Bioabfall? Her damit!
Kann ich deinen Müll haben? Der eine braucht mehr Kompost für seinen Garten, der andere will den Bioabfall unkompliziert los werden: Eine App bringt beide zusammen und tut was für die Umwelt.
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Die Europäische Union will die Aufnahme und Registrierung von Migranten nach Afrika verlagern. Doch wie realistisch ist das, und wo könnten solche Zentren entstehen?
Fast 1700 Zivilisten sind nach Angaben der Vereinten Nationen allein in diesem Jahr getötet worden. Der Großteil bei Anschlägen von Terrorgruppen.
Migrationsströme besser lenken, legale Einwanderung ermöglichen – das soll das erste weltweite Abkommen zu diesem Thema erreichen. Es ist allerdings nicht bindend, und nach Amerika will vielleicht auch Ungarn noch aussteigen.
250 Millionen Migranten soll es derzeit auf der Welt geben und ihre Wege sollen sicherer werden. Dafür haben die Vereinten Nationen am Freitag die Verhandlungen über einen globalen Migrationspakt abgeschlossen. Ein entscheidendes Land fehlt.
Seehofers „Masterplan Migration“ irritiert selbst den Koalitionspartner SPD. Hilfsorganisationen zeigen sich enttäuscht. Und die Opposition kritisiert die Pläne – mit Ausnahme einer Partei.
Sosehr die Skandalisierung von sexueller Gewalt gegen Kinder wie jüngst in Staufen zu einer notwendigen gesellschaftlichen Debatte beiträgt, sosehr können einzelne Fälle den Blick auf die Gesamtdimension des Problems verstellen. Kevin, Lea-Sophie und „Staufen“ sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs.
Dass die Europäer mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen wollen, ist gut. Noch besser ist, wenn sie es auch tun. Ein Kommentar.
Der Bundesnachrichtendienst ist in den Schlagzeilen, weil Deutsche im Ausland über Jahre abgehört wurden. Auch der Bundestag hat jetzt davon erfahren – aus der Zeitung.
Früher noch undenkbar, heute ein Zeichen des Friedens: Eine Umarmung der Staatschefs von Äthiopien und Eritrea besiegelt das Ende des Krieges der beiden Länder. Sie wollen nun wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen.
Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sollen dazu beitragen, dass wir auch in 100 Jahren noch auf unserem Planeten leben können. Im Vergleich hat Deutschland seine Hausaufgaben gemacht.
Bei Verstößen gegen eine Feuerpause werden nahe der jordanischen Grenze mehrere Zivilisten getötet. Andernorts kommt es zu einem Schusswechsel.
Die syrischen Rebellen sollen sich knapp drei Wochen nach Beginn der Militäroffensive mit der Regierung geeinigt haben. Sie werden ihre Waffen abgeben und Kämpfer abziehen.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Die britische Regierung hat Russland nach dem Nowitschok-Vorfall zur Aufklärung aufgefordert. Das russische Außenministerium reagierte umgehend: Die britische Polizei solle die „dreckigen politischen Spiele mancher Kräfte in London“ nicht mitmachen.
In Kolumbien erhalten Kokabauern Geld von der Regierung, wenn sie stattdessen legale Pflanzen anbauen – doch das Programm hat Schwächen und liefert Gegnern des Friedensvertrages mit den Farc neue Argumente.
Seit Mitte Juni geht die syrische Regierung im Süden des Landes mit einer Großoffensive gegen Rebellen vor. Die Vereinten Nationen melden nun einen drastischen Anstieg der Vertriebenenzahl. Doch die Nachbarländer wollen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen.
Eine Initiative für die grüne Gentechnik beschäftigte die Nobelpreisträgertagung in Lindau: Es geht vor allem um Welternährung. Wird das einhellige Werben am Ende honoriert?
Die EU will an ihren Außengrenzen „Kontrollierte Zentren“ für Asylsuchende errichten. So etwas gibt es schon, in Moria, auf der Insel Lesbos. Ein Besuch in der Hölle.
Macrons Bemühungen, eine europäische Lösung in Brüssel zu finden, fruchten. Der 40-Jährige trat gekonnt als Mittler zwischen den teils verhärteten Fronten auf.
Während die EU über Maßnahmen gegen Migration debattiert, geht das Sterben im Mittelmeer weiter. Die libysche Küstenwache hat drei tote Kinder aus dem Meer geborgen. Weitere Kinder werden vermisst.
Am Bodensee treffen 39 Nobelpreisträger auf 600 Jungforscher aus aller Welt. Wo anfangen, fragen sie, wenn die Medizin besser werden soll? Bei den Zivilisationskrankheiten, sagt die WHO. Probiert es mal mit Prävention.
Neben der Flüchtlingspolitik haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel noch mit anderen Themen beschäftigt – mit Sicherheitspolitik und der Frage, wie soft oder hart man mit Russland umgehen möchte.
Energieverschwendung, falsche Schwerpunkte und beklagenswerte Vorstellungen – es gibt Wichtigeres als die Nationalmannschaft. Was sonst noch wichtig wird am Freitag, lesen Sie hier im FAZ.NET-Sprinter.
Die weltweite Migration sei außer Kontrolle geraten, heißt es oft. Ein Ansturm der Armen aus dem Süden auf die Reichen im Norden sei im Gange. Ist das wirklich wahr?
Wenige Tage im September 2015 liefern der CSU den Anlass, unsere Gesellschaft zu spalten und mit dem Erbe Kohls und Adenauers zu brechen. Dieser Legende müssen wir widersprechen. Ein Gastbeitrag.
Die Bundeskanzlerin ist im Asylstreit auf die Hilfe ihrer europäischen Partner angewiesen. Doch bislang sind viele Fragen ungeklärt – und die Visegrád-Staaten lehnen Verteilungsquoten für Flüchtlinge weiter ab.
Es werde beim Gipfel in Brüssel keinen Durchbruch in der Migrationsfrage geben, sagt der deutsche UN-Kommisar, allenfalls kleine Fortschritte. Auffanglager außerhalb der Union hält er für möglich.
Kurz vor dem EU-Gipfel haben sich die EU-Außen- und Europaminister um eine Annäherung im Asylstreit bemüht. Italien, Griechenland und Deutschland beharren auf einer fairen Lastenteilung – aus einem einfachen Grund.
Im Handelsstreit mit Amerika versuchte China, Trump zu schmeicheln und mit Zugeständnissen zu umgarnen. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Jetzt werden nationalistische Töne laut.
Die Anzahl verhaltensauffälliger Schüler in allen Bundesländern hat sich seit 2005 fast verdoppelt. Lehrer sind überfordert. Das Saarland reagiert jetzt mit einer neuen Förderschule.
Italien und Griechenland beklagen sich über zu viele Flüchtlinge in ihren Ländern. Doch die offiziellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks zeigen ein anderes Bild.
Auf dem erst als Mini-Gipfel zur Asylpolitik geplanten EU-Treffen ist eine deutlich größere Runde geworden. Doch der Befreiungsschlag für die Kanzlerin ist in Brüssel noch nicht in Sicht.
Die Generalversammlung der UN hat zwar den Abzug aller russischen Truppen gefordert, doch die Regierung in Tiraspol wehrt sich. Moskau warnt vor Veränderungen.
Beim Asyltreffen mit 16 EU-Staaten in Brüssel will Bundeskanzlerin Merkel eine Lösung im Asylstreit finden. Doch das könnte schwierig werden. Ein Überblick über die Forderungen der anwesenden Länder und warum zwölf Länder nicht am Gipfel teilnehmen.
Um sie herum tobt der Asylstreit, ihre Kanzlerschaft steht auf der Kippe. Auf ihrer Libanon-Reise gibt sich Angela Merkel trotzdem so locker wie selten.