Mit eisernem Willen
Die verbalen Schläge der Kanzlerin und der Unions-Fraktionsführung haben scheinbar gesessen. Zwar will Sozialministerin Ursula von der Leyen aufrecht bleiben ...
Die verbalen Schläge der Kanzlerin und der Unions-Fraktionsführung haben scheinbar gesessen. Zwar will Sozialministerin Ursula von der Leyen aufrecht bleiben ...
enn. BERLIN, 13. September. Die SPD hat derzeit nicht die Absicht, zusammen mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein Konzept zur Bekämpfung ...
In der Rentendebatte gibt Ursula von der Leyen den Ton an. Nebenbei hat sie eine Debatte über Mindestlöhne angefacht, die sie befürwortet. Die FDP wird an den Rand gedrängt - auch das kommt der Arbeitsministerin gelegen.
Es hätte ein dramatischer, ein schlimmer Tag werden können. Im Bundestag aber herrscht nach Zustimmung des Verfassungsgerichts zum ESM und Fiskalpakt überparteiliche Erleichterung.
enn. BERLIN, 11. September. Im Streit um das beste Konzept für die Absicherung im Rentenalter springt Bert Rürup der SPD bei.
Die Parteien diskutieren über neue Konzepte in der Rentenpolitik. SPD-Parteichef Sigmar Gabriel plant ein milliardenschweres neues Ausbauprogramm für die Betriebsrente. Arbeitgeberpräsident Hundt warnt derweil vor einem Renten-Überbietungswettbewerb.
Der Rentenstreit spaltet die schwarz-gelbe Koalition: Die FDP wirft Arbeitsministerin von der Leyen vor, sich mit ihrem Lob der Rentenpläne von SPD-Parteichef Gabriel den Sozialdemokraten anzunähern.
Ursula von der Leyen sei von der Kanzlerin „eiskalt abserviert“ worden, deshalb suche sie nun den Konsens mit der Opposition. Die SPD weist das Lob der Arbeitsministerin für Gabriels Rentenkonzept zurück.
Weiter plant Gabriel, dessen Papier in Gesprächen unter anderen mit Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück konkretisiert worden war, einen Ausbau der
sat. BERLIN, 9. September. Die SPD hat das Angebot von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), mit den Sozialdemokraten einen Konsens in der Frage der ...
Die SPD sucht nach Wahlkampf-Themen jenseits der Euro-Krise. Fündig wird sie nicht. Auch die Rentendebatte ist nicht dazu geeignet, Kanzlerin und Koalition in die Enge zu treiben.
Da sich die SPD entschlossen hat, nicht bloß am Rentenkonzept der Union herumzumäkeln, sondern mit einem eigenen zu werben, wird sich das Thema nicht mehr vertagen lassen. Das ist bedauerlich, denn vertagen wäre die beste Lösung.
Vergütungsfragen gehören zum Kerngeschäft von Aufsichtsräten. Sie müssen festlegen, wie viel die Vorstände der von ihnen kontrollierten Aktiengesellschaften ...
Erst drängt der Staat seine Bürger in die private Vorsorge. Dann greift er nach dem Vermögen. Sparen für das Alter ist so schwer wie nie. Neue Regeln sind nötig.
Kanzlerin Merkel und große Teile der Union bremsen die Arbeitsministerin bei ihrem Versuch, eine Zuschussrente für Geringverdiener einzuführen. Ursula von der Leyen sucht nun neue Verbündete - und lobt das SPD-Konzept. Eine Mehrheit der Deutschen hat sie einer Umfrage zufolge auf ihrer Seite.
Ursula von der Leyen und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sind kein Team. Aber sie haben eins gemeinsam: den eisernen Willen. Beide kämpfen für ihre Ideen.
cho./elo./mwe. Berlin. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte die ausdrückliche Unterstützung des Kanzleramtes für ihr Vorhaben, eine ...
cho./elo./mwe. Berlin. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte die ausdrückliche Unterstützung des Kanzleramtes für ihr Vorhaben, eine ...
Arbeitsministerin von der Leyen hatte nach Informationen der F.A.S für ihren Vorstoß zur Zuschussrente für Geringverdiener ausdrücklich die Unterstützung des Kanzleramts. Die SPD hält nun mit einem eigenen Vorschlag dagegen: einer "Solidarrente“.
Obwohl der Beitrag zur Rentenversicherung im kommenden Jahr spürbar sinken soll, werden viele Besserverdiener am Ende wohl höhere Sozialabgaben abführen müssen. Verheiratete mit zwei Kindern könnten jährlich fast 100 Euro mehr zahlen.
In dieser Woche hatten wir im Internet einen „Top-Klicker", und der hatte einmal nichts mit dem leidigen Thema Euro zu tun: Die Deutschen wollen alles über den neuen Golf wissen. Da zählen alle Fakten, vom Preis der Sonderausstattungen bis zur letzten Pferdestärke der neuen oder überarbeiteten Motoren. Das Auto ist ein Phänomen. Dabei verändert es sich auf den ersten Blick im Verlauf der Jahre kaum. Und auch der Blick auf die Aufpreisliste bleibt gleichbleibend ernüchternd. Eine Ausstattung ist fortan allerdings serienmäßig, die man im übertragenen Sinn auch manchem Euro-Rettungspolitiker empfehlen würde: Es ist die Multikollisionsbremse des Golf VII. Die wäre auch etwas für Europa.
Nach einem Sommer, der nicht ganz nach Plan verlief, ist die SPD bei ihrer Fraktionsklausur um Zuversicht bemüht. Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel geben sich gut gelaunt und versöhnlich. Peer Steinbrück fehlt.
In dieser Woche hatten wir im Internet einen „Top-Klicker“, und der hatte nichts mit dem Thema Euro zu tun: Die Deutschen wollen alles über den Golf VII wissen.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat eigene Vorschläge zur Zukunft der Rente und dem Kampf gegen Alterarmut angekündigt. Das Konzept der Zuschussrente von Arbeitsministerin von der Leyen lehnt er ab. Kanzlerin Merkel spricht ihrer Ministerin das Vertrauen aus.
In der Union sind die Sympathien im Moment klar verteilt: Umweltminister Altmaier macht Alles richtig, Arbeitsministerin von der Leyen Vieles falsch. Sie will trotz der Kritik an ihrer Idee zur Rente festhalten.
Die Zuschussrente sei die falsche Lösung, um Altersarmut zu vermeiden, sagt die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen habe sich „mit ihrem Vorstoß völlig vergaloppiert“, erklärt FDP-Generalsekretär Döring.
Frau von der Leyens Vorstoß zur Altersarmut könnte der Beginn für eine Debatte über die Grundsätze des Sozialstaats sein – und das sogar in einer Talk-Show. In dieser begegnen sich zwei Frauen, deren sozialer Status unterschiedlicher nicht sein könnte.
Die Gleichbehandlung von Mann und Frau in der Wirtschaft macht Fortschritte: Der Anteil weiblicher Führungskräfte steigt in fast ganz Europa. Viele Länder sind aber gegen gesetzliche Vorgaben aus Brüssel.
Ursula von der Leyen will um jeden Preis ihr Lieblingsprojekt Zuschussrente durchpeitschen. Mit zweifelhaften Modellrechnungen schürt sie die Angst vor angeblich flächendeckend drohender Altersarmut. Es ist ein kommunikatives Desaster.
ban. BERLIN, 5. September. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ist mit ihrem Vorhaben gescheitert, noch in ...
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen kämpft vehement für die Zuschussrente. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nun aber davon abgerückt. Die Unionsspitze befürwortet eine systematische Gesamtlösung.
Allmählich zeigen sich die Folgen der Rentenreformen des vergangenen Jahrzehnts. Absehbare Härtefälle machen erfinderisch. Mit dem Streit über die Zuschussrente beginnt die Suche nach einer tragfähigen Lösung.
Die von der EU-Kommission geplante Frauenquote für Aufsichtsräte trifft in den Mitgliedsländern auf Widerstand. Mindestens zehn Staaten wollen sich gegen die Initiative aussprechen. Doch EU-Kommissarin Reding gibt sich zuversichtlich.
Mit ihrem „Rentenalarm“ hat Ursula von der Leyen viele aus ihrer Partei und auch Kanzlerin Angela Merkel gegen sich aufgebracht. Dabei ist ihre Diagnose richtig.
Für die Zuschussrente findet Ursula von der Leyen in der Koalition kaum Unterstützer. Auch der Unionsfraktionsvorsitzende Kauder spricht sich gegen das Modell aus. Zustimmung bekommt sie dafür von der Piratenpartei.
Die SPD steht ein Jahr vor der Bundestagswahl so da, wie es sich die Union nur wünschen kann - ohne einen Kanzlerkandidat und ohne Rentenkonzept. An alternativen Vorschlägen fehlt es. So bleiben viele Fragen offen.