Folter und Missbrauch auf beiden Seiten
Die Vereinten Nationen kritisiert die Menschenrechtslage sowohl unter der ukrainischen Regierung als auch in den Separatistengebieten. Die EU lobt Kiew unterdessen für eine Justizreform.
Die Vereinten Nationen kritisiert die Menschenrechtslage sowohl unter der ukrainischen Regierung als auch in den Separatistengebieten. Die EU lobt Kiew unterdessen für eine Justizreform.
Rund zwei Monate nach Inkrafttreten des Rücknahmeabkommens tritt Griechenlands Flüchtlingspolitik auf der Stelle. Nirgends zeigt sich das deutlicher als auf Lesbos. Ein Ortsbesuch.
Wie sieht die Zukunft der Ladenkasse aus? Für die deutschen Banken ein wichtiges Thema, denn der größte chinesische Online-Handelskonzern Alibaba rollt hierzulande seinen Bezahldienst aus. Alipay soll das Bargeld ersetzen.
Von Miró bis Dalí: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid zeigt die Kunst und Kultur zwischen 1939 und 1953. Die dreijährige Forschungsleistung trägt beeindruckende Blüten.
Im diplomatischen Mühlespiel um den Frieden in der Ostukraine pochen Russland und die Separatisten auf Kommunalwahlen. Wie aber stellen sie sich diese wirklich vor? Ein Gespräch mit dem Chefunterhändler der „Volksrepublik Luhansk“.
Nach einer Abschlussfeier waren 35 Studenten mit je 99 Peitschenhieben bestraft worden. Ihr Vergehen: Alkoholkonsum, unangemessene Kleidung und unzüchtiges Verhalten. Die Vereinten Nationen haben nun reagiert.
Bereits im April war das nordkoreanische Militär mit drei Raketentests gescheitert, doch Kim Jong Un setzt das Militär offenbar weiter unter Druck. Die getestete Rakete könnte theoretisch den amerikanischen Militärstützpunkt Guam erreichen.
Vor einer Woche begann die irakische Armee mit einer Offensive zur Rückeroberung Falludschas. Nun sind die Truppen nach eigenen Angaben von drei Seiten in die vom IS kontrollierte Stadt vorgedrungen.
In der vergangenen Woche hat es auf dem Mittelmeer mehrere Bootsunglücke gegeben. Bis zu 700 Menschen könnten ums Leben gekommen sein, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Auch auf dem Ärmelkanal geraten Flüchtlinge in Seenot.
Im Mittelmeer sind in den vergangenen Tagen möglicherweise deutlich mehr Flüchtlinge ertrunken als bisher bekannt. Überlebende sprechen übereinstimmend vom Untergang eines Schiffs mit 400 Passagieren.
Saudi-Arabiens Außenminister Adel al Jubeir rät im Interview mit der F.A.Z. dazu, Imame in Deutschland zu kontrollieren. Für die Instabilität im Nahen Osten sieht er einen klaren Hauptverantwortlichen.
Um den Zwist mit der Türkei nicht noch weiter anzuheizen, hat Amerika seinen Soldaten das Tragen kurdischer Abzeichen untersagt. Zuvor hatten Fotos die Türken erzürnt. Die Offensiven gegen den IS gehen unterdessen weiter – und gefährden hunderttausende Zivilisten.
Bei einer versuchten Überfahrt nach Europa ist am Freitag abermals ein überladenes Boot gesunken. Mit mindestens 45 Toten ist es das dritte schwere Bootsunglück in drei Tagen.
Die hermetischen Grenzschließer und die enthusiastischen Grenzöffner hatten beide Gründe für ihr Handeln - rechtliche, demokratische, mediale und moralische. Ein Rendezvous mit der Globalisierung indes hatten beide Seiten.
Der Bevölkerungsschub macht eine Industrialisierung der Landwirtschaft nötig – so heißt es. Darauf hofft auch Bayer, wenn es den Saatgutkonzern Monsanto kaufen will. Doch die Grenzen werden schon sichtbar.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Bundeskanzlerin Merkel nutzt ihre Reise nach Istanbul, um inmitten politischer Wirren in der Türkei von Erdogan zu erfahren, ob das Flüchtlingsabkommen noch gilt. Die Skepsis ist berechtigt.
Beim Treffen mit Präsident Erdogan hat die Bundeskanzlerin bezweifelt, dass die Bedingungen für die EU-Visafreiheit für Türken bis Anfang Juli erfüllt sein werden. Auf dem UN-Nothilfegipfel hatte sie zuvor für Solidarität in der Flüchtlingskrise geworben.
Das Flüchtlingslager in Idomeni ist zur Attraktion für Touristen und Sinnsucher geworden. Die Menschen kommen, helfen oder auch nicht. Und alle haben gute Absichten.
Wegen der innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei stocken die Verhandlungen über die Visumfreiheit. Auch Kanzlerin Merkel wird ihre Bedenken bei ihrem Treffen mit dem türkischen Präsidenten zum Ausdruck bringen.
In Iran findet zum zweiten Mal ein Karikaturenwettbewerb zum Holocaust statt. Ausgerechnet jetzt, da Präsident Rohani sein Land öffnen will – Zufall ist das nicht.
Nur das tun, was gerade nötig ist. Und bloß keine Kampfeinsätze. Die Friedensliebe unseres Staates bringt uns überallhin. Nur nicht in eine sichere Zukunft. Ein Gastbeitrag.
In Sachen Willkommenskultur gehören die Deutschen laut einer Umfrage zur Weltspitze. Nur in einem riesigen Land gibt es eine noch größere Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen.
Immer mehr Menschen im Jemen leiden unter einer unsicheren Ernährungslage oder sind auf der Flucht. Die UN beklagt eine „skandalös“ niedrige Hilfsbereitschaft. Die Friedensgespräche zwischen Regierung und Rebellen stecken fest.
Das Ausmaß von Kriegsverbrechen in der umkämpften Ostukraine ist größer als bisher bekannt. Menschenrechtler haben die gängige Praxis aus Folter und Verschleppung dokumentiert.
Der Unkrautvernichter Glyphosat ist wahrscheinlich nicht krebserregend, sagen die Vereinten Nationen. Die SPD-Minister lehnen das Mittel trotzdem ab. Vielleicht wird sein Einsatz bald verboten.
In fünf Wochen entscheiden die Briten, ob sie die Europäische Union verlassen wollen. Ein Austritt hätte schwere Konsequenzen - aber welche genau? Szenarien für ein Ereignis ohne jeglichen Präzendezfall.
Das ist überraschend: Die Weltgesundheitsorganisation hält das umstrittene Herbizid Glyphosat nicht für krebserregend. Ausgerechnet jetzt, wo sich die SPD gegen eine Verlängerung der Zulassung positioniert hat.
Bei der Integration hunderttausender Kinder aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan kommt der Schule eine Schlüsselrolle zu. Nun gibt es Streit, ob Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention bei der Bildung übererfüllt.
Der brasilianische Interimspräsident Michel Temer verspricht in seiner Antrittsrede, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Er will sein tief zerstrittenes Land einen - die Vielfalt Brasiliens repräsentiert sein Kabinett nicht.
In Stockholm fiebert man dem bunten ESC-Finale am Samstag entgegen. Die Wettbüros der schwedischen Hauptstadt scheinen jedoch den Sieger schon zu kennen.
Der Großaktionär Katar will die Ingenieurin Hessa Al-Jaber in den VW-Aufsichtsrat entsenden. Seit Jahresbeginn gilt bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat eine Frauenquote von 30 Prozent.
Kim Jong-un schlägt beim ersten Parteikongress seiner Herrschaft sanftere Töne an – doch man glaubt ihm nicht.
In Äthiopien herrscht die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren. Die Regierung will das nicht wahrhaben, denn das passt nicht ins Selbstbild einer aufstrebenden Wirtschaftsnation.
Egal, wer die Luftangriffe auf das syrische Flüchtlingslager flog: Der Angriff mit etwa 30 Toten könnte als Kriegsverbrechen gelten, heißt es aus den Vereinten Nationen. Es gibt erste Anschuldigungen.
Die Führungskrise der Uefa bleibt bestehen und hält weiter loyal zu ihrem suspendierten Präsidenten Platini. Zerrissen zeigt sich der europäische Verband in einer anderen, politisch prekären Frage.