Trump treibt die Welt in Chinas Arme
Trump verstört Freund und Feind. Plötzlich wirkt das Angebot der Chinesen auf viele Länder wieder verlockend: Eine Weltmacht ohne humanistische Werte, dafür mit Sekundärtugenden.
Trump verstört Freund und Feind. Plötzlich wirkt das Angebot der Chinesen auf viele Länder wieder verlockend: Eine Weltmacht ohne humanistische Werte, dafür mit Sekundärtugenden.
Emmanuel Macron wird als erster Europäer von Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Er weiß schon, was er sagen will, wenn es um die Ukraine geht.
In Brüssel werden zwei unterschiedliche Optionen diskutiert: Stachelschwein oder Stolperdraht? EU-Ratspräsident Costa sucht einen Konsens für die richtige Strategie.
Die Kommission will die Agrarhilfen anders verteilen und einen starken Fokus auf Jungbauern und strategisch wichtige Lebensmittel legen. Auch im internationalen Handel will Agrarkommissar Hansen Fairness garantieren.
Die Afrikanische Union hat einige Erfolge vorzuweisen. Aber ihr neuer Kommissionsvorsitzender muss die Krisen im Sudan, Sahel und Ostkongo nun beherzt angehen, mahnt unser Kolumnist.
Vorbild USA: Die Kommission will die heimischen Hersteller grüner Technologien durch gezielte Bevorzugung bei öffentlichen Aufträgen und neue Produktvorgaben fördern. Zu den hohen Energiepreisen fällt ihr wenig ein.
Währungsunion, europäischer Binnenmarkt, transatlantisches Bündnis – nicht alles ist mehr Konsens. Die Parteiprogramme zur Wahl offenbaren, dass die Vorstellungen von CDU/CSU und AfD in diesen Punkten unvereinbar sind.
Der rassistische Anschlag in Hanau jährt sich zum fünften Mal. Moskau missfallen europäische Friedenstruppen. Und: Wieso die totgesagte Linke wieder im Aufwind ist. Der F.A.Z. Newsletter.
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio fordert alle Seiten zu Zugeständnissen auf. Ein Ende des Ukrainekriegs müsse dauerhaft sein, sagen die Amerikaner nach den Gesprächen in Riad.
Europa ist bereit ist, mehr in die Verteidigung zu investieren und der Ukraine starke Sicherheitsgarantien zu geben. Die Frage nach einem Militäreinsatz bleibt kontrovers.
Auch die neue Bundesregierung muss Bürokratieabbau zur Chefsache machen. Wenn wir Wettbewerbsfähigkeit ernst nehmen, brauchen wir sehr schnell einen effektiven Belastungsstopp für Unternehmen.
Beim Krisentreffen in Paris wollen die Europäer eine Antwort auf Trumps Pläne erarbeiten. Der britische Premier Starmer sagt bereits Friedenstruppen für die Ukraine zu.
Das KI-Wettrennen mit China und den USA spielt im Bundestagswahlkampf keine Rolle. Risikokapitalgeberin Jeannette zu Fürstenberg über Europas Chancen, den Rückstand noch aufzuholen: „Kanzler Scholz hat ziemlich versagt“.
Es ist richtig, dass der EU-Stabilitätspakt für Verteidigungsinvestitionen ausgesetzt wird. Langfristig birgt die Entscheidung aber erhebliche Gefahren.
Der Wahlkampf geht in den Endspurt, die EU-Regierungschefs treffen sich zu Ukraine-Beratungen und Europa fragt sich nach der Sicherheitskonferenz, wie brüchig das transatlantische Verhältnis ist. Der F.A.Z. Frühdenker
Die EU-Kommission will Ausgaben für Verteidigung vom Stabi-Pakt ausnehmen. Macron will noch weiter gehen. Eine Übersicht.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will den erst kürzlich reformierten Stabilitätspakt schon wieder aussetzen. Kommen jetzt auch neue EU-Schulden wieder auf den Tisch?
Der neue Vizepräsident erklärt in München, Meinungsfreiheit und Demokratie würden in Europa unterdrückt. Und er stellt neue Bedingungen für den Schutz durch die USA.
Der US-Vizepräsident sieht die Meinungsfreiheit in Europa gefährdet und fordert einen größeren Beitrag zur Verteidigung. Steinmeier appellierte zuvor an Amerika, dass ein bloßes „make a deal and leave“ in der Ukraine alle Partner schwächen würde.
Der Softwarekonzern SAP fordert in München eine souveräne Cloud für Europa. Früher habe man ein Land mit Festungen gesichert, „heute müssen wir die Daten sichern“, sagt Vorstand Thomas Saueressig im Interview.
In der bayerischen Landeshauptstadt richten sich am Freitag alle Augen auf den amerikanischen Vizepräsidenten. Wird er als Freund zu den Europäern sprechen oder Forderungen und Drohungen vortragen?
Der Außenhandel mit den Vereinigten Staaten und anderen politisch nahestehenden Staaten nimmt zu. Die wichtigsten Wachstumschancen befinden sich dennoch weiterhin in Asien.
Chinesische Onlinehändler wie Aliexpress, Temu und Shein sind in Europa erfolgreich. Nun führt die Europäische Union einen Feldzug an der Zollmauer gegen die Konkurrenz aus China – und gegen ihre ärmsten Bürger.
China kontrolliert die kritischen Rohstoffe, Amerika unsere Daten: Warum Europa jetzt 100 Milliarden Euro in eine gemeinsame Digitalarchitektur, den „EuroStack“ investieren muss.
Um die Zölle auf Stahl und Aluminium noch abzuwenden, will Deutschland Amerika anbieten, Wasserstoff zu importieren. Was entscheiden die Handelsminister?
Fünf Restaurants, sechs Bars und das Blue Spa: an normalen Tagen lädt der Bayerische Hof im Herzen von München solvente Gäste zur Entspannung. In diesen Tagen aber wird dort über die Zukunft der Welt gerungen.
Es greift zu kurz, die Zollpolitik des US-Präsidenten nur als Getöse zu begreifen. Dahinter steckt ein klares ökonomisches Weltbild. Das habe Konsequenzen für einen Handelsdeal mit Trump, analysieren zwei Ökonomen.
Auf dem KI-Gipfel in Paris antwortet Macron mit Investitionen in Höhe von 109 Milliarden Euro auf das US-Projekt Stargate. Doch wer investiert hier wie viel – und was macht der Rest der Welt?
Die EU versucht, mit Trumps 500-Milliarden-Dollar-Plan für KI mitzuhalten, doch die Fesseln der Überregulierung bleiben das größte Hindernis für Innovation „Made in Europe“.
Europa wacht auf und stockt seine Investitionen in die Künstliche Intelligenz auf. Sogar der einst unstillbare Drang nach Regulierung ist einer Aufbruchstimmung gewichen. Wer die KI lenkt, gewinnt. Und in diesem Spiel hasst es einer ganz besonders, zu verlieren.
Die EU berät über Antworten auf Trumps Zölle. In Paris und Brüssel geht es um die Zukunft der Ukraine-Unterstützung. Und Olaf Scholz und Friedrich Merz stellen sich den Fragen von Kindern. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die EU peilt Investitionen von 200 Milliarden Euro in Künstliche Intelligenz an. Frankreich setzt sich an der Spitze. Deutschland spielt auf dem Gipfel allenfalls eine Nebenrolle.
Die EU will entschlossen auf Trump reagieren. Der Bundeskanzler warnt vor einem „Irrweg von Zöllen und Gegenzöllen“. Es ist aber der Weg, der derzeit am wahrscheinlichsten erscheint.
Beim KI-Gipfel in Paris prallen europäische Vorsicht und amerikanischer Innovationsgeist aufeinander. J. D. Vance findet harte Worte dafür.