Eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit
Die EU-Staaten haben ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen gegenüber Südamerika oft ökologisch verbrämt. Das Mercosur-Abkommen dürfte ihr Ansehen dort erhöhen.
Die EU-Staaten haben ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen gegenüber Südamerika oft ökologisch verbrämt. Das Mercosur-Abkommen dürfte ihr Ansehen dort erhöhen.
Nach mehr als 25-jährigen Verhandlungen haben sich die EU und die Mercosur-Staaten auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht beim Mercosur-Gipfel in Uruguays Hauptstadt Montevideo von einem „historischen Meilenstein“.
Selten war ein Abkommen wirtschaftlich wie politisch so bedeutend. Mit dem Vertrag zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten entsteht eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Menschen.
Nach 25 Jahren steht der Handelsvertrag der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kurz vor dem Abschluss. Selten war ein Vertrag politisch wie wirtschaftlich so bedeutend.
Kanzler Scholz wird im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss befragt. Die EU will ein umstrittenes Handelsabkommen mit Lateinamerika abschließen. In Paris wird die Kathedrale Notre-Dame wiedereröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die EU steht kurz vor dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist dafür kurzfristig nach Montevideo gereist. Am Freitag soll der Deal stehen.
Natürlich könnte ich mit den Risiken einsteigen, den Risiken, die in Afrika lauern, in der Ukraine oder im drohenden Scheitern des Mercosur-Abkommens. Drehen wir den Spieß aber um, dann geht es in dieser Ausgabe unseres Briefings um Chancen.
Nach 25 Jahren steht der Handelsvertrag der EU mit den Mercosur-Staaten vor dem Abschluss. Einige europäische Länder waren vehement dagegen – die Südamerikaner verloren schon beinahe die Geduld.
Im Bestand lässt sich das brüchige Haus der europäischen Wirtschaft nicht sanieren. Für viele Green-Deal-Gesetze und überbordende Rauchverbotspläne braucht es die Abrissbirne.
Auf EU-Ebene ist die erste Hürde genommen, den Wolf stärker zu bejagen. Doch bis dahin könnte es noch dauern. Landwirte und Weidetierhalter machen Druck.
Kanzlerkandidat Friedrich Merz will sein Kabinett mit weniger Frauen besetzen, um sie vor dem eigenen Scheitern zu schützen. Wie kommen solche Sprüche an – bei Chefinnen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Wissenschaft?
Die geplatze Ampelregierung hat versprochen, Bürokratie abzubauen und das Wirtschaften zu erleichtern. Gelungen ist das nicht.
Margrethe Vestager scheidet nach zehn Jahren als EU-Wettbewerbskommissarin aus dem Amt. Für Ursula von der Leyen ist das Erbe der Dänin wenig wert.
Wie lassen sich Krisen und Kriege überleben? In den nordischen Ländern gibt es dazu viele Hinweise an die Bevölkerung. Zivilschutz wird hier ernst genommen.
Der Deal zum Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten steht. Nun kommt alles auf Kommissionspräsidentin von der Leyen an: Sie muss Frankreich und Polen überzeugen.
Am Mittwoch hat das Europäische Parlament die neue EU-Kommission gewählt. Der Ire Michael McGrath ist neuer Kommissar für Demokratie, Justiz und Rechtsstaatlichkeit. Ein Porträt.
Im Gespräch mit der F.A.Z. setzt sich der Portugiese von seinem Vorgänger Charles Michel ab. Er will sich besser mit der EU-Kommission abstimmen. Und fordert „Brainstorming Days“
Gut zwei Jahre nach ihrem Machtantritt in Rom verfügt Giorgia Meloni in Brüssel und Washington über erhebliches Gewicht. Kann sie es sinnvoll nutzen?
Das Verfassungsgericht urteilt zur Abschöpfung von Überschusserlösen, Heiko Maas spricht im Untersuchungsausschuss zu Afghanistan, und die neue EU-Kommission hat viel vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Europa steht vor gewaltigen Herausforderungen, von Trump bis zur Ukraine. Da ist es ein Fortschritt, dass die neue Kommission im EU-Parlament von einem breiten Links-rechts-Bündnis gebilligt wurde.
Bürokratieabbau, Wettbewerbsfähigkeit, Verteidigung und viel mehr: Die neue EU-Kommission kündigt viel an. Kann sie liefern?
Bei der Abstimmung über die neue Kommission empfehlen sich sowohl Grüne als auch Melonis Rechtskonservative als Partner im Parlament. Dagegen verweigert die SPD ihre Zustimmung – und eröffnet eine Flanke im Wahlkampf.
Ein eiserner Sparpolitiker, der Schulden machen will: Der frühere litauische Ministerpräsident Andrius Kubilius ist der erste EU-Verteidigungskommissar.
Viele Herausforderungen, vor denen die neue EU-Kommission steht, sind kaum lösbar. Für eine gilt das nicht.
Bei der Abstimmung über die neue Kommission empfehlen sich sowohl Grüne als auch Melonis Rechtskonservative als Partner im Parlament. Dagegen verweigert die SPD ihre Zustimmung – und eröffnet eine Flanke im Wahlkampf.
Fünf Monate nach der Europawahl stimmten die Abgeordneten des Europaparlaments für die von Ursula von der Leyen zusammengestellte Kommission. Das neu gewählte Team kann ihre Arbeit am 1. Dezember beginnen.
Das Europaparlament stimmt über die neue EU-Kommission ab. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah tritt in Kraft. Und für Stuttgart und den BVB geht es in der Champions League auf den Balkan. Der F.A.Z. Newsletter
Viele haben sich schon daran versucht, Elon Musks Plattform zu ersetzen. Jetzt kommt Bewegung in die Sache.
Der Unternehmer plant eine Radikalkur für Amerikas Bürokratie. Wer erledigt das eigentlich bei uns?
Meloni bietet sich als Partnerin an. Fast ein halbes Jahr nach der Europawahl ist es Zeit, in der Realität anzukommen.
Das lange Ringen um die neue EU-Kommission ist erstmal vorbei. Jetzt kommt es noch auf die finale Abstimmung im Europäischen Parlament nächste Woche an.
Das zähe Ringen um die neue EU-Kommission ist erst einmal vorbei. Eine Vereinbarung über politische Grundsätze für die kommenden Jahre hat die Kontroverse um mehrere Kandidaten beruhigt.
Boris Pistorius ist deutlich beliebter als Olaf Scholz. Reicht das für eine Kanzlerkandidatur? Wer hat welche Unterstützer, und wer hat sich besser durchgesetzt? Ein Überblick.
Ein Treffen am Montagabend brachte den Durchbruch, wie die F.A.Z. erfuhr. Spaniens sozialdemokratischer Regierungschef Pedro Sánchez sprach zugunsten der Kommissionsanwärter aus Ungarn und Italien ein Machtwort.