Der Friede und sein Preis
Wenn Assad wieder Gas abwirft, kann nur Russland ihn stoppen. Doch was geben wir Putin dafür? Klar ist: Es geht auch um Europa und Deutschland.
Wenn Assad wieder Gas abwirft, kann nur Russland ihn stoppen. Doch was geben wir Putin dafür? Klar ist: Es geht auch um Europa und Deutschland.
Von wegen Pause: Im Meer, im Eis, im Grünen und in großer Höhe, der Klimawandel kommt immer schneller auf Touren und hinterlässt radikaler denn je seine Spuren in den Datenreihen.
Der Mann aus dem Élysée-Palast will mit den Bürgern über Europa sprechen – und dabei vor allem die Skeptiker erreichen. Bei der ersten Debatte sind die Fragesteller aber ziemlich artig.
Am 19. April jährt sich die Gründung Israels. Doch die Grenzen des jüdischen Staates sind damals wie heute umstritten. Wie Ben Gurion seinen Traum vom Staat Israel verwirklichte.
Mike Pompeo reiste in den Norden, um ein Treffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump vorzubereiten. Der schraubt derweil die Erwartungen hoch und gibt sich betont optimistisch.
Eigentlich sollten die Fachleute der OPCW am Mittwoch mit ihrer Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasanschlags in der syrischen Stadt Douma beginnen. Doch die Sicherheitslage ist kritisch.
Amerikas Verteidigungsministerium setzt auf Künstliche Intelligenz – und engagiert dafür auch Google. Einige Mitarbeiter wehren sich. Der langjährige Manager Eric Schmidt sieht das anders.
Sie gilt als profunde Kennerin der Nahost-Region: Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl spricht im F.A.Z.-Interview über den Syrien-Konflikt, die Kompetenzen der EU – und den Fall Skripal.
Freiheit? Die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg nur für das halbe Europa: Die Arte-Dokumentation „Frühjahr 48“ vergegenwärtigt eine Zeit, in der die Weichen für die Nachkriegsordnung gestellt wurden.
Vor dem EU-Parlament verteidigt der französische Präsident die Luftschläge in Syrien – und wirbt für ein Europa, das seine Verantwortung endlich ernst nimmt. Dafür bekommt Emmanuel Macron aber nicht nur Lob.
Vollmundig hatte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley neue Sanktionen gegen Russland angekündigt. Doch das zuständige Finanzministerium wusste nichts davon und auch das Weiße Haus bremst.
Amerika, Großbritannien und Frankreich haben Syrien ohne UN-Mandat angegriffen. Befürworter des Militärschlags berufen sich nun auf die „Schutzverantwortung“. Doch die Sache ist komplizierter. Eine Analyse.
Wenn jemand behauptet, die Lösung für ein Weltproblem zu haben, sollte man skeptisch sein. Dieses Buch ist dafür ein Beispiel.
Hat Angela Merkel einige strategische Dimensionen des Syrien-Konflikts nicht im Blick gehabt? Es geht auch um die Eindämmung Russlands. Ein Gastbeitrag.
Donald Trump zeigt sich zufrieden mit den Ergebnisses des amerikanischen Raketenbeschusses in Syrien. Seine Kritiker fragen jedoch, ob er überhaupt eine Strategie hat.
Amerika und Frankreich schicken ihr Militär nach Syrien, Deutschland setzt auf Diplomatie. Doch Diplomatie, die ihre Ziele nicht definieren kann, ist zum Scheitern verurteilt. Daran werden unsere selbstreflexiven Grundsatzdebatten nichts ändern.
Amerika und Frankreich fliegen gemeinsam Luftangriffe in Syrien. Doch bei der Lösung des Konflikts gehen schon jetzt die Meinungen auseinander: Trump spricht von Abzug, Macron von Stationierung. Auch die Rolle Deutschlands wird diskutiert.
Als UN-Soldaten getarnte Terroristen haben in Mali Blauhelme angegriffen. Der Krieg in der Wüste wird immer undurchsichtiger.
Mit ihrem Bombardement wollen Trump, Macron und May Diktator Assad von weiteren barbarischen Einsätzen abhalten. Eine Strategie für Syrien ist aber weiter nicht in Sicht.
Nach den Luftanschlägen in Syrien will Amerika gegen Russland weitere Wirtschaftssanktionen verhängen. Im Zentrum stehen Unternehmen, die mit dem syrischen Präsidenten in Verbindung gebracht werden.
Trotz der Luftanschläge ist der syrische Machthaber Assad nach russischen Angaben nicht zum Einlenken bereit. Moskau hingegen rechnet nun mit einem „strategischen Dialog“ mit Washington.
Ein UN-Stützpunkt in Mali ist mit Autobomben und Raketen attackiert worden. Ein Soldat starb, mehrere Personen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Sicherheitsvertreter sprechen von einem beispiellosen Angriff.
Amerika bezeichnet den Angriff gegen Syrien als legitim und angemessen. Und warnt: Sollte Syrien weiter chemische Waffen einsetzen, hätten die Vereinigten Staaten den Finger am Abzug.
Die Bundesregierung befürwortet den abgestimmten Einsatz gegen syrische Einrichtungen, auch die Nato stellt sich hinter den Angriff. Deutsche Oppositionspolitiker dagegen äußern sich skeptisch.
Russland wirft Amerika, Frankreich und Großbritannien vor, mit ihrem Militärschlag gegen Syrien den Friedensprozess zu gefährden. Es gebe weiterhin keine Beweise für einen Giftgasangriff auf die Stadt Douma. Auch Iran reagiert scharf.
Deutschland wird sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel nicht an einem Militärschlag des Westens in Syrien beteiligen. Das hat vor allem mit einer Sache zu tun.
Washington sagt, es habe Beweise für den mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien. Moskau behauptet, dass der Vorfall eine Inszenierung eines ausländischen Geheimdienstes gewesen sei. Auch ein weiterer Akteur schaltet sich ein.
Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sei noch keine Entscheidung bezügliche eines Syrien-Einsatzes gefallen, heißt es aus dem Weißen Haus. Es werde noch auf die Auswertung von Geheimdiensterkenntnissen gewartet.
Eigentlich hatte der syrische Präsident zugesagt, die Chemiewaffenarsenale seines Landes zu zerstören. Westliche Geheimdienste gehen davon aus, dass er ein doppeltes Spiel spielt.
Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen hat bestätigt: Sergej und Julia Skripal wurden mit dem Nervengift Nowitschok angegriffen. Für die Regierung in London ist das ein klarer Beweis, wer der Schuldige ist.
Ein Bericht für den Innenausschuss des EU-Parlaments wirft Ungarn schwere Verletzungen europäischer Werte vor – und empfiehlt, ein Verfahren gegen Budapest einzuleiten. Das könnte gravierende Folgen haben.
Ein Angriff auf Syrien steht bevor, schrieb der amerikanische Präsident auf Twitter. Er habe aber nie gesagt, wann der erfolgen solle. Vorher hatte schon seine Sprecherin versucht, seine Äußerungen einzufangen.
In Kongo verschärft sich die Lage. Weil der Präsident die Wahlen verzögert, organisiert die Kirche Proteste, die brutal niedergeschlagen werden. Und im Osten tyrannisieren Rebellen die Bevölkerung.
Das Kabinett hat die Verlängerung von zwei Bundeswehreinsätzen gebilligt: in Mali und am Horn von Afrika. Jetzt muss noch der Bundestag zustimmen.
Ein UN-Gericht hebt den Freispruch des serbischen Ultranationalisten Šešelj auf und spricht ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Trotzdem muss er nicht ins Gefängnis.
Im internationalen Streit nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien schlägt Amerikas Präsident russische Warnungen in den Wind und kündigt einen Angriff an. Was tut Deutschland?