Noch viel schlimmer
Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind in der größten Volkswirtschaft der Welt dramatischer als gedacht. Es drohen Konflikte an mehreren Fronten.
Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind in der größten Volkswirtschaft der Welt dramatischer als gedacht. Es drohen Konflikte an mehreren Fronten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich „besorgt“ über das in der Corona-Krise beschlossene Notstandsgesetz in Ungarn gezeigt. Das ungarische Parlament hatte ein Gesetz gebilligt, das es Regierungschef Viktor Orbán erlaubt, unbegrenzt per Dekret zu regieren.
Wenn in der Corona-Krise Aufträge wegbrechen, sollen EU-Staaten mit Hilfe aus Brüssel Kurzarbeit unterstützen. Doch Ursula von der Leyen hat noch mehr vor.
Durften Ungarn, Polen und die Tschechische Republik sich 2015 der Aufnahme von Flüchtlingen verweigern? Nein, meint der Europäische Gerichtshof. Die Verurteilten wollen von Solidarität nichts wissen.
Eine Einigung über Corona-Bonds ist nicht in Sicht. Darum plant die EU-Kommission nun eine andere Hilfsmaßnahme.
Die drei Länder hatten sich in der Flüchtlingskrise geweigert, EU-Beschlüsse zur Umverteilung von Asylbewerbern aus Griechenland und Italien umzusetzen. Damit verstießen sie gegen geltendes Recht, urteilt der EuGH.
Frohe Ostern? Das wird es in diesem Jahr nur heißen können, wenn alle zu Hause bleiben. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
„Sure“ heißt die Initiative, die besonders betroffenen EU-Staaten in der Krise helfen soll. Abgesichert werden soll das Instrument durch Garantien aller Mitgliedstaaten.
Ungarn müsse aus den Ministerräten der EU ausgeschlossen werden, sagt Luxemburgs Außenminister. Er befürchtet das Entstehen einer „diktatorischen Regierung“. Auch EU-Parlamentspräsident Sassoli warnt.
Offenbar fällt es der Regierung in Peking schwer, die Qualität der Waren zu kontrollieren: Denn der Markt hat sich in eine Bonanza für Glücksritter verwandelt.
Die Corona-Krise stellt die EU vor ungeahnte Herausforderungen. Kommissionspräsidentin von der Leyen kämpft dafür, dass sie zusammenbleibt. Sie schläft neben ihrem Büro, ihre Familie hat sie seit Wochen nicht gesehen.
Die Eurozone ist für die Corona-Krise kaum gewappnet. Schon sind die alten Grabenkämpfe wieder da: Nord gegen Süd.
Europa habe in den vergangenen Wochen in einen Abgrund geschaut, das Schengen-Abkommen auf der Kippe gestanden, so die EU-Komissionspräsidentin. Sein Schicksal habe der Kontinent nun selbst in der Hand.
Zu Beginn der Corona-Krise wählten viele EU-Länder mit Grenzschließungen und Exportverboten den Alleingang. Der europäische Gedanke? Vergessen. Das will Deutschland jetzt wieder gut machen – besonders im Fall von Italien.
Die EU hat lange gebraucht, um ihre Rolle in der Krise zu finden. Endlich wird intensiv miteinander verhandelt. Wann, wenn nicht jetzt, muss sich die Partnerschaft bewähren?
Diplomaten der 27 EU-Staaten hatten ein Modell vorbereitet, um wegen der Pandemie in Not geratene Staaten zu stützen. Vor allem Italien war damit zunächst nicht zufrieden. Am Ende gibt es zumindest einen Plan.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Egoismus seitens der EU-Mitgliedstaaten in der Corona-Krise angeprangert. „Als Europa wirklich füreinander da sein musste, haben zu viele zunächst nur nach sich selbst geschaut", so von der Leyen .
In deutlichen Worten kritisiert die Kommissionspräsidentin, wie die Staaten in der Krise alte Reflexe zeigten und sich abgrenzten, statt Solidarität zu üben. Auch Deutschland greift sie indirekt an.
Hilfe gegen Hilfe, gelebte Solidarität in der Not. Offiziell zeigt sich die EU-Kommission „sehr dankbar“ für die Unterstützung aus China in der Corona-Krise. Einer aber tanzt aus der Reihe: der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.
In Spanien fehlt es überall an Schutzkleidung. Das hat Folgen: In keinem anderen Land haben sich so viele Pfleger mit dem Coronavirus infiziert. Nun bittet Madrid sogar die Nato um Hilfe.
Die EU-Kommission und das Parlament mahnen Ungarn, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. In der Corona-Krise will Viktor Orbán weitreichende Vollmachten durchsetzen – Brüssel findet das „unerträglich und inakzeptabel“.
Damit wichtige Technologien und Konzerne nicht in die falschen Hände gelangen, sollen ausländische Investitionen in krisengeschwächte Unternehmen geprüft werden.
In Spanien steigen die Todesfälle durch die Corona-Pandemie dramatisch. Das Land verzeichnet nun mehr Todesfälle als China. Die Regierung hat die Nato um Hilfe gebeten, außerdem soll der Alarmzustand verlängert werden.
Deutschland organisiert die Rückflüge etwa aus Ägypten, Polen holt EU-Bürger aus dem Tschad oder von den Malediven zurück. In manchen Ländern wird jedoch Flugzeugen die Landung verwehrt – aus Sorge vor der „Seuche der Weißen“.
Deutschland hat Italien Hunderte Beatmungsgeräte geschickt. Doch in den Köpfen vieler Italiener hat sich festgesetzt, dass China in der Not da war. Tatsächlich tut Peking weit mehr als die Partner in der EU.
Wenn alles auf einmal passiert, schreibt man anders: Was Literatur in diesen Zeiten leisten kann – und muss. Ein Gastbeitrag.
Die Notenbanken und viele nationale Regierungen haben schon umfangreiche Maßnahmen ergriffen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Nun rückt ein europäisches Kriseninstrument in den Fokus.
Weil sich die Mitgliedstaaten untereinander kaum helfen, kauft nun die EU-Kommission Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und Virentests. Sie können Mitgliedstaaten in Not zur Verfügung gestellt. Welchen, entscheidet allein Brüssel.
In Frankfurt sind trotz Coronavirus noch zu viele Menschen unterwegs, in Berlin betrügen einige Bar-Besitzer sich selbst und ihre Gäste – und das ist nichts gegen die Katastrophe in Italien. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Einführung von Grenzkontrollen innerhalb der EU hat zu großem Unmut unter den Mitgliedstaaten geführt. Österreich und Polen stehen in der Kritik. Durch die Schließung der Außengrenzen will Brüssel solche Kontrollen überflüssig machen.
Die 27 EU-Staaten haben sich auf zusätzliche Einreisebeschränkungen für den Schengenraum verständigt. Wer nicht Bürger eines EU-Staates ist, soll nicht mehr nach Deutschland fliegen dürfen. EU-Bürgern ist nur die Durchreise gestattet.
Der angebliche Griff von Donald Trump nach dem an einem Corona-Impfstoff forschenden Unternehmen sorgte für Schlagzeilen. Jetzt sorgt Curevac selbst dafür, dass man sich fragt, was an dieser Sache „Fake News“ sein könnte.
Eine Internet-Konferenz soll am Dienstag einen Migrationsgipfel ersetzen. Die EU zeigt damit, dass sie Ankara mit dem Problem nicht allein lässt. Die Türkei fordert vor allem Geld.
In der Nähe von Carsten Maschmeyer ist es selten langweilig. Der Investor geht keinem Streit aus dem Weg. Nach langer Pause engagiert er sich wieder in der Heimatbranche.
In den Schengen-Raum sollen kaum noch Menschen einreisen dürfen, wünscht sich der französische Präsident. Er hofft, dass die anderen Staats- und Regierungschefs ihm zustimmen.