Die ganze Wahrheit mit ein paar Lücken
Nach der grausamen Ermordung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Kairo kriselt es zwischen Italien und Ägypten. Niemand will den Konflikt – aber Rom verlangt Aufklärung.
Nach der grausamen Ermordung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Kairo kriselt es zwischen Italien und Ägypten. Niemand will den Konflikt – aber Rom verlangt Aufklärung.
Südkorea rechnet mit dem Start einer weiteren Rakete durch Nordkorea. Zwei Musudan-Rakaten seien bereits in Stellung gebracht worden. Der Typ hat eine Reichweite von 4000 Kilometern und wurde bisher noch nicht getestet.
Gisela Stuart ist deutschstämmige Politikerin der Labour Party und Leiterin der britischen Kampagne zum EU-Austritt „Vote Leave“. Ein Gespräch über die Vorteile eines Brexits, die EU und ihr Verhältnis zu Deutschland.
„Godzilla“ liegt im Sterben. Das Klimaphänomen El Niño hat auf dem Globus humanitäre Flächenbrände entfacht. Jetzt wird es wohl schnell von der Kälteanomalie La Nina abgelöst. Wieder keine Ruhe fürs Weltklima?
Der bislang ranghöchste nordkoreanische Überläufer soll schon im vergangenen Jahr desertiert sein. Das berichtet die Regierung in Seoul. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist wohl vorausschauend gewählt.
Nordkorea ignoriert die UN-Sanktionen und forscht weiter an Raketentechnologie. Zuletzt hat selbst der letzte große Verbündete China gegenüber dem kommunistischen Land seinen Ton verschärft.
Die Vereinigten Staaten gehen davon aus, dass die Zahl der IS-Kämpfer in Libyen innerhalb des vergangenen Jahres deutlich zugenommen hat. In Syrien verliert die Terrormiliz hingegen weitere Gebiete.
Nach tagelangen Gefechten mit Armenien um die Südkaukasusregion Berg-Karabach ist nach Angaben Aserbaidschans am Dienstag eine Feuerpause in Kraft getreten.
Endes des Jahres tritt Ban Ki-moon als UN-Generalsekretär ab. Das Rennen um seine Nachfolge ist eröffnet. Nun hat Neuseelands ehemalige Ministerpräsidentin Helen Clark ihre Kandidatur erklärt.
Dafür seien die französischen Soldaten zuständig. Die 230 Deutschen sollen vielmehr den Friedensprozess begleiten. Doch auch das führt sie in den gefährlichen Norden des westafrikanischen Landes.
Für Deutschlands Kassenwart erscheinen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen zur rechten Zeit. Wirtschaftsminister Gabriel spricht von „organisierter Kriminalität von Banken“.
Im Nahen und Mittleren Osten breitet sich eine Ideologie des Terrors aus. Die Region steht vor dem totalen Kollaps. Nur Kooperation kann sie bewahren. Ein Gastbeitrag.
Professionelle Spendensammler gehören in Frankfurts Innenstadt zum Straßenbild. Die Fundraiser wollen Passanten überzeugen, gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.
Die Destabilisierung Europas ist nur ein Teil der Strategie des russischen Präsidenten: Michel Eltchaninoff erklärt, bei welchen Autoren Wladimir Putin Ideen für seine Geopolitik schöpft.
Neue Provokation Nordkoreas: Am Morgen noch flog eine Rakete, jetzt wird bekannt, dass Pjöngjang offenbar seit Monaten das GPS-Signal Südkoreas gezielt stört.
Bislang konnten die Vereinten Nationen nur einen Bruchteil der Syrien-Flüchtlingshilfe einsammeln. Allein Ikea bezahlt so viel wie Spanien und die Vereinigten Staaten zusammen.
Rund 44.000 Flüchtlinge will Kanada in diesem Jahr ins Land lassen – eine signifikante Änderung der Politik unter dem neuen Premierminister Trudeau. Warum das so ist, erklärt Einwanderungsminister McCallum im F.A.Z.-Gespräch.
Die Richter des UN-Kriegsverbrecher-Tribunals haben den serbischen Nationalisten Vojislav Šešelj freigesprochen - weil sie keine ausreichenden Beweise für die ihm vorgeworfenen Kriegsverbrechen sahen. Šešelj will nun Schadenersatz in Millionenhöhe fordern.
Die Anklage gegen Šešelj war von Anfang an oberflächlich und schlecht recherchiert. Jetzt haben die Richter in Den Haag den umstrittenen serbischen Nationalisten freigesprochen. Das ist vor allem für Serbien ein Problem, wo Šešelj wieder Politik machen will.
Vojislav Šešelj soll im Jugoslawienkrieg unzählige Verbrechen begangen haben. Eine Spirale der Grausamkeiten. Heute ist er noch immer aktiver Politiker. Und sich keiner Schuld bewusst. Eine Begegnung.
Im geopolitischen Wandel gerät das Völkerrecht unter Druck. Lösen regionale Einflusszonen universale Werte ab? Die Wissenschaft steht vor grundlegender Neuorientierung.
Amerika, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben die jüngsten iranischen Raketentests als „provozierend und destabilisierend“ verurteilt. Hat Iran gegen das Atomabkommen verstoßen?
Saskia Bruysten war eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, dann hat sie ihre Karriere hingeschmissen - um Gutes zu tun. Heute ist sie soziale Investorin und Vorbild für die Generation Y.
Keine Infektion fordert mehr Todesopfer unter den Menschen als die Tuberkulose. In Europa wird die Seuche wegen der Resistenzen immer gefährlicher. Wir müssen dagegen etwas tun. Doch dafür fehlt Geld.
Den Nobelpreis bekam er, aber Anerkennung in Japan sucht er noch. Mit seiner Erfindung zum LED-Licht hat Shuji Nakamura die Welt besser ausgeleuchtet.
Deutschland gibt so viel Hilfsgeld für den Nahen Osten aus wie noch nie. Das soll gegen den Terror wirken und Flüchtlinge fernhalten. Die Bundesregierung ist stolz auf ihren Plan – aufgehen wird er aber nicht.
Die Führung in Pjöngjang fühlt sich durch Militärmanöver des Südens mit Amerika bedroht. Seoul müsse sofort die Planer eines Angriffs hinrichten lassen – ansonsten werde die nordkoreanische Armee reagieren.
Wer trifft sich mit wem? Und wann? Die Gespräche über Frieden in Syrien sind von einem Erfolg weit entfernt. Der UN-Sondergesandte zieht in zwölf Punkten Bilanz.
Das Urteil des UN-Kriegsverbrechertribunals gegen Karadžić ist nicht nur in der Geschichte des Balkans eine Zäsur. Mindestens ebenso bedeutsam wie das Urteil selbst wird die Reaktion in Serbien sein.
Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadžić ist vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter schlossen sich zwar nicht in allen, jedoch in vielen Punkten der Anklagebehörde an.
Nach der Verurteilung des früheren bosnischen Serbenführers Radovan Karadžić zu 40 Jahren Haft kommt die Regierung Serbiens am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Agenda steht nur ein Thema.
Das Massaker von Srebrenica war das größte Kriegsverbrechen in Europa nach 1945. An diesem Donnerstag fällt das UN-Kriegsverbrechertribunal sein Urteil über Radovan Karadžić. Er war der Architekt der „ethnischen Säuberungen“ in Bosnien.
Bei einem Luftschlag wollen die Vereinigten Staaten Dutzende Al Qaida-Anhänger getötet haben. Laut UN sind seit dem vergangenen Jahr bei Luftangriffen tausende Zivilisten gestorben.
Eine halbe Million Kubaner haben sich selbständig gemacht. Viele haben Geld von Verwandten aus dem Ausland bekommen und in eine kleine Geschäftsidee gesteckt.
In die Jemen-Gespräche ist Bewegung gekommen. Berlin, das den UN-Sondergesandten in seinen Verhandlungsbemühungen unterstützt, sieht „deutliche Fortschritte“.
Der Strom reißt nicht ab: Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks werden sich die Menschen andere Wege nach Europa suchen, um Griechenland zu umgehen. Die Situation an der Grenze dort spitzt sich weiter zu.