene Volk.“
Der Umweltgipfel in Rio ist überflüssig. Er schadet der Welt mehr, als er ihr nützt. Angela Merkel hat recht daran getan, zu Hause zu bleiben.
Ernst-Ulrich von Weizsäcker auf dem Nachhaltigkeitsgipfel in Rio: Der Vordenker einer Energie- und Konsumwende redet Klartext. Brasilien lasse Muskeln spielen.
Seit 2000 Jahren bewässern Kanäle die Terrassen von Battir. Aber wenn Israel dort seine Sperranlage wie geplant ausbauen würde, wäre das Palästinenserdorf von seinen Gärten und Terrassen abgeschnitten.
Intensive Landwirtschaft ernährt die wachsende Weltbevölkerung. Die Armutsquote sinkt, so viele Menschen wie nie haben Zugang zu Strom und Wasser. Tierarten und Ressourcen aber schwinden.
Der UN-Umweltgipfel ist eine Bewährungsprobe für Brasilien: Das aufstrebende Land muss sich für horrende Umweltsünden verantworten. Und Präsidentin Rousseff hat im Kampf gegen mächtige Wirtschaftslobbies und Korruption ihren Gegnern bisher höchstens Schrammen beigebracht.
Amerikanische und israelische Geheimdienste sollen einen Computervirus entwickelt haben, der gegen iranische Netzwerke eingesetzt wurde. „Flame“ sollte Informationen für einen Cyberangriff liefern.
In Rio diskutieren die Minister auf dem Umweltgipfel der Vereinten Nationen über Ressourcenschonung in der Weltwirtschaft. In China hat der Kohle-Hunger zu einer Renaissance des schmutzigsten aller fossilen Brennstoffe geführt. Fachleute warnen vor verheerenden Folgen für das Weltklima.
An diesem Mittwoch beginnt der UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro. Schon vor der Konferenz haben sich die Teilnehmer auf einen Entwurf der Abschlusserklärung geeinigt. Umweltverbände lassen daran kein gutes Haar.
Wegen des starken Anstiegs der Weltbevölkerung müsse die Produktion von Nahrungsmitteln um bis zu 70 Prozent anwachsen. Dies stellten die größten Industrie- und Schwellenländer im Abschlusskommuniqué fest.
Nachdem die Verhandlungen UN-Umweltgipfel „Rio+20“ am Montag noch auf der Kippe standen, verständigten sich die Teilnehmer der Konferenz noch vor Beginn des eigentlichen Gipfels auf eine gemeinsame Erklärung.
Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Interview spricht er über falsche Erwartungen an den Klimagipfel in Rio de Janeiro - und die Sackgassen auf dem Weg zu nachhaltiger Politik.
In Rio hat der UN-Umweltgipfel begonnen. Dort wird sich auch Brasilien für Umweltsünden verantworten müssen. Im Norden etwa, an einem Nebenfluss des Amazonas, wird ein riesiges Wasserkraftwerk gebaut. Eingeborene sehen sich bedroht.
Ernüchterung gleich zu Beginn der Atomkonferenz: Die Gespräche der UN-Vetomächte und Deutschlands mit Iran stocken. Iran will auf keinen Vorschlag der Sechsergruppe eingehen. Iranische Medien berichten von „schlechter Stimmung“ in Moskau.
Auf der Welt waren 2011 nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR rund 42,5 Millionen Personen auf der Flucht - rund 800.000 von ihnen durch neue Konflikte. In Deutschland lebten knapp 572.000 Flüchtlinge.
Die Vereinten Nationen unterbrechen wegen der zunehmenden Gewalt ihren Einsatz in Syrien. Ihre Beobachter sollen aber vor Ort bleiben. Regierungstruppen und Oppositionelle setzen die Kämpfe unverändert fort.
Vor 30 Jahren endete der Falklandkrieg. Zum Jahrestag bringen Buenos Aires und London ihren Konflikt vor die UN. Ihre Positionen bleiben wie in Zement gegossen.
Die syrische Regierung hat der Opposition mit einer umfassenden Militäroffensive gedroht. Angeblich will sie so regimetreue Zonen schaffen. UN-Beobachter erreichten unterdessen die Stadt Haffe, die seit Tagen von der Armee beschossen wurde.
Der afghanische Präsident Karzai hat auf einer Regionalkonferenz in Kabul um Hilfe internationale Hilfe für Friedensgespräche mit den Taliban geworben. Am Rande der Konferenz traf Außenminister Westerwelle den russischen Außenminister Lawrow.
Wenige Tage vor dem G20-Gipfel der wichtigsten Wirtschaftsmächte hat Kanzlerin Merkel internationale Anstrengungen im Kampf gegen die Finanzkrise gefordert. Sie warnte vor „einfachen Lösungen“ in der Schuldenkrise.
Das Massaker von Hula ist ein Wendepunkt im syrischen Konflikt. Die westliche Öffentlichkeit beschuldigt, gestützt auf die UN-Beobachter, die syrische Armee. Diese Version kann auf Grundlage von Augenzeugenberichten bezweifelt werden. Demnach wurden die Zivilisten von sunnitischen Aufständischen getötet.
Das syrische Regime soll nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen auch Kampfhubschrauber gegen Aufständische einsetzen. Die amerikanische Außenministerin Clinton zeiht Russland der "Lüge".
Die neuesten Virenfunde in Iran zeigen, dass digitale Angriffe immer präziser werden. Für die Vereinten Nationen wird diese Hochrüstung zu einem Problem.
Die UN haben Syrien auf eine Liste von Staaten gesetzt, in denen Kinder in bewaffneten Konflikten getötet, sexuell angegriffen und rekrutiert werden. Auch über die allgemeine Lage im Land äußerte sich Generalsekretär Ban „tief besorgt“.
Buddhisten und Muslime in Burma sind in Kämpfe gegeneinander verwickelt. Gefährdet das langfristig die Öffnung und Demokratisierung im Land?
Wächst die Welt wirklich zusammen? Asien und Europa sind immer noch Paralleluniversen. Die vergangenen zehn Jahre markieren nicht nur den Aufstieg Asiens, sondern auch den Abstieg Europas.
Russland fordert eine internationale Syrienkonferenz zur Durchsetzung des Annan-Friedensplans. An der Konferenz solle auch Iran teilnehmen, sagte Außenminister Lawrow.
Sieben Blauhelm-Soldaten sind in der Elfenbeinküste in einen Hinterhalt geraten und getötet worden. Es war der erste derartige Angriff auf Blauhelm-Soldaten in dem Land.
Kofi Annan will eine neue Syrien-Kontaktgruppe bilden. Der Syrien-Beauftragte warb für eine Beteiligung Russlands und Irans. UN-Generalsekretär Ban warnte derweil vor einem „offenem Bürgerkrieg“.
Kämpfe im Norden Malis: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich Islamisten und Tuareg heftige Gefechte geliefert. In Timbuktu wurde derweil die Schaffung einer dritten bewaffneten Gruppe bekanntgegeben.
Deutschland hat den Rücktritt des syrischen Machthaber Assad gefordert. Außenminister Westerwelle forderte den UN-Sicherheitsrat auf, härtere Sanktionen zu verhängen.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu will 851 neue Wohnungen im besetzten Westjordanland bauen lassen. Die Vereinigten Staaten und die UN kritisieren die Pläne.
In Syrien sind bei einem abermaligen Massaker nahe Hama mindestens 55 Menschen getötet worden. UN-Beobachter, die den Tatort aufsuchen wollten, wurden beschossen.
Der Fußball ist nicht kommerzieller, nicht gewalttätiger und nicht rassistischer als die Gesellschaft, in der er stattfindet. Und doch sind Fußballteams kein Spiegel der Gesellschaft.
Die Oppositionellen in Syrien glauben nicht mehr dran, dass der Konflikt im Land friedlich gelöst werden kann: ein Gewaltverzicht komme für sie nicht in Frage, sagte ein Vertreter der Opposition der F.A.Z. in Damaskus.