Maduro will Anschlag auf US-Botschaft in Caracas verhindert haben
Venezuelas Regime wirft Extremisten der Opposition vor, eine Operation unter falscher Flagge geplant zu haben, um eine Eskalation mit Washington zu beschleunigen.
Venezuelas Regime wirft Extremisten der Opposition vor, eine Operation unter falscher Flagge geplant zu haben, um eine Eskalation mit Washington zu beschleunigen.
Offiziell kämpft Washington gegen „Narco-Terroristen“. Doch Maduro weiß, dass der Kampf gegen den Rauschgifthandel eigentlich ihm gilt. Nun mobilisiert er Armee und Bevölkerung.
Guayana war eines der ärmsten Länder Südamerikas. Durch Erdölfunde wurde es in kurzer Zeit zum reichsten. Korruptionsvorwürfe und populistische Versprechen sind die Folge – und Begehrlichkeiten Venezuelas.
Offiziell geht es beim Konflikt zwischen Washington und Caracas um den Kampf gegen Drogen. Im Hintergrund tobt jedoch ein Kampf um die weltweit größten Ölvorkommen. Einen lachenden Dritten gibt es bereits.
Kriegsschiffe und mehr als 2500 Soldaten sollen in der Karibik ein Manöver abhalten. Venezuelas Regierung sieht das als Antwort auf wachsende Bedrohungen durch die USA.
Die USA haben vor der Küste Venezuelas eine beachtliche Militärpräsenz aufgebaut. Wir klären, ob das mit dem Krieg gegen die Drogen zu erklären ist – oder doch mehr dahintersteckt.
Die Präsenz amerikanischer Kriegsschiffe in der Karibik löst in Caracas zunehmend Nervosität aus. Es wachsen Zweifel, ob es Washington nur um den Drogenhandel geht.
Die Vereinigten Staaten kämpfen gegen den Rauschgifthandel vor den Küsten Venezuelas. Doch das dient lediglich als Vorwand, um Kriegsschiffe dorthin zu entsenden.
Nach der Tötung elf mutmaßlicher Drogenschmuggler vor der Küste Venezuelas kündigt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth weitere Angriffe an. Er spricht von einer „todernsten Mission“.
Die USA haben nach Regierungsangaben ein mit Drogen beladendes Schiff in der Karibik zerstört und „elf Terroristen“ getötet. Venezuela spricht von einer erfundenen Geschichte.
Ein aus Venezuela stammendes Boot wird beschossen, elf Menschen sterben. Trump spricht von einem Schlag gegen Drogenkartelle – Caracas hingegen wirft Washington Eskalation vor.
Die USA haben laut dem Präsidenten ein Schiff der venezolanischen Drogenbande Tren de Aragua attackiert. Venezuela bezeichnet die US-Militärpräsenz als „größte Bedrohung“ seit einem Jahrhundert.
Venezuelas Staatschef Maduro sieht sich durch die Entsendung mehrerer amerikanischer Kriegsschiffe in die Karibik bedroht – und mobilisiert landesweit eine Miliz. Es ist ein neuer Höhepunkt der Spannungen mit den USA.
Russland, Iran und Venezuela umgehen westliche Ölsanktionen. Auf den globalen Parallelmarkt wirkt Druck von außen kaum noch. Nach Ansicht unseres Kolumnisten sollte Europa entschlossener gegen den Schmuggel vorgehen.
In einem Gefangenenaustausch zwischen den USA, Venezuela und El Salvador kamen zehn amerikanische Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte frei. Unter ihnen war offenbar auch ein dreifacher Mörder.
Auf der Suche nach Verbündeten streckte Iran vor Jahren seine Fühler nach Südamerika aus. In Venezuela fand es einen Bruder im Kampf gegen Amerika und Israel – mit ungeahnten Folgen.
In Bolivien und Venezuela bestehen die staatlichen Währungsreserven fast ausschließlich aus Gold – im Gegensatz zu allen anderen Ländern. Die beiden wollen sich vor Sanktionen aus dem Westen schützen. Doch das hat seine Tücken.
Schon vor dem Krieg ging es dem Land wirtschaftlich nicht gut. Doch die politische Wirkung der Sanktionen ist zwiespältig – sie können das Regime sogar stärken.
Der australische Jurist Ben Saul ist für die Vereinten Nationen Sonderberichterstatter zu Menschenrechten bei der Bekämpfung von Terrorismus. Der Regierung von Donald Trump wirft er vor, bei Abschiebungen internationales Recht zu verletzen.
Im abgelegenen Westen Venezuelas kämpfen Biologen wie Carlos Alvarado gegen das Aussterben des Orinoko-Krokodils – mit letzter Kraft und wachsendem Zweifel am Erfolg. Die eindrucksvollen Bilder der Fotografin Gaby Oráa zeigen eine bedrohte Spezies und jene, die nicht aufgeben wollen.
Die Partei des Staatschefs wird zum Sieger in den Parlaments- und Regionalwahlen erklärt. Doch viele gingen offenbar nicht zur Wahl – aus Protest gegen den Ausgang der letzten.
Venezuela will Regionalwahlen abhalten – unter anderem im umstrittenen Essequibo-Gebiet, das zu Guyana gehört. Der Territorialstreit droht zu eskalieren.
Präsident Nayib Bukele will die aus den USA abgeschobenen mutmaßlichen Bandenmitglieder an Venezuela übergeben. Im Gegenzug verlangt er die Freilassung politischer Gefangener.
Die Trump-Regierung erhöht mit Strafzöllen den Druck auf das Maduro-Regime, verlängert aber die Förderlizenz für den US-Konzern Chevron. Venezuela droht derweil mit einer Invasion des Nachbarlandes Guyana.
238 Venezolaner wurden von den USA abgeschoben, weil sie Teil eines Verbrechersyndikats sein sollen. Jetzt sagen immer mehr Angehörige, es handele sich um Irrtümer.
Schon vor Trump gab es in den USA Versuche, die Macht der Exekutive auszuweiten. Ihnen trat aber der Kongress entgegen. Der schweigt bislang. Dafür meldet sich ein Richter mit Gewicht zu Wort.
US-Präsident Trump hat trotz eines gerichtlichen Verbots mehr als 200 mutmaßliche Bandenmitglieder aus Venezuela nach El Salvador abgeschoben. Dabei beruft er sich auf den „Alien Enemies Act“ von 1798. Dafür wird Trump nun kritisiert.
Venezuela lässt amerikanische Gefangene frei und nimmt abgeschobene Migranten aus den USA zurück. Die amerikanische Ölindustrie hofft auf weitere Lockerungen.
Trumps Gesandter für Sondermissionen war ursprünglich nach Venezuela gereist, um Präsident Maduro zur Rücknahme von Migranten zu drängen. Stattdessen bringt er inhaftierte Amerikaner nach Hause.
Der Journalist Billy Six kam in Venezuela in ein Gefängnis des Geheimdienstes. Als er freikam, rügte er, das Auswärtige Amt habe ihm zu wenig Schutz geboten. Mit einer Klage scheiterte er, das Verfassungsgericht sagt: Ein Verfahren ist nötig.
Im Norden Kolumbiens treiben Gefechte bewaffneter Gruppen die Bevölkerung in die Flucht. Die Friedensgespräche mit der Guerillaorganisation ELN wurden ausgesetzt.
Die USA setzen 25 Millionen Dollar für Hinweise aus, die zur Festnahme des venezolanischen Machthabers führen. Dem aber ist der Rückhalt des Militärs gewiss.
Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro ist trotz heftiger Proteste und internationaler Kritik für eine dritte Amtszeit vereidigt worden. Er beanspruchte den Wahlsieg im Juli für sich, obwohl der Sieg international nur von wenigen Ländern anerkannt wird.
Für die USA und weitere Länder ist Oppositionskandidat González der gewählte Präsident. Dieser stellt nun Forderungen an das Militär.
Folgt der Intervention in Venezuela bald eine in Grönland? Abermals hat US-Präsident Trump eine Annexion der autonomen dänischen Insel angedroht. Aus Sicht von Washington gäbe es dafür gute ökonomische wie strategische Gründe.
Nicolás Maduro hält sich seit fast zwölf Jahren an der Macht – und tritt nun eine weitere Amtszeit als Präsident an. Die EU, Großbritannien und die USA verhängen neue Sanktionen.